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Venedig, Verona & Mailand

Bericht vom 2. – 5. August 20169 | Bus Nummer 19

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

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Steffy Wunderlich

Die grösste Sehenswürdigkeit ist die Welt—sieh sie dir an!!

Weitere Infos

Wie bist du Reiseleiterin geworden?

Durch meine Kollegin Gisela Jähn. Sie arbeitet schon einige Zeit bei Cartours.

Was zeichnet dich als Reiseleiter aus?

Meine gute Laune und grosse Einsatzbereitschaft-immer das beste für die Kunden „rauszuholen“.

Welches Reiseziel in Europa ist dein liebstes und warum?

Zur Zeit Venedig. Ich bin einfach jedesmal überwältigt von dieser geheimnissvollen Stadt mit ihren hunderten Gassen. Man kann bei jedem Besuch etwas neues entdecken und kann nie sagen, man kennt schon alles.

Welche drei Dinge sind auf jeder Reise unverzichtbar?

Gute Laune, gute Vorbereitung, gute Zusammenarbeit mit Chauffeur.

Was ist das lustigste, was du auf einer Reise mit einer Gruppe erlebt hast?

Bei einem Aufenthalt in Venedig liessen sich ein paar Gäste von einem Cartoon-Maler malen. Aber ich musste es als Erste auf den Stuhl des Künstlers. Es wurden Tränen gelacht. Später wurden die Kunstwerke im Bus herumgezeigt. Ein Gaudi. Das Bild hängt als schöne Erinnerung in meiner Wohnung.

Welches war das schönste Kompliment, das du von einem Gast erhalten hast?

Es gibt immer wieder schöne Komplimente von den Gästen. Das schönste ist jedoch am Ende eines jeden Tages ein Lächeln auf den Gesichtern unserer Gäste.

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Mailand, Venedig und Verona

3 wunderbare und interessante Städte in Norditalien und Placido Domingo = einer der besten und bekanntesten Tenöre Italiens. Das alles verpackt in einer Reise in 4 Tagen, wir alle freuen uns sehr darauf.

Bei sommerlich sehr warmen Temperaturen machen wir uns am frühen Morgen in Bern auf den Weg in Richtung Mailand, unserer ersten Station. Schon am Mittag können unsere Gäste die Modemetropole selber erkunden. In Mailand gibt es sehr viel zu entdecken:

Der Mailänder Dom

1386 begann die Bauzeit und dauerte über 500 Jahre. Mit über 3500 Skulpturen innen und aussen bietet der Mailänder Dom Platz für fast 40.000 Personen in seinem Inneren. Den Dom kann man besichtigen, wenn man denn gerne ansteht. Die Schlangen sind lang, alle Touristen wollen den Dom von innen sehen.

Galleria Vittorio Emanuele II

Diese 1867 eröffnete Einkaufsgalerie befindet sich direkt neben dem Mailänder Dom. Die Architektur dieser Galerie ist sehr beeindruckend. Drinnen befinden sich elegante und hochpreisige Geschäfte.

Castello Sforzesco

Gebaut ab 1450 von Francesco I. Sforza. An dieser Anlage bauten zahlreiche Architekten. Ab 1800 wurde das Castello umgestaltet, ein Park errichtet. Hier befinden sich eine Arena und ein Aussichtsturm und der neoklassische Triumphbogen Arco della Pace aus den Jahren 1807-1838. Ein Riesen Gewitter zieht auf und lässt es regnen. Gott sei Dank gibt es genug Unterschlupf in Cafés, Restaurants und Geschäften. Schnell ist die Nachmittagszeit vorbei und es geht weiter in Richtung Vicenza. Dort werden wir in diesmal 2 Hotels übernachten. Die Hotels sind schnell bezogen und der Abend klingt bei unseren Gästen gemütlich aus.

Die Lagunenstadt Venedig

Der Ort, an dem Dichter und Maler sich Ihre Inspirationen holen. Der Ort, an dem man träumen kann. Der Ort, an dem es viele immer wieder hinzieht. Auch uns zieht es nach Venedig. Dazu fahren wir am Morgen bis zum Parkplatz Troncetto. Am Bootsanleger steigen wir auf unser Schiff der Firma Il Dodge. Die Besatzungen kennen wir sehr gut von unseren vielen Aufenthalten in Venedig. Vorbei an 6 Kreuzfahrtschiffen, die im Hafen festgemacht haben geht es in Richtung Markusplatz. Das Schiff macht an und unsere Gruppe läuft gemütlich und noch ohne grosses Gedränge in Richtung Markusplatz. Es ist ein sehr warmer Vormittag und da Francesca unsere lokale Reiseleitung schon auf uns wartet, starten wir schnell die Stadtführung. Venedig hat so viel zu bieten, da weiss man gar nicht, wo anfangen.

Markusdom (Basilica di San Marco) & Markusplatz

Der Markusdom ist die wichtigste Kirche von Venedig. Die heutige Kirche wurde im 11.Jahrhundert erbaut. Zuvor stand an dieser Stelle eine andere Kirche, die bei einem grossen Brand 976 n.Ch. zerstört wurde. Beeindruckend sind das viele Gold und die vielen Mosaike im inneren des Domes. Der wohl bedeutendste Platz in Venedig und auch der zentralste. Dort spielt sich das touristische Leben ab und das Leben der Tauben. Mit 175 Meter Länge und 82 Meter Breite hat er eine beachtliche Grösse.

Canal Grande

Fast 4 km schlängelt sich der Canal Grande durch Venedig und ist eine der meist befahrenen Wasserwege der Stadt. 200 herrschaftliche Paläste stehen links und rechts und im Sommer fahren unzählige Gondel auf dem Canal Grande.

Rialtobrücke

Der erste Entwurf der Brücke stammte von Nicolo Barattiere und trug den Namen «Ponte della Moneta». 70 Jahre später wurde die Brücke neu konstruiert und enger mit dem Markt verbunden. Seitdem trägt sie den heutigen Namen. Die Brücke verbindet die Stadtteile San Marco und San Polo. Die älteste Brücke und auch die bekannteste stammt aus dem Jahre 1588. Sie wurde vor ein paar Jahren aufwendig restauriert. Ich könnte noch viel schreiben über die zauberhafte Lagunenstadt Venedig…. Nach der Stadtführung haben unsere Gäste Freizeit und nutzen diese für eigene Entdeckungstouren. Es werden Gondelfahrten gemacht, Museen besucht, gut gegessen und natürlich darf auch das ein oder andere Souvenir mit nach Hause. Am Abend geht es wieder via Schiff zurück zu unserem Bus. Peter, unser Chauffeur konnte dem Charme der Lagunenstadt auch nicht wiederstehen und besuchte die Stadt mit uns. Wir kommen wieder- Venedig. Und bei der Rückfahrt mit dem Schiff begegnet uns wieder ein grosses Kreuzfahrtschiff der MSC das zu einer Reise startet. Ein gigantischer Anblick.

Placido Domingo 50 Anniversary Night Arena di Verona

Das ist der Titel des 3. Tages dieser Reise. Wir fahren in die Stadt von Romeo und Julia. An beiden Seiten der Etsch gelegen fahren wir zuerst einen Aussichtspunkt oberhalb der Stadt an, damit alle Gäste sich einen Überblick verschaffen können. Und dann geht’s auf Entdeckungstour. Verona ist umgeben von einer Stadtmauer, an der entlang wir in die Stadt gehen. An der Arena fahren viele Busse für die Stadtrundfahrten und unsere Gäste nutzen das rege.

Romeo und Julia

Shakespeare liess diese Geschichte hier spielen. Ein Wohnhaus mit einem kleinen Balkon im Innenhof wird als das «Haus der Julia» bezeichnet. In diesem Innenhof steht auch die Statue der Julia, bei der man die Brust berühren darf und das verspricht ewiges Glück in der Liebe- wenn man denn dieses Glück nicht schon längst gefunden hat.

Arena di Verona

Die Arena wurde etwa im Jahr 30 n.Chr. errichtet und lag ausserhalb der römischen Stadtmauern. In römischer Zeit fasste die Arena Platz für 30.000 Zuschauer und wurde für Gladiatorenkämpfe genutzt. Nach einem Erdbeben 1117, bei dem der grösste Teil des Aussenrings zerstört wurde, diente die Arena als Steinbruch für die wachsende Stadt. Ab 1913 wird die Arena wieder als Theater genutzt. Am 10.8.1913 wurde anlässlich des 100. Geburtstages Guiseppe Verdis die Oper Aida aufgeführt. Und vor genau 50 Jahren-Sommer 1969- trat Placido Domingo, der bekannte italienische Tenor, das erste Mal in der Arena di Verona auf. Damit hat seine internationale Spitzenkarriere begonnen, die bis heute anhält. Als Tenor, Bariton, Orchesterdirigent, Generalmanager und Mentor von jungen Talenten. Am Abend ist es dann endlich soweit. Bei warmen Temperaturen werden die Eingänge der Arena geöffnet. Die Oper beginnt um 21.00 Uhr fast pünktlich mit «Nabucco». Eine wunderbare Stimmung herrscht in der Arena und mit dem Auftritt des Gefangenenchors und später von Domingo wird der Abend ein voller Erfolg. Ein Feuerwerk beendet diesen tollen, warmen Sommertag in Verona und auch unsere Reise. Denn schon morgen gegen Mittag geht es zurück in die Schweiz.

3 wunderbare und doch so unterschiedliche Städte haben wir besucht und die wundervolle Oper mit dem Weltstar Placido Domingo. Bei schönstem Wetter haben wir tolle Erinnerungen mit heimgenommen.

Danke meine lieben Gäste, die Ihr tapfer die Wärme ertragen habt.

Danke an Peter, unseren Chauffeur von Zerzuben, der uns ruhig durch den italienischen Verkehr gefahren hat.

Bis auf ein anderes Mal irgendwo in Europa

Steffy

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