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Silvester über den Dächern von Rom

Bericht vom 29. Dezember 2017 – 2. Januar 2018 | Bus Nummer 10

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

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Viviana Coray

Mit einem Lächeln auf Reisen gehen und viel Neues sehen.

Weitere Infos

Wie bist du Reiseleiter geworden?

Auf einer privaten Car-Tours Reise bin ich auf den Geschmack gekommen. Ich bringe langjährige Kundendiensterfahrung und mehrere Sprachen mit in diesen Beruf.

Welches war das schönste Kompliment, das du von einem Gast erhalten hast?

Du bist ein Sonnenschein.

Was war dein schönstes Erlebnis bei Car Tours Reisen?

In Lido di Camaiore ( Toscana) regnete es in Strömen. Der Carchauffeur holte uns direkt an der Hotelrampe ab damit wir trockenen Fusses einsteigen konnten, denn der Parkplatz stand unter Wasser. Eine halbe Stunde später, in La Spezia schien dann die Sonne. Der Bootsfahrt und der Tag waren gerettet.

Wohin reist du privat?

Wir haben ein Wohnmobil und reisen oft ins Wallis, Oberengadin und Italien.

Rom Die ewige Stadt und wir sind mittendrin

Mit 47 Gästen verliessen wir die Schweiz Richtung Italien. Rosemarie, unsere charmante Busfahrerin fuhr uns bis zur Autobahnraststätte Villoresi bei Mailand. Hier gab es einen Chauffeurwechsel. Peter übernahm das Steuer und fuhr auf der Autostrada del Sole weiter bis nach Rom. Die Überquerung des Apennins zwischen Bologna und Florenz mit den vielen Tunnels, Brücken & Viadukten stellte seit jeher eine Herausforderung dar. Nach langer Bauzeit konnten wir den neuen Abschnitt A1 Direttissima, Variante di Valico, befahren. Etwas müde aber guter Laune erreichten wir um 20.00 das Hotel in Frascati bei Rom. Die Aussicht vom Hotel Villa Tuscolani auf Rom ist fantastisch. Jetzt freuten wir uns auf unser Nachtessen. Die Ausstattung in den öffentlichen Bereichen des Hotels lässt noch den Glanz vergangener Zeiten erkennen.

Am nächsten Tag fuhr uns Peter zum Colosseum. Da wartete unsere Lokal Guide Patrizia auf uns. Ausgerüstet mit einem Audiogerät und dem Kopfhörer im Ohr, lauschten wir den interessanten Informationen von Patrizia. Das Wetter war relativ kühl und wir freuten uns auf die anschliessende Stadtrundfahrt im warmen Bus. Wir fuhren am Circus Maximus, am Quirinalspalast, der Sitz des Präsidenten der italienischen Republik ist, vorbei. Später sahen wir auf der Piazza Venezia den offiziellen Weihnachtsbaum der Stadt Rom. Laut unserer Guide Patrizia ist es der hässlichste Weihnachtsbaum der Welt. Dieser Baum bekam diese Auszeichnung weil er kahl und kümmerlich ist.

In der Nähe der Fontana di Trevi ging es zu Fuss weiter durch das antike Rom. Nach einer kurzen, erholsamen Mittagspause besichtigten wir, natürlich immer noch zu Fuss, die spanische Treppe, Piazza Navona und das Pantheon. Es wird gestaunt, die Fotoapparate und Smartphone sind immer im Einsatz. Das ganze historische Zentrum gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. An der Engelsburg vorbei ging es zur nächsten Sehenswürdigkeit. Der Petersplatz mit dem Petersdom. Die Sicherheitskontrollen beim Vatikan sind noch strenger als beim Flughafen, informierte uns Patrizia. Messer, spitzige, metallische Gegenstände dürfen nicht in die Kirche mitgenommen werden.

Nach längerem Anstehen, wir waren nicht die einzigen Touristen, piepste es trotzdem beim Metalldetector. Kleine Scheren und sogar ein Sackmesser wurden in den Taschen von unserer Gruppe gefunden. Die betroffen Personen mussten diese Gegenstände in einem Behälter entsorgen und waren darüber erbost. Nach der Kirchenbesichtigung machten Patrizia und ich einen Abstecher zur Sicherheitskontrolle und fischten diese Gegenstände wieder aus dem Behälter. Gross war die Freude der Gäste bei der Übergabe. Ganz in der Nähe vom Vatikan speisten wir dann später in einem gemütlichen Restaurant. Die Gassen strahlten im weihnächtlichen Lichterglanz. Mit vielen Eindrücken fuhren wir zum Hotel.

Am Silvestertag brachte uns der Bus in die Albanerberge. Die Römer flüchten seit jeher in diese nahen Berge wenn es in der Hauptstadt zu heiss wird. Auch die Päpste errichteten ihren Sommerpalast in Castel Gandolfo. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf den Albanersee. Papst Franziskus verzichtet auf seine Sommerresidenz. Die Papstwohnung wurde in ein Museum umgewandelt und ist nun für die Öffentlichkeit zugänglich. Anscheinend entstand 1820 in dieser Ortschaft der erste Briefkasten der Welt. Anschliessend fuhren wir nach Frascati wo wir in einer gemütlichen Trattoria zu einem feinen Imbiss erwartet wurden. Ein musikalisches Duo mit einer fantastischen Sängerin sorgte für fröhliche, ausgelassene Stimmung und hat uns gut Unterhalten. Schon ging es zurück zum Hotel um ein wenig auszuruhen und sich auf den Silvesterabend einzustimmen.

Nach dem 6 Gänge- Silvestermenü prosteten wir uns um Mitternacht mit einem Glas Prosecco zu und bestaunten die vielen Feuerwerke die über Rom abgelassen wurden. Einige Gäste vergnügten sich danach in der Hoteldisco.

Am 1.Januar konnten wir ausschlafen aber um 11.00 standen wir wieder auf dem Petersplatz und hörten den traditionellen Segen vom Papst. In der Nähe stossen wir beim Neujahrs-Apéro auf das neue Jahr an. Der Blick von der Terrasse auf den Petersdom ist fantastisch. Nach dem Aperitif erkundeten die Gäste auf eigene Faust nochmals die herrlichen Sehenswürdigkeiten von Rom. Tags darauf begann unsere Rückreise. Trotz Stau am Gotthard verging die Zeit wie im Flug. Dies auch dank den lustigen Witzen die der liebe Gast Duncan erzählte.

In Luzern mussten wir uns schon von den Gästen verabschieden.

Ci vediamo

Viviana

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