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Servus Österreich mit Susanne Gerber

Bericht vom 21. – 27. Mai 2022 | Bus Nummer 3                            

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

Susanne Gerber

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Servus Österreich!

7 Reisetage ab Fr. 999.-

Reisedaten September 2022 / Mai, September & Oktober 2023

Servus Österreich mit Susanne Gerber 1

Unser Nachbarland Österreich gehört zu einem der beliebtesten Reiseziele Europas und hat alles was ein Land benötigt, um seine Gäste zu verzaubern: Man nehme Österreichs ausgezeichnete Weine, mischt zahlreiche „Schmankerl“ bei, verrührt diese mit einer herrlichen Landschaft und verziert die Reise mit viel Kultur und Geschichte! Wir haben für Sie auf dieser Reise eine perfekte Mischung Österreich zusammengestellt – reservieren Sie jetzt Ihre Plätze zum Sensationspreis!

Servus Österreich!

 

Voller Vorfreude auf eine abwechslungsreiche Rundreise treffe ich in Bern auf unseren Chauffeur Aschi und die ersten gutgelaunten Gäste. Etliche Einstiegsorte und 600 km bis nach Salzburg liegen noch vor uns. Unsere kleine Gruppe von 35 Gästen macht es sich bequem im Car. Platz hat’s genug. Der Verkehr läuft flüssig, und so erreichen wir mit einem kleinen Umweg, der uns in eine unerwartete Sackgasse führt unser Hotel in Golling an der Salzach. Wir steigen alle noch etwas steif aus dem Car, sind froh uns die Beine zu vertreten. Koffer rasch aufs Zimmer. Die einen setzen sich gemütlich auf die Terrasse und stossen auf den Ferienbeginn an. Die anderen machen einen Spaziergang zum tosenden Wasserfall, der in zwei Fallstufen 75 Höhenmeter in die Tiefe stürzt. Die Gischt kühlt perfekt ab. Wir haben heute gegen 30 Grad und Abkühlung tut not.

Ganz anderes hören wir aus der Schweiz, dort regnet es in Strömen und eine Schlechtwetterperiode steht an. Ja, wenn Engel reisen ….

Salzburg

Am nächsten Morgen geht’s los. Wir brechen nach einem gemütlichen Frühstück auf nach Salzburg. Salzburg ist Mozart, Jedermann, Unesco-Welterbe. Salzburg, das bedeutet mächtige Kirchen und prächtige Paläste, enge Gassen und jede Menge Eleganz. Die beiden Guides erwarten uns bereits und führen uns mit viel Wissen und Humor durch die wunderschöne Altstadt. Noch ein Abstecher ins Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart und dann hat jeder eine Pause verdient. Die Gäste verschwinden zwischen den Gassen und machens sich gemütlich bei Schmankerl und Wein/Bier in einem der Biergärten, geniessen eine kühlende Eiscreme oder lassen sich die weich gewordenen Mozartkugeln auf der Zunge zergehen – die wären ja eigentlich als Mitbringsel gedacht. Keine Chance die Kugeln bei diesen Temperaturen heil nach Hause zu bringen.

Die Zeit am Nachmittag reicht aus, um mit dem Aufzug auf den Mönchsberg zu fahren und zwischen den grossen, Schatten spendenden Bäumen zu spazieren. Eine fantastische Aussicht auf Salzburg krönt den Aufenthalt.

 

Salzburgerland / Kärntner Seenland – Wörthersee

Am nächsten Tag fahren wir durch das malerische Salzburgerland, dieser einmaligen Naturkulisse aus Bergen, grüner Wiesen und frischer Alpenluft Richtung Wörthersee. Beim Erlebnisbauernhof Faistenau halten wir an. Die Imkerei ist das Herzstück des Bio-Bauernhofes. Wir erfahren von der Familie, dass die fleissigen Carnica-Bienen sich von Ihrer Umgebung nähren und so für eine ausgewogene Artenvielfalt im Kräutergarten, den Obstbäumen und den angrenzenden Grünflächen sorgen. Eine Besonderheit dieser Imkerei ist die Bienenluft. In der eigens dafür errichteten Ap-Air-Hütte pflegen sie Bienenvölker, deren Luft sich für die Behandlung von Erkrankungen der oberen Atemwege eignet. Wir staunen nur. Langsam knurrt der Magen! Wir werden im prächtigen Naturgarten mit Käse, Brot und Getränken verwöhnt. Alle wären gerne noch viel länger auf dem Hof geblieben. Ja, eine Rundreise hat es so an sich, es geht immer weiter – wir sind unterwegs! Nicht weniger als 1270 Seen zählt das in traumhafte Alpenlandschaft eingebettete Kärntner Seenland. Unser Schiff auf dem Wörthersee wartet bereits. Wir freuen uns alle auf diesen Ausflug – wiederum bei Prachtswetter: Wer sagts denn: Wenn Engel reisen, scheint die Sonne!

 An der Schiffsbar wird für kühle Getränke und Snacks Schlange gestanden. Auch in Oesterreich ist der Personalmangel in der Gastronomie seit der Pandemie spürbar. Wir warten alle geduldig auf das erfrischende Getränk und lassen uns von der wunderbaren Kulisse mit Burgen, Schlösser, Hügeln verwöhnen. Der Fahrtwind bläst uns um die Nase und auf dem Oberdeck machen es sich viele gemütlich. Wenn schon, denn schon – wir nutzen die Ankunft im Hafen von Klagenfurt für einen Aufenthalt mit einer kurzen Führung durch die Gassen der Altstadt, dann ab ins Shopping oder in die Bar für ein kühles Bier.

 

Lipizzanergestüt Piber

 Am nächsten Tag erwartet uns das Lipizzanergestüt in Piber, wo die Pferde für die Spanische Hofreitschule gezüchtet werden. Ihr Charakter ist aussergewöhnlich: gutmütig und gehorsam, treu und anhänglich, gelehrig und intelligent, ausdauernd und genügsam und dennoch voller Temperament. Wir erfahren, dass die Lipizzaner schwarz, braun oder mausgrau geboren werden. Die Farbe des Haarkleides verändert sich bei jedem Haarwechsel. Aus den dunkleren Tönen entwickeln sich über viele Grauschattierungen allmählich hellere. Erst im Alter zwischen sieben und zehn Jahren besitzen die meisten Pferde das schöne weisse Haarkleid des Schimmels. Braune Lipizzaner sind selten. Es gehört allerdings zur Tradition der Spanischen Hofreitschule Wien, dass immer mindestens ein brauner Lipizzaner in den Stallungen der Hofreitschule zu finden ist . Sie gelten als Glücksbringer.

Nun ist es Zeit für das Mittagessen, die Restaurantterrasse ist äusserst gut besucht: auch hier herrscht Personalmangel. Der einzige Kellner tut sein Bestes. Ich habe noch nie einen Kellner gesehen, der so schnell und mit Tellern voll befrachtet unterwegs ist. Froh, einen Schattenplatz gefunden zu haben, warten wir geduldig. Der Kellner spurtet und macht trotz Stress ein freundliches Gesicht – da fühlt man sich sofort aufgehoben. Was nachher auf den Tisch kommt findet allseits hellen Anklang! Das Warten hat sich gelohnt. Und der Kellner hat sein Trinkgeld mehr als verdient!

Weiter geht’s zur Weinverkostung. Wir lassen es uns gutgehen! Ja, Oesterreich hat viel zu bieten!

 

Graz / Grünes Gold / Neusiedler See


Am nächsten Morgen fahren wir Richtung Graz. Aschi kurvt durch die kleinen, engen Gassen – hat es genügend Platz neben den parkierten Autos? Ja, hat es – Milimeterarbeit! Wir haben genügend Zeit, um die Stadt nach einer kurzen Führung selbst zu erkunden. Nach einem stärkenden Kaffee mit Apfelstrudel oder einem Kipferl wartet nun das grüne Gold auf uns. Auf dem Erlebnishof Reczek wird uns die Sonderschau zum steirischen Kürbis gezeigt und wir verkosten das Oel! Wunderbar! Wir haben Kaiserwetter! Und so können wir wiederum draussen unsere Brettel-Jause geniessen und drinnen die Oele oder Liköre degustieren. Vollbepackt mit Mitbringsel für die Daheimgebliebenen fahren wir Richtung Neusiedler See. Das Wetter ändert sich je mehr wir uns dem Neusiedler See nähern. Müssen wir den Regenschirm oder die Regenjacke doch noch aus dem Rucksack nehmen? Plötzlich giesst es wie aus Kübeln. Hat jeder einen Regenschirm oder eine Jacke dabei? Schnell wird untereinander abgemacht, wer wem den Regenschutz abgibt, wer sich bei wem unter den Regenschirm stellen kann. Ja, wenn Engel reisen ….

Unser Schiff wartet schon. Langsam aber sicher hört es auf zu regnen. Der Neusiedler See ist in dunkle Wolken gehüllt. Der Kapitän erklärt uns, dass der Neusiedler See der grösste Steppensee Europas ist. ¾ der Fläche ist auf österreichischem Staatsgebiet ¼ auf ungarischem. Vorhergesagt wird leider die vollständige Austrocknung des Neusiedler Sees bis ca. 2050 oder auch früher wegen der Klimaerwärmung. Heute ist er nur grad 90 cm tief.  Wir könnten also hinter dem Schiff herwaten… Das möchte aber keiner trotz mehrmaligem Aufruf! Unsere Rundfahrt findet mit leichtem Nieselregen statt. Trotzdem wagen sich einige nach Draussen und schiessen wunderschöne, stimmige Fotos. Müde von dem heutigen Tag schlafen die Gäste auf der Fahrt zu unserem letzten Rundreisestation – Wien ein. Alle gehen früh schlafen an diesem Abend. Die frische Luft, der Regen und die Abkühlung haben alle etwas müde gemacht. Morgen steht Wien mit einem Heurigen auf dem Programm. Wir freuen uns alle.

 

Wien

Am frühen Morgen fahren wir los nach Schönbrunn, denn wir wollen vor den „Touristen“ dort sein, um in aller Ruhe den Park zu geniessen. Es ist uns gelungen! Wir waren die ersten! Alles so friedlich, Zeit zu flanieren, Sisi’s Rosengarten zu bewundern… Ja, wenn Engel reisen ….
Als wir Schönbrunn verlassen, gibt’s nur noch einzelne Car-Parkplätze. Uns zieht es weiter in die Altstadt wo Angela uns ihre zweite Heimat spannend und lebendig ans Herz legt. Das hätte niemand besser gekonnt. Wir geniessen die freien Stunden mit einer Fahrt mit dem Fiaker, hören einem Konzert zu und schlendern dem Schatten entlang. Nun meldet sich langsam der Hunger. Der Heurige beim „Wolff“ ist bestens bekannt. Die deftige Brettljause vom Heurigen-Wirt, die Musik, das Essen und der Wein, was wollen wir mehr!

Am nächsten Tag heisst es Abschied nehmen. Nach der 900 km langen Rückfahrt über Bayern, Kufstein, Vorarlberg landen wir vollbepackt mit Erinnerungen, dem Sommer im Herzen wieder in der Schweiz. Nebenbei bemerkt: In Oesterreich sind für die nächsten Tage starke Regenfälle prognostiziert…. Ja, wenn Engel reisen …!

 Euch allen ein herzliches Dankeschön für Euer Lächeln, Eure Fröhlichkeit, Eure Geduld in den Restaurants und …. (ihr wisst schon). Bleibt gesund und geht weiterhin so entspannt und offen auf Reisen!

 

Servus und herzlichst Susanne

 

 

 

 

 

 

 

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