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Sardinien & Sizilien

Bericht vom 19. – 28. September 2017 | Bus Nummer 1

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

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Irène Marti

Mit viel Herz und Begeisterung den Gästen ein Lächeln auf das Gesicht zaubern und in der Ferne den Alltag in die Ferne rücken.

Weitere Infos

Wie wurdest Du Reiseleiterin?

Ich absolvierte eine kaufmännische Lehre und machte anschliessend in England und Italien Sprachaufenthalte. Um dann die Fremdsprachen zu praktizieren und mein Fernweh zu stillen, bewarb ich mich 1984 bei einem Zürcher Städteflugunternehmen als Reiseleiterin. Im April 1984 durfte ich meinen ersten Städteflug nach Budapest begleiten. Später kamen Rundreisen über den ganzen Erdball dazu. Seit nun gut drei Jahren bin ich für Holiday Partner unterwegs und erfreue mich an den Schönheiten unserer Nachbarländer.

Welche Eigenschaften braucht man um diesen Beruf professionell auszuüben?

Ich muss Menschen lieben, mich am Organisieren und Improvisieren erfreuen und mich für jegliche Religionen und Kulturen interessieren. Ich freue mich auf die car-tours-Reisen und trete engagiert für meine Gruppe ein.

Was sind Deine liebsten Reiseziele als Reiseleiterin?

Afrika; wenn ich an Namibia denke, diese Sanddünen, den Ethosa Park und dessen Tierwelt, die verschiedenen Völker vereint in diesem wunderbaren Land, dann schlägt mein Herz höher…. Ich liebe aber auch das aussergewöhnliche Myanmar mit seinen Tempeln und Pagoden und den Menschen, die den Überlebenskampf täglich in Angriff nehmen müssen. Aber auch in unserem Europa gibt es Reiseziele die durchaus eine Reise wert sind, ich denke da ans schöne Tirol mit seiner eindrücklichen Bergwelt, den Seen, der Glaskunst und nicht zuletzt wegen der Musik.

Was macht eine Car-Tours Reise aus?

Klassische Musik an einem schönen Ort; Blumenriviera, Donau oder immer wieder gerne Opernträume in Verona.

Verreist Du auch in den eigenen Ferien, wenn JA, wohin?

Ich wohne mit meinem Mann im Berner Oberland und in den Sommermonaten sind wir sehr oft in unserem Ferienhaus am Lago Maggiore – das sind Ferien für mich!

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Côte d’Azur – Korsika – Sardinien – Elba

9 Reisetage ab Fr. 1499.-

Reisedaten Mai / September 2020

Côte d’Azur – Korsika – Sardinien – Elba TOP

Vier auf einen Streich – entdecken Sie in kurzer Zeit die mondäne Côte d’Azur und das vielfältige Inselparadies zwischen Italien und Frankreich. Unser Ausgangspunkt ist die extravagante Riviera. Hier tauchen wir in Monacos Luxuswelt ein, flanieren mit den Reichen und Schönen in Cannes und lassen uns von Nizzas atemberaubendem Stadtpanorama verzaubern. Danach erwarten uns die rauen Felsenlandschaft Korsikas sowie das smaragdgrüne Meer mit den feinsandigen Stränden auf Sardinien. Abgerundet wird die Reise mit dem Besuch der geschichtsträchtigen Insel der Eroberer, Elba, die dank Napoleon weltberühmt ist.

Sardinien & Sizilien

Voller Vorfreude und Neugierde, was da kommen mag, fahren wir am Dienstag Richtung Genua. Unser Reiseziel sind die beiden tollen Inseln Sardinien und Sizilien. Meine Gäste kommen aus allen Landesteilen – auf den Sitzbänken sind schon bald angeregte Gespräche zu hören. Ja, man will wissen, wer man ist und warum man sich aufmacht, diese beiden italienischen Inseln zu besuchen.

In Genua wartet schon die Fähre für die Überfahrt nach Porto Torres. Zwölf Stunden und wir sind auf der Insel Sardinien. Infolge hohen Wellenganges kommen wir eine Stunde später in Porto Torres an. Heute Mittwoch wollen wir die Neptungrotte mit ihren tollen Stalaktiten und Stalagmiten besuchen. Ist eine Bootsfahrt bei diesem stürmischen Wetter möglich? Das wird sich zeigen, wenn wir in Alghero sind… Die Schifffahrtsgesellschaft wird eine Bootsfahrt um den Capo Caccia (Jagd nach der schönen Aussicht) durchführen, jedoch nicht zur Grotte. Die Gruppe ist dankbar, dass wir den geschichtsträchtigen Felsen vom Meer hersehen können.

Nach der Bootsfahrt besteigen wir die Bimmelbahn, die uns in die Altstadt Alghero führt – heute eine der schönsten und wichtigsten Urlaubsorte Sardinien – und wir sind zurückversetzt in die katalanische Herrschaft, die über 400 Jahre hier herrschte.

Ein typisches Mittagessen darf heute nicht fehlen und wir setzen uns draussen unter die Sonnenschirme. Einige Gäste verzichten aufs Essen und ziehen durch die schönen Gassen mit den tollen Geschäften. Korallen wohin das Auge reicht… Alghero ist die Korallenstadt mit Tradition.

Am späteren Nachmittag fahren wir nach Porto Cervo ins Grand Hotel, dieses Hotel wird für zwei Nächte unserer noblen Herberge sein.

Am nächsten Morgen geht’s ins nahegelegene Porto Cervo und zur Kirche Stella Maris. Und endlich geht’s an die vielbeschriebene und gerne besuchte Costa Smeralda: Azurblaues Wasser – schroffe Felsen – Macchia – Yachten!

Ja, Agha Kan wusste in den 60iger Jahren, was er hier machen wollte und warum er seinen Fuss in diese wunderbare Gegend setzte.

Unser Chauffeur Andy fährt mit uns über die Küstenstrassen und immer wieder wird angehalten für Fotostopps! Wir geniessen einen Spaziergang durch Palau und ein feines Mittagessen auf der wunderschönen Isola Maddalena. Ein toller Tag neigt sich zu Ende und wir sind uns einig, dass nachfolgende Zeilen stimmen:

Als Gott Sardinien erschuf, nahm er zunächst ein paar Gesteinsbrocken, warf sie ins Meer und trat sie mit dem Fuss fest. Weil die Felsen nicht so kahl bleiben sollten, suchte er sich auf der ganzen Erde von allem Schönen etwas zusammen und verteilte es harmonisch auf der ganzen Insel. So entstand ein kleines Bild seiner bisherigen Schöpfung!

Bevor wir die Insel verlassen geht’s südwärts nach Cagliari, hier erwartet uns die Lokale Führerin Marcella. Sie zeigt uns die Hauptstadt Sardiniens, eine Stadt voller Kontraste; Grossstadt mit dichtem Verkehr und entsprechendem Lärm, ABER einer tollen Altstadt mit verwinkelten Gassen, versteckten Kirchen, beschaulichen Plätzen und ehrwürdigen Palästen.

Und schon wieder sind wir auf der Fähre – unser nächstes Ziel; Sizilien Palermo!

Palermo zeigt sich uns am frühen Morgen mit einem aussergewöhnlich schönen Morgenrot. Eminia, unsere lokale Führerin, erwartet uns am Hafen und begleitet uns die kommenden Tage durch Sizilien. Eine engagierte, liebenswerte und interessante Frau haben wir da mit uns.

Wir besuchen an der Südwestküste eine der grössten und beeindruckendsten archäologischen Stätte des Mittelmeerraumes SELINUNTE – staunende Gesichter! Überall in Griechenland hätten wir dies erwartet, nicht aber in Sizilien. In Marsala probieren wir den feinen Sizilianischen Wein. Auf dem Programm für heute steht noch: Erice besuchen und die feinen, so süssen Mandelgebäcke bei Frau Maria verkosten. Müde, aber voller Eindrücke checken wir am Abend im Hotel Fiesta Athenee Palace ein.

Früh am nächsten Morgen geht’s los auf den weltberühmten Ätna. Schon bald zeigt sich, dass der Wettergott uns nicht gut gesinnt ist. Es schneit, stürmt und nebelt auf dem Refugio. Niemand von den Gästen will aussteigen! Was bleibt da einem Chauffeur anderes übrig als weiterzufahren und die Sonne zu suchen… Und wir finden die Sonne tatsächlich wieder und erfreuen uns an der Fernsicht auf den schön verschneiten Ätna! Die Gäste sind begeistert – Fotos mit einem verschneiten Ätna hat nicht Jeder.

Auch heute steht wieder eine Weindegustation/Apéro Riche auf einem schönen Landgut an. Nach dem Mittagessen geht’s nach Taormina! Die Gäste geniessen hier etwas Freizeit zu haben; spazieren, lädelen oder einfach einen Kaffee trinken und dem enormen Trubel in dieser Stadt zuzuschauen.

Den nächsten Tag lassen wir gemütlich angehen; fakultativer Ausflug nach Castelbuono (15 km vom Mittelmeer entfernt in den Bergen). Hier wird uns Manna angeboten. Manna, eingedickter Saft, wird aus einem Schnitt in die Rinde der Esche gewonnen und dient zu diversen Zwecken wie Medizin, Zuckerersatz, etc.

Den Nachmittag verbringt die Gruppe in Cefalu.

Ausgeruht und offen für neue Eindrücke verbringen wir den letzten Tag mit unserer lokalen Führerin Melina. Wir besuchen die atemberaubende, normannische Kathedrale von Monreale mit ihrem Kreuzgang. Nach den vielen Ohh’s und Ahh’s und Informationen gehen wir gerne zum Mittagessen.

Palermo wir kommen! Laut, hektisch und einzigartig chaotisch. Hier wird auf den Strassen gedrängelt, gehupt und rasant gefahren. Eine echte Herausforderung für unseren Chauffeur, der sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen lässt. Wenn ich aber den chaotischen Verkehr ausser Acht lasse, bietet diese Stadt hochkarätige Sehenswürdigkeiten, Kirchen und Plätze.

Müde vom langen Stadtspaziergang setzen sich unsere Gäste und geniessen auf sizilianischem Boden das letzte Abendessen. Die nächsten 24 Stunden werden wir auf der Fähre verbringen und die vielen Eindrücke verarbeiten.

24 Stunden später sind wir wieder in Genua. Zufrieden und ausgeruht haben wir wieder festen Boden unter den Füssen. Es ist schon dunkel und wir werden die letzte Nacht unserer tollen Reise ausserhalb Genua’s verbringen. Im Hotel tischt man uns italienische Spezialitäten auf und Mann/Frau ist sich einig; eine tolle und unvergessliche Reise nimmt ein Ende!

Zwei schöne, unterschiedliche Inseln zeigten sich uns bei Spätsommerwetter – eine harmonische Gruppe – ein Bus mit einer einzigartigen Farbe – einem Chauffeur, der seinen Job mit soviel Liebe ausführt – was will man da mehr?

Ich habe von einem Gast untenstehendes Gedicht erhalten;

Ohne Herz wird reden zum Gerede

Ohne Herz wird schenken zum Geschäft

Ohne Herz wird schweigen zum Verstummen

Ohne Herz wird Anstand zur Fassade

Ohne Herz wird unser Leben eng und leer!

Ich nehme das gerne an als Kompliment an und gebe diese Worte (mit Herz) weiter an meine Gäste und an unseren Chauffeur Andy.

Arrivederci e ci vediamo – Irene

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