Überspringen zu Hauptinhalt

Mittelmeer-Safari mit Costa Favolosa

Bericht vom 18. – 25. Oktober 2017 | Bus Nummer 1

Weiterempfehlen / Teilen

Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

Gisela-Jaehn-NEU

Gisela Jähn

Wohin du auch gehst, gehe mit ganzem Herzen.

Weitere Infos

Wie wurdest du Reiseleiterin?

Mit 30 hatte ich den Wunsch nach einer beruflichen Veränderung – deshalb habe ich mich beim Imholz beworben und habe mehrere Jahre als stationäre Reiseleiterin vor allem für Städtereisen gearbeitet. Nach fast 20-jährigem Unterbruch arbeite ich nun seit Mai 2014 bei car-tours.ch, da einen die Reisebranche nie loslässt.

Was gefällt dir an dieser Tätigkeit besonders?

Die Vielfältigkeit dieses Berufes! Man lernt viele neue Menschen und Länder kennen, keine Reise ist wie die andere. Man kann sehr selbständig
arbeiten.

Was zeichnet dich als Reiseleiterin aus?

Ich bin flexibel in meinem Tun, kann mich gut anpassen und auf Menschen aller Art eingehen. Habe nie schlechte Laune !

Worin siehst du die Vorteile / den Mehrwert einer Gruppenreise?

Man ist mit Gleichgesinnten zusammen, es entstehen Bekanntschaften oder sogar Freundschaften. Der Endpreis für den Kunden ist attraktiver.

Was gefällt dir an deinen Aufgaben als Reiseleiterin bei Car-Tours am besten?

Wie oben schon erwähnt, dass man sehr selbständig arbeiten kann. Man darf Beruf und Hobby verbinden.

Was unterscheidet car-tours von anderen Reisegesellschaften?

In erster Linie: Es ist immer eine Reiseleitung mit dabei. Exklusive Musikanlässe und Preis- Leistung ist unschlagbar.

Auf welchen Reiseleiter-Einsatz freust du dich jetzt schon?

Auf jeden! Jeder ist auf seine Art einmalig.

Welche drei Dinge sind auf jeder Reise unverzichtbar?

Eine gutes Verhältnis zu den Kunden, eine kollegiale Zusammenarbeit mit dem Fahrer und ein attraktives Programm.

Was ist das lustigste, was du auf einer Reise mit einer Gruppe erlebt hast?

Beim Konzert einer Blasmusik im Tirol hat mein Chauffeur dem Dirigenten gesagt, dass seine Reiseleiterin „unbedingt“ mal eine Kapelle dirigieren möchte ! Natürlich musste ich auf die Bühne und die Gäste, und auch ich, hatten an meinen Dirigentenkünsten unheimlich
viel Spass!

Welches war das schönste Kompliment, das du von einem Gast erhalten hast?

Unbescheiden darf ich sagen, dass ich sehr viele tolle Komplimente von den Gästen bekomme.

Mittelmeer-Safari mit Costa Favolosa

«Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön…»

Bei unserem «See» handelte es sich allerdings um einen Ozean, genauer das Mittelmeer, aber trotzdem passt dieses Kinderlied perfekt zu unserer Reise.

Begonnen hat die Reise in den frühen Morgenstunden in Thun. Da man für eine Kreuzfahrt etwas mehr Garderobe mitnimmt, hat unser Chauffeur Patrick in weiser Voraussicht zusätzlich den Skikasten hinten an den Bus montiert, damit auch alle Koffer Platz hatten.

Die Fahrt führte uns via Mailand und Genua nach Rapallo an der ligurischen Küste. Dort stand als erstes eine Schifffahrt nach Portofino, dem mondänen Ferienort der Reichen und Schönen, auf dem Programm. Dies war ein erster Härtetest betreffend Seetauglichkeit, den alle Gäste bravurös bestanden haben. Per Schiff zurück in Rapallo und nach der Fahrt in die Nähe von Savona bezogen wir für zwei Nächte unser wunderschönes Hotel „Acqua Novella“, hoch über dem Meer gelegen mit einer phantastischen Aussicht.

Der zweite Tag stand im Zeichen des Ausfluges in die „Cinque Terre“, ein kleiner aber feiner Landstrich am Meer zwischen Rapallo und La Spezia, bestehend aus den fünf Dörfern Vernazza, Riomaggiore, Manarola, Corniglia und Monterosso al Mare. Diese fünf Orte, die dem UNESCO Weltkulturerbe angehören, geben der Region ihren Namen. Unter kundiger Führung unserer beiden lokalen Reisleiterinnen, Inge und Daniela, erfuhren wir zu Fuss, per Schiff und Eisenbahn, viel Wissenswertes über diese zauberhafte Region. Der Wettergott meinte es sehr gut mit uns, wir durften noch Temperaturen wie im Frühsommer erleben. Dieses tolle Wetter war uns auf der gesamten Reise beschieden.

Diese ersten zwei «Landtage» waren eine ideale Vorbereitung auf die fünf «Wassertage», beinhalteten die Ausflüge doch alle eine kleinere oder grössere Etappe auf dem Wasser.

Dann, am dritten Tag hiess es endlich „Leinen los“ – für einige Gäste war es die erste Kreuzfahrt, andere waren bereits «gestandene Seebären»! An diesem Morgen herrschte eine prickelnde Gespanntheit im Bus – wie wird es sein auf dem schwimmenden Märchenschloss? Bis zur Abfahrt der «Costa Favolosa», eines der grossartigsten Schiffe der «Costa-Flotte» um 16.30 Uhr, haben die meisten Gäste noch die Altstadt von Savona, die sich unmittelbar an den Hafen anschliesst, besucht.

Das Check-In im Hafenterminal war perfekt organisiert, es gab kein Gedränge, jeder Passagier wusste genau, aufgrund seiner Check-in Nummer, wann er aufs Schiff kann. Nach einer kurzen Wartezeit auf Deck 9 waren die Kabinen bezugsbereit und das grosse Suchen ging los! Wenn man zum ersten Mal auf so einem grossen Schiff ist, kann man sich anfangs schon verlaufen – die guten Geister des Schiffs waren aber sehr freundlich und hilfsbereit und bis zur Abfahrt des Dampfers hatte jeder Gast sein temporäres „Zuhause“ gefunden und sich bereits häuslich eingerichtet.

Die «Costa Favolosa» besteht aus 12 Decks, 1500 Kabinen in diversen Kategorien, von der einfachen aber zweckmässigen Innenkabine bis zur luxuriösen Suite ist für jeden Geschmack und jedes Budget etwas dabei. Jeglicher Komfort, wie Schwimmbad, Fitness, Spielcasino, Joggingstrecke, zahlreiche Restaurants und Bars, Kinderecken, Photostudio, Shoppingmall, Theater und vieles mehr lassen keine Sekunde Langeweile aufkommen. Das Schiff hat Baujahr 2011 und kann insgesamt 3800 Passagiere beherbergen, um deren Wohl sich 1100 Mitarbeiter aus 45 verschiedenen Nationen kümmern.

Das erste Ziel am Morgen des zweiten Tages war Civitavecchia, der zu Rom gehörende Hafen. Dort hatten die Gäste die Möglichkeit, die Stadt Rom mit einer durch die «Costa» organisierten geführten Tour oder auf eigene Faust zu entdecken. Wichtig bei diesen Landausflügen ist, vor allem wenn man die Stadt selbständig besucht, dass man die Zeit immer im Auge behält und rechtzeitig am Schiff zurück ist. Geführte oder selbständige Touren waren auch in den weiteren zwei Häfen, Barcelona und Marseille, möglich.

Der dritte Tag war ein kompletter «Meertag», d.h. das Schiff fuhr nonstop von Rom nach Barcelona. Gegen Abend und in der Nacht hatten einige Gäste mit der Seeübelkeit zu kämpfen, war das Meer doch ziemlich unruhig und hat die «Costa» auf den Wellen «tanzen» lassen.

Barcelona – der eine oder andere Gast, mich eingeschlossen, hat den Besuch der schönen Stadt, vor allem der Spaziergang über die berühmte Flaniermeile «Las Ramblas», mit gemischten Gefühlen erlebt. Nichtsdestotrotz genossen wir die bekannten Sehenswürdigkeiten dieser spannenden Stadt sehr.

Der nächste Hafen, den wir anliefen, war Marseille, eine der ältesten Städte Frankreichs mit ihrem etwas rauen Charme einer typischen Hafenstadt. Enge Gassen, in sich verschachtelte Häuser, unzählige Boote und landestypische Restaurants prägen den Charakter dieser Weltmetropole. Vor Marseille liegt die berühmte «Île d’If» mit ihrer Festung «Château d’If», die durch den Roman «Der Graf von Monte Christo» von Alexandre Dumas, weltbekannt wurde.

In der Nacht vom vierten auf den fünften Tag steuerte die «Costa» Richtung Savona, wo unsere Kreuzfahrt bereits zu Ende sein würde. Viel zu schnell ist die Zeit vergangen und an unserem Ziel erwartete uns nach der Ausschiffung wieder unser Chauffeur Patrick mit seinem Doppeltstockbus und angehängtem Skikasten! Die Koffer sind mit Garantie noch etwas schwerer geworden – genügend Gelegenheit Souvenirs zu kaufen hatten die Gäste allemal.

Nach insgesamt 1022 Seemeilen, dies entspricht 1865 km, haben wir auf via Genua und Mailand den Heimweg angetreten und durften alle Gäste gesund und mit vielen schönen Erinnerungen an ihren vereinbarten Ausstiegsorten verabschieden.

Es war eine wunderschöne Reise – danke allen für die gemeinsame Zeit!

Eure Reiseleiterin Gisela und Euer Chauffeur Patrick

An den Anfang scrollen