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Mit dem roten Flitzer zu den schönsten Weihnachtsmärkten

Bericht vom 5. – 8. Dezember 2017 | Bus Nummer 1

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

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Christine Albrecht

Das wichtigste Stück des Reisegepäcks ist und bleibt ein fröhliches Herz. (Hermann Löns)

Weitere Infos

Wie bist du Reiseleiterin geworden?

Ich war vor ein paar Jahren sehr lange zu Fuss, nur mit meinem Rucksack, unterwegs und habe dabei erfahren, dass ich meine bisherige Tätigkeit ändern möchte. Anfangs wusste ich noch nicht genau was dies beinhalten sollte. Fest stand nur, dass es eine Arbeit sein sollte, die mich vermehrt in Kontakt mit Menschen bringt. Schritt für Schritt wurde ich Reiseleiterin.

Was gefällt dir an dieser Tätigkeit besonders?

Die Nähe zum Menschen gefällt mir besonders gut. Ich kann 1:1 spüren, wie es den Gästen geht und allenfalls etwas dazu tun, damit auch alle zufrieden sind. Die Arbeit hat auch eine gewisse kreative Seite. Das gefällt mir gut. Zudem kann ich selbständig handeln. Als sehr schön empfinde ich auch immer die tollen und lieben Worte am Schluss einer Reise.

Was zeichnet dich als Reiseleiterin aus?

Mir wurde letzthin gesagt, ich sei „die Reiseleiterin mit Herz“. Ich denke, dass dies eines meiner Merkmale ist, welches mich auszeichnet. Ich bin voll mit dem Herzen dabei. Dieses Aussage hat mich sehr gefreut.

Worin siehst du die Vorteile / den Mehrwert einer Gruppenreise?

Einerseits darin, dass man ohne grosse Vorbereitung und Verantwortung auf Reisen gehen kann. Es wird gut zu einem geschaut und bei Problemen hat man gleich eine Ansprechperson vor Ort. Andererseits gibt es auch immer wieder die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und nette Bekanntschaften zu machen.

Was gefällt dir an deinen Aufgaben als Reiseleiterin bei Car Tours am besten?

Ich persönlich finde es schön, den Leuten Freude zu schenken und Ihnen ein gutes Gefühl auf den Weg zu geben.

Was unterscheidet Car Tours Reisen von anderen Reisegesellschaften?

Von Vorteil ist sicherlich, dass jede Reise von einem Schweizer Reiseleiter/in begleitet wird. So kann sich der Fahrer auf die Fahrt konzentrieren, was im heutigen Verkehrsaufkommen sehr wichtig ist und die Reiseleiter/in kann sich vollumfänglich den Gästen widmen.

Welches Reiseziel in Europa ist dein liebstes und warum?

Ich liebe Italien, weil ich die Leute mag, das Essen super finde und diese ungezwungene „Italianità“ schätze.

Auf welchen Reiseleiter-Einsatz freust du dich jetzt schon?

Ich freue mich sehr, das Polarlicht zu sehen. In dieser Zeit liegt einfach ein Zauber inne.

Welche drei Dinge sind auf jeder Reise unverzichtbar?

Die Fröhlichkeit muss unbedingt an Bord sein. Auch das seriöse Vorbereiten und das liebevolle Führen der Gruppe. Habe ich diese drei Dinge „dabei“, kann nichts mehr schief gehen.

Wer ist dein Held in der Geschichte des Reisens?

Der Norweger Fridtjof Nansen, der 1888 als Erster Grönland durchquert hatte. Er versuchte bei seiner Fram-Expedition (1893–1896) den Nordpol zu erreichen. Dabei liess er sich mit seinem Schiff Fram vom Packeis einschließen, um die natürliche Eisdrift des Arktischen Ozeans zu nutzen.

Verrate uns deinen unerfüllten Reisetraum?

Ich hatte leider noch nie die Chance nach Peru zu fliegen. Dort möchte ich gerne den Inka-Trail zu Fuss gehen und auf dem Machu-Picchu steigen.

Was ist das lustigste, was du auf einer Reise mit einer Gruppe erlebt hast?

Ich hatte eine unglaublich lustige Gruppe im Tirol. Dabei sind wir abends noch in der Bar gesessen und haben uns die Bäuche vor Lachen gehalten.

Welches war das schönste Kompliment, das du von einem Gast erhalten hast?

Du bist die Reiseleiterin mit Herz.

Wohin reist du privat?

Ich mache gerne Ayurveda-Kuren in Sri Lanka, auch bin ich gerne zu Fuss auf dem Jakobsweg unterwegs.

Mit dem roten Flitzer zu den schönsten Weihnachtsmärkten

Advent klingt anders

Nur in diesen Wochen entzünde ich so viele Kerzen – und geniesse das satte Reissen des Streichholzes an seiner Schachtel. Advent klingt anders. Und wenn ich hinhöre, hat er seine ganz eigene Symphonie… (Iris Macke)

Mit dem roten Flitzer sind wir unterwegs zu den schönsten Weihnachtsmärkten, wir gehen den verschiedenen Klängen nach, stimmen uns auf Weihnachten ein und tauchen ins Lichtermeer der Adventszeit ein.

Aus der ganzen deutschsprachigen Schweiz sitzen Gäste im Bus. Die einen kommen mit dem Zubringer zu uns, die anderen holen wir an den Einsteigeorten ab. Von Anfang an sehe ich fröhliche und offene Gesichter. – Obwohl manche bestimmt schon sehr früh aufgestanden sind. Schon kurz nach Mittag treffen wir in Stuttgart ein. Wir erkunden erstmals die Stadt auf eigene Faust und füllen unsere Mägen mit schmackhafter Weihnachtskost. Später, kurz vor dem Eindunkeln, treffen wir unsere Stadtführerinnen, die uns liebevoll und mit viel Humor ihre Gegend etwas näherbringen. Uns werden Orte und Eckchen gezeigt, an denen wir vorher vielleicht nur anteilslos vorbeigeschlendert sind und nun Spannendes und Schönes erfahren. Beeindruckend war die Markthalle, die unglaublich viele Kostbarkeiten präsentierte; man möchte gerade von allem etwas naschen.

Der Abend und die Nacht im Holiday Inn war angenehm und wir alle haben uns gut von der Reise erholen können. Wer seine Schuhe zum St. Nikolaustag vor die Türe gestellt hatte, wurde am nächsten Morgen mit einem grossen Schoggi-Chlaus belohnt. Und erst noch von Lindt! Die Freude war gross. Der morgendliche Berufsverkehr hat die Anfahrt an den Stuttgarter Bahnhof etwas verzögert und wir sind nur kurz vor Zugabfahrt am Bahnhof angekommen. Schnell schnell sind wir durch den Dschungel der Unterführungen gespurtet und schon standen wir vor dem legendären Schienenbus «roter Flitzer». Im Volksmund gab man den Schienenbussen verschiedene Spitznamen: «Roter Flitzer» sicher wegen seiner Aussenlackierung, «Ferkeltaxe» wegen seines häufigen Einsatzes in landwirtschaftlich geprägten Gebieten oder «Schüttelbrummer» – dies ist selbstredend. Heute sind die noch wenig übrig gebliebenen Züge liebevoll restauriert. Dies alles von freiwilligen und ehrenamtlichen Helfern. Gerade auch diese haben uns während den zahlreichen Fahrten immer wieder über die Gegend erzählt oder uns in die Geschichte des Schienenbusses eingeweiht.

Unsere Fahrten waren angenehm und entschleunigend. Konnte man doch gut die Landschaft an einem vorbeiziehen lassen, gedankenversunken die Adventszeit geniessen und die Gemütlichkeit des Seins erleben. Die verschiedenen Weihnachtsmärkte, sei es in Stuttgart, in Nürnberg, in Rothenburg ob der Tauber oder in Heidelberg hatten alle ihre eigenen Klänge und ihre eigene Ausdrucksform. So wird beispielsweise in Stuttgart vor allem auf eine schön geschmückte Bedachung der Adventshäuschen wert gelegt, denn das schönste Dach wird prämiert und ausgezeichnet. Andererseits darf in Nürnberg keine Musik aus einer Audioanlage zu hören sein, sondern nur live Musik ist gestattet.

Ich höre jetzt noch die Klänge der kleinen Blasmusik-Kapelle, während ich meine leckeren Nürnberger-Würste ass und eine Feuerzungenbowle dazu trank. Ja, in der Tat, der Advent klingt anders und die Summe der Klänge macht die Adventszeit unverwechselbar.

Schön wart Ihr dabei!

Eure Reiseleiterin

Christine Albrecht

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