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Lago Maggiore & Piemont

Bericht vom 7. – 11. September 2017 | Bus Nummer 30

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

Franz-Fischer-Neu

Franz Fischer

«Das Unbekannte ist nie so unbekannt»

Weitere Infos

Wie bist du Reiseleiter geworden?

Weil ich meinen London-Aufenthalt verlängern wollte, kam ich auf die Idee Kuoni (ein Haushaltsname) anzuschreiben – die stellten mich prompt ein (1979) und zwar gleich als Reiseleiter.

Was gefällt dir an dieser Tätigkeit besonders?

Das breite Spektrum der Aufgaben und Destinationen und dass ich meistens mein eigener Chef bin.

Was zeichnet dich als Reiseleiter aus?

Organisationistalent und grosse Erfahrung im Umgang mit Menschen (Kunden & Dienstleistlern).

Worin siehst du die Vorteile / den Mehrwert einer Gruppenreise?

Das Organisatorische wird dem Teilnehmer abgenommen und es bleibt ihm mehr Zeit zum Zurücklehnen und Geniessen – last but not least, die Reise bei Car Tours ist echt erschwinglich.

Was unterscheidet Car Tours Reisen von anderen Reisegesellschaften?

Konstant hoher Qualiätsstandard bei gleichzeitig unschlagbarem Preis-Leistungsverhältnis.

Welche drei Dinge sind auf jeder Reise unverzichtbar?

iPad, Apotheke, gute Laune.

Lago Maggiore & Piemont

Noch näher bei unseren lieben Nachbarn im Süden – dank Basistunnel

Eine Reise geprägt von viel Authentizität die die Sehnsucht nach Echtem stillt.

In Arth-Goldau besteigen wir den Zug, eine Stunde später sitzen wir bereits im Rundreisebus in Bellinzona. Hier eine Auswahl der Stopps auf unserer sehr schönen Reise:

  • Locarno – Flanieren an der schönen Seepromenade bei Locarno/Muralto, oder einen Kaffee oder ein Eis geniessen mit umwerfendem Blick auf den Lago Maggiore bei prächtigstem Spätsommerwetter.
  • Pallanza (Verbania) – Vier Nächte verbringen wir im mondänen Pallanza mit seinen verwinkelten Gässchen und historischer Bausubstanz. Im Hotel Belvedere, direkt am Lago Maggiore, ist man in charmanter Art um unser Wohl besorgt, wir fühlen uns hier bestens aufgehoben.
  • Novara – Die Provinz ist eingebettet in die Reisanbaugebiete der Flüsse Sesia und Ticino und umgeben von Weinbergen und Schlössern. Die Stadt Novara selbst wird von einer Stadtmauer umgeben und von der Antonellikuppel der Basilika San Gaudenziodominiert, welche wir bei einem geführten Stadtrundgang kennenlernen. Noch ist diese Stadt kaum auf den Tourismus ausgerichtet, was wir als sehr angenehm empfinden.
  • Neben den Sehenswürdigkeiten aus vergangenen Zeiten ist Novara für seine Weinberge, den Reisanbausowie für seine Käsespezialitäten, Wurstsorten und Süssigkeiten bekannt. Wir besuchen den Bauernhof CrespiRiso, wo uns Signore Crespi persönlich in sein Handwerk einführt. Die anschliessende Verkostung bei CASAFRANCOLI in der Ortschaft Ghemme ist ein Höhepunkt des Tages.
  • Borromäische Inseln – Heute geht’s zum südlichen Teil des Lago Maggiore. Wir besichtigen zusammen mit unserer herzlichen Lokalführerin Noemi Collodi die Inseln «Isola Bella» und «Isola dei Pescatori». Erstere ist ein Leckerbissen für Liebhaber von historischen Schlössern und Gärten. Das Schloss aus dem 17. Jahrhundert ist voll möbliert und gibt einen Eindruck vom luxuriösen Leben der Adeligen der Borromei. Letztere ist ein Leckerbissen für alle Liebhaber der italienischen Küche. Die kleine Insel ist benannt nach der historischen Tätigkeit ihrer Einwohner und man kann u. a. fangfrischen Fisch geniessen.
  • Stresa – Bereits im 19. Jahrhundert war Stresa im Golf von Borromeo für seine gepflegte Atmosphäre und vornehmen Gäste bekannt. Die vornehmen Gäste von heute sind WIR.
  • Cannobio – Die Ortschaft ist ein antikes Dorf mit vielen historischen und architektonischen Schätzen inmitten einer wunderschönen natürlichen See- und Berglandschaft. Uns zieht heute besonders der bekannte Sonntagsmarkt mit seinen vielen typischen Produkten aus der Region an. Das zweite Schwergewicht des Marktangebots sind Lederwaren wie Schuhe, Taschen, Gürtel und Jacken sowie Kleidungsstücke aller Art. Auch die zahlreichen Bars und Restaurants kommen uns gelegen.
  • Ascona – die berühmte Seepromenade mit der Piazza Giuseppe Motta und der autofreie Altstadtkern sind immer ein Aufenthalt wert. Für zahlreiche Reiseteilnehmer war es nicht das erste Mal, daher ein mit Erinnerungen verbundener Besuch.
  • Domodossola – Die kleine Altstadt von Domodossola ist ein wahres Bijou. Die Grenzstadt zwischen der Schweiz und Italien am Rande der Alpen ist auf jeden Fall unseren Besuch wert.
  • Centovalli – Zwischen Domodossola und Locarno liegt das bezaubernde Tal der «100 Täler» mit tiefen Schluchten, Wasserfällen, Kastanienwälder und malerischen Dörfern, erschlossen durch die Schmalspurbahn mit der wir heute bei herrlichstem Wetter in die Heimat zurückkehren.
  • Siehe die Bildstrecke zu den aufgeführten Stopps.

Das Touristen-Gebet

  • Himmlischer Vater, sieh herab auf uns, deine bescheidenen, gehorsamen Touristendiener, die dazu berufen sind, diese Erde zu bereisen, zu fotografieren, Postkarten abzuschicken, Souvenirs zu kaufen und in pflegeleichter Unterwäsche herumzulaufen.
  • Wir bitten Dich oh Herr, aufzupassen, dass unser Reisebus nicht entführt wird und unser Gepäck nicht verloren geht.
  • Gib uns die göttliche Führung in der Suche nach unseren Hotels, dass unsere vorbestellten Zimmer frei und sauber sind und irgend möglich, dass es heisses Wasser gibt.
  • Wir beten, dass das WLAN funktioniert und gratis ist, die Vermittlung unsere Sprache spricht und dass keine Post von unseren Kindern auf uns wartet die uns zwingen würde, vorzeitig nach Hause zu fahren.
  • Führe uns oh Gott, in gute und billige Restaurants, wo das Essen vorzüglich ist, die Kellner freundlich und er Wein mit im Preis inbegriffen ist. Gib uns die Weisheit, korrekte Trinkgelder zu geben in der Währung, die wir nicht verstehen.
  • Verzeih uns, wenn wir aus Unwissenheit zu wenig geben, oder zu viel aus Furcht. Lass die Einheimischen uns lieben für das was wir sind und nicht für das, was wir ihren weltlichen Gütern zufügen könnten.
  • Gib uns die Kraft, die Museen, Weingüter, Reisfelder und Naturschönheiten zu besuchen die in den Reiseführern als ein «Muss» angegeben sind, und wenn wir einmal ein historisches Denkmal verpassen um ein Mittagsschläfchen zu halten, habe Gnade, denn unser Fleisch ist schwach.
  • Unsere Frauen, lieber Gott, halte fern von Einkäufen und behüte sie vor günstigen Gelegenheiten, die sie weder brauchen, noch sich leisten können. Führe sie nicht in Versuchung, denn sie wissen nicht was sie tun.
  • Unsere Männer, allmächtiger Vater, bewahre davor, fremden Frauen nachzuschauen um sie mit uns zu vergleichen. Beschütze sie davor, sich in Cafés und Nachtclubs aufzuspielen, denn sie wissen genau was sie tun.
  • Und wenn unsere Reise dann zu Ende geht, und wir zu unseren Lieben zurückkehren, gib uns die Gunst jemand zu finden der sich unsere Filme und Fotos ansieht und unseren Erzählungen zuhört, so dass unser Leben als Tourist nicht umsonst gewesen ist. Amen.

Das Car Tours Betreuerteam bedankt sich – gerne wieder – mit Spass und Schalk

Franz und Philipp

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