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Havila – die neuen norwegischen Postschiffe!

Bericht vom 26. Juli – 7. August 2022 | Flugreise                       

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

Havila – die neuen norwegischen Postschiffe! 1

Beatrice Greve

„Reisen – es lässt dich sprachlos, dann verwandelt es dich in einen Geschichtenerzähler.“ – Ibn Battuta

Die schönste Seereise der Welt

Unser Zuhause für die kommenden zwölf Tage

Die neue Havila Castor, benannt nach dem zweithellsten Stern im Sternbild der Zwillinge, ist unser Zuhause für die nächsten zwölf Tage und elf Nächte. Sie ist 124m lang und 22m breit, und verfügt über 178 moderne Kabinen unterschiedlicher Kategorien. Am 10. Mai 2022 ist sie zum ersten Mal in See gestochen, also beinahe noch nigelnagelneu. Kabinen, Restaurants und allgemein zugängliche Bereiche sind mit Farben und Materialien gestaltet, die das Meer, die Fjorde und Küstengebirge spiegeln. Das zurückhaltende, stilvolle Design unterstreicht damit die Natur- und Landschaftseindrücke, die man unterwegs aufnimmt. Wir sind begeistert!

Die Castor sowie auch die anderen neuen Schiffe der Reederei Havila Kystruten zeichnen sich als besonders umweltfreundlich aus – mit LNG-Antrieb und energieeffizienten Schiffsrümpfen. Ausserdem ermöglichen grosse Batteriezellen den Schiffen, geschützte Fjorde und Küstenregionen bis zu vier Stunden lang im Batteriebetrieb und damit emissionsfrei zu befahren.

Die Küche legt den Fokus auf norwegische Spezialitäten und Gerichte, die mit hochwertigen und lokal produzierten Zutaten zubereitet werden. Alle Mahlzeiten, einschliesslich Frühstück, sind à la carte und werden von sehr sympathischen und überaus freundlichen Kellnern und Kellnerinnen am Tisch serviert, was sehr entschleunigend auf uns wirkt.

Unsere Route – entlang der norwegischen Küste

Wir fahren entlang der norwegischen Küste zwischen Kirkenes und Bergen. Unterwegs werden 34 Häfen angelaufen – bekannte Küstenstädte, aber auch kleine Siedlungen. Einige laufen wir tagsüber an und haben mehrere Stunden Zeit, die Ortschaft zu erkunden oder an einem der vielen interessanten Ausflüge teilzunehmen. In anderen Häfen wird nur kurz angehalten, so dass es gerade reicht, sich am Kai ein wenig die Beine zu vertreten. Auch nachts, während wir schlafen, werden diverse Häfen angesteuert. Die Fahrt führt an fantastischen Gipfeln, malerischen Inseln und spektakulären Fjorden vorbei und ist deshalb nicht nur eine faszinierende See- sondern auch eine spannende „Seh“-Reise! Der Geirangerfjord ist die unbestrittene Königin der Fjorde und gehört seit dem 14. Juli 2005 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Unser Kapitän entschied sich mit Batteriebetrieb, also in absoluter Ruhe, in diesem Fjord eine Runde zu drehen. Das war eines dieser vielen absoluten Highlights.

Unsere bunt gemischte Gruppe

Auf dieser Reise durfte ich eine bunt gemischte Gruppe aus der Romandie und der deutschsprachigen Schweiz begleiten. Der jüngste Teilnehmer, Maxime Gabriel, war zehn Jahre alt und konnte sich genauso für diese Reise begeistern, wie die Älteren. Beim Essen oder an der Bar wurden interessante Gespräche geführt, und es entstanden viele neue Freundschaften.

Adrenalin – als Booster für meine Arbeit oder wieso es mir nie langweilig wurde

Noch in Zürich am Flughafen, kurz vor dem Einsteigen, rufen mich zwei Gäste an. Sie sind ganz ausser sich, haben sie doch das Gate verwechselt und warten im B statt im D. Sie erreichen den Flieger gerade noch rechtzeitig. Kurz vor Abflug klingelt mein Telefon nochmals. Die Genfer Gäste sind bereits in Amsterdam und suchen mich dort. Ich erkläre ihnen, dass ich schon bald bei ihnen sein werde. In Amsterdam angekommen, bemerke ich, dass ein Gast kaum noch gehen kann, ich organisiere einen Rollstuhl für ihn. Nach all den Pressemitteilungen über verlorene Koffer und chaotische Zustände an den Flughäfen stehe ich gespannt beim Gepäckband in Bergen. Leider fehlt ein einziger Koffer, nicht viel von 72. Aber eben doch einer zu viel. Der Lost Luggage Schalter ist geschlossen. Also erledige ich den Formularkrieg später online für den Gast. Am ersten Seetag in Alesund verpassen zwei Damen leider das Schiff. Da sie kein Handy und auch keine Dokumente dabei haben, können sie mich nicht erreichen. Ich habe keine Ahnung was passiert ist und wo sie sind und bin etwas angespannt. Nachts erfahre ich dann, sie konnten das Schiff telefonisch erreichen, dass beide Gäste wohlauf sind und einen Tag später in Trondheim wieder an Bord kommen. Jedes Mal wenn ich eine interessante Durchsage höre, jogge ich zum Ausflugsbüro, um für meine Romands die Information zu übersetzen, das hält fit! Einige klagen über Fieber und Husten, ich bringe Suppen vorbei und messe Fieber. Und begleite kranke Gäste, wenn wir längere Landaufenthalte haben in die Notfallstation in der Hoffnung, dass wir das Schiff nicht verpassen werden. Nebst diesen aussergewöhnlichen Vorkommnissen freute ich mich, für all die lieben Gäste da zu sein und meine ganz normalen Reiseleiteraufgaben wahrzunehmen.

Für uns alle war es die schönste Seereise der Welt!

Eure Reiseleiterin Beatrice Greve

 

 

 

 

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