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Budapest, Wien & Prag

Bericht vom 6. – 9. September 2019 | Bus Nummer 34

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

Gisela-Jaehn-NEU

Gisela Jähn

Wohin du auch gehst, gehe mit ganzem Herzen

Weitere Infos

Wie wurdest du Reiseleiterin?

Mit 30 hatte ich den Wunsch nach einer beruflichen Veränderung – deshalb habe ich mich beim Imholz beworben und habe mehrere Jahre als stationäre Reiseleiterin vor allem für Städtereisen gearbeitet. Nach fast 20-jährigem Unterbruch arbeite ich nun seit Mai 2014 bei car-tours.ch, da einen die Reisebranche nie loslässt.

Was gefällt dir an dieser Tätigkeit besonders?

Die Vielfältigkeit dieses Berufes! Man lernt viele neue Menschen und Länder kennen, keine Reise ist wie die andere. Man kann sehr selbständig
arbeiten.

Was zeichnet dich als Reiseleiterin aus?

Ich bin flexibel in meinem Tun, kann mich gut anpassen und auf Menschen aller Art eingehen. Habe nie schlechte Laune !

Worin siehst du die Vorteile / den Mehrwert einer Gruppenreise?

Man ist mit Gleichgesinnten zusammen, es entstehen Bekanntschaften oder sogar Freundschaften. Der Endpreis für den Kunden ist attraktiver.

Was gefällt dir an deinen Aufgaben als Reiseleiterin bei Car-Tours am besten?

Wie oben schon erwähnt, dass man sehr selbständig arbeiten kann. Man darf Beruf und Hobby verbinden.

Was unterscheidet car-tours von anderen Reisegesellschaften?

In erster Linie: Es ist immer eine Reiseleitung mit dabei. Exklusive Musikanlässe und Preis- Leistung ist unschlagbar.

Auf welchen Reiseleiter-Einsatz freust du dich jetzt schon?

Auf jeden! Jeder ist auf seine Art einmalig.

Welche drei Dinge sind auf jeder Reise unverzichtbar?

Eine gutes Verhältnis zu den Kunden, eine kollegiale Zusammenarbeit mit dem Fahrer und ein attraktives Programm.

Was ist das lustigste, was du auf einer Reise mit einer Gruppe erlebt hast?

Beim Konzert einer Blasmusik im Tirol hat mein Chauffeur dem Dirigenten gesagt, dass seine Reiseleiterin „unbedingt“ mal eine Kapelle dirigieren möchte ! Natürlich musste ich auf die Bühne und die Gäste, und auch ich, hatten an meinen Dirigentenkünsten unheimlich
viel Spass!

Welches war das schönste Kompliment, das du von einem Gast erhalten hast?

Unbescheiden darf ich sagen, dass ich sehr viele tolle Komplimente von den Gästen bekomme.

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Prag, Budapest & Wien

8 Reisetage ab Fr. 1399

25. September – 02. Oktober 2020

Budapest von oben 800X500

Erleben Sie auf dieser tollen Reise die Kombination der drei wichtigsten Städte der Habsburger Monarchie, das romantische Burgenland, ein exklusives Strauss Konzert im Wiener Kursalon und vieles mehr!

Budapest, Wien & Prag

Eine Reise durch die Kronländer der Habsburger

Man muss kein eingefleischter Fan der Österreich-Ungarischen Monarchie des 19. Jahrhunderts sein, um von den drei Kronländern der Habsburger Dynastie, Tschechien, Ungarn und Österreich, bzw. deren Hauptstädten, fasziniert zu sein.

Die Österreichisch-Ungarische Monarchie war eine Realunion in der letzten Phase des Habsburgerreiches in Mittel-und Südosteuropa in der Zeit zwischen 1867 und 1918, zu dem u.a. die damaligen Territorien, bzw. heutigen eigenständigen und von uns besuchten Staaten Österreich, Ungarn, Tschechien und Slowakei gehörten.

Die 7-tägige Reise begann frühmorgens in Basel mit dem Busunternehmen „Hello Travel“ aus Root, mit dem Vorladechauffeur Fadil, der in Widnau, der letzten Station in der Schweiz, vom Hauptfahrer Dani abgelöst wurde. Dani chauffierte uns die kommenden Tag souverän und sicher, stets mit einem Lächeln im Gesicht über Hunderte von Kilometern, durch enge Gassen, bergauf, bergab, vorwärts, rückwärts und manches Mal am liebsten auch noch seitwärts.

Über 700 Kilometer war unser erstes Ziel, Prag, entfernt, wir erreichten die tschechische Hauptstadt kurz nach 19 Uhr, wo wir im uns bestens bekannten, komfortablen Hotel „Duo“ Quartier für die nächsten zwei Tage bezogen.

Unsere beiden lokalen Reiseleiterinnen, Ivana und Tanja, führten uns auf einem 3-stündigen Stadtrundgang zu den wunderschönen Sehenswürdigkeiten der „Goldenen Stadt“ an der Moldau – u.a. den Hradschin, die Karlsbrücke oder den Altstätter Ring mit seiner weltberühmten „Aposteluhr“ am Rathaus. Prag hat aufgrund der zahlreichen glänzenden Sandsteintürmen, die bei Sonneneinstrahlung in Goldtönen schimmern, den Beinamen „Goldene Stadt“ erhalten. Bevor wir am Abend ein typisch tschechisches Gericht, Schweinebraten mit Knödeln und Kraut, im Restaurant „Velka Klasteri“ (altes Kloster) serviert bekamen, konnten die Gäste die Stadt noch ein paar Stunden auf eigene Faust geniessen. Zu sehen gibt es in Prag mehr als genug, da kommt bei niemandem Langeweile auf.

Am folgenden Morgen hiess es bereits wieder Abschied nehmen, die nächste Habsburger Stadt, Budapest, erwartete uns. Der Weg führte allerdings nicht direkt in Ungarns Hauptstadt, wir verbrachten unsere Mittagspause in Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei, dem Land, das im Jahre 1993 von der damaligen Tschechoslowakei, abgetrennt wurde.

Bratislava hat sich in den letzten Jahren enorm herausgeputzt, wunderschöne Bauten, blumengeschmückte Plätze oder witzige Bronzeskulpturen, zieren die Innenstadt und machen die 400’000 Einwohner Stadt zu einem touristischen Highlight jeder Osteuropareise.

Und dann – Budapest ! Sehen und …..vielleicht nicht gerade sterben aber für immer im Herzen bewahren, das fällt einem leicht. Da ich in meiner Tätigkeit als Reiseleiterin in früheren Jahren viele Monate in Budapest leben und arbeiten durfte, ist es für mich jedes Mal fast wie ein „Heim kommen“. Es macht Spass, alles zu kennen und sich ohne Stadtplan bewegen zu können. Ich versuchte, dieses Gefühl auch meinen Gästen zu vermitteln, das Wetter machte uns allerdings einen Strich durch die Rechnung und liess den sonst so zauberhaften Glanz etwas in den Hintergrund treten. Die Stadtrundfahrt mit den beiden Reiseleiterinnen Annamaria und Kati fiel buchstäblich ins Regenwasser, erst am Abend, nach einem typisch ungarischen Essen, begleitet von wunderschönen Volksmusikklängen, zeigte sich die Donaustadt doch noch im strahlenden Lichtermeer. Entlang der Donau sind sämtliche Grossbauten hell beleuchtet und v.a. das imposante Parlamentsgebäude und die Kettenbrücke waren beliebte Photosujets.

Die Hochburg schlechthin der Habsburger Monarchie, Wien, war unser viertes und letztes Ziel dieser Reise. Der Wettergott hatte wohl doch ein etwas schlechtes Gewissen, dass er uns in Budapest die Sonne vorenthalten hatte, denn der nächste Morgen zeigte sich bei schönstem Sommerwetter. Kurz vor Mittag erreichten wir Österreich’s Kapitale und nach einer kurzen Stärkung in einem der zahlreichen Restaurants rund um den Schwedenplatz, durften wir einer dritten Stadtführung beiwohnen. Für Wien hatte uns die Agentur einen Herrn, zwar keinen waschechten Wiener aber in Sachen Charme und Schmäh diesem in nichts nachstehend, zugeteilt. Mit Witz, Wissen und zwischendurch einem verbalen Seitenhieb auf die etwas versnobten Hauptstädter verstand er es blendend, uns zu unterhalten. Schloss Belvedere, das Hundertwasserhaus, die Uno-City oder die elegante Ringstrasse mit Ihren Prachtbauten waren nur einige der Sehenswürdigkeiten, die uns Harald zeigte.

Schlag auf Schlag ging es an diesem Abend weiter, nach dem Einchecken führte uns das Programm zum Vergnügungspark „Prater“. Der „Wurstelprater“, wie er im Volksmund heisst, war das ehemalige Jagdrevier der gekrönten Häupter des 19.Jahrhunderts. Heute sind es vor allem die Fahrgeschäfte, die mit immer höheren und schnelleren Bahnen die Touristen anzulocken versuchen. Gemütlicher geht’s da mit dem 65 Meter hohen Riesenrad einmal in knapp 15 Minuten rund herum.

Das Wiener Riesenrad wurde 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs I. errichtet und war zur damaligen Zeit eines der größten Riesenräder der Welt. Zu den Anfangszeiten hingen noch 30 Waggons daran, mittlerweile sind es deren nur mehr 15, die 12 – 15 Passagiere aufnehmen können. Einige der Waggons kann man für einen privaten Anlass buchen und wird entsprechend mit Speis und Trank bewirtet.

Wir wurden allerdings nicht in den Gondeln verköstigt, sondern in einem typischen, einfachen, Praterlokal, dem „Englischen Reiter“. Traditionsgemäss wurde uns ein Original Wiener Schnitzel serviert. Der Unterschied zwischen einem „Original Wiener Schnitzel“ und einem „Schnitzel nach Wiener Art“ ist das Fleisch. Beim Original wir Kalb- beim anderen Schweinefleisch verwendet.

Der zweite Tag in Wien führte uns wieder in die Zeit der Monarchie zurück, beim Besuch des „Schloss Schönbrunn“, seines Zeichens die ehemalige Sommerresidenz der Habsburger. Mit einem Audioguide bewaffnet, konnte jeder Gast sein Tempo zur Besichtigung der Prunkräume selber bestimmen. Zum Ausgleich für all den Glanz und Reichtum im Schloss bot sich ein Spaziergang im riesigen Park hinauf zur Gloriette an. Die Gloriette ist ein offenes Gebäude in der Gartenanlage, das sich auf einem gegenüber dem Schloss erhöhten Hügel befindet.

Immer wieder werden in diesem Bericht die Habsburger im Zusammenhang mit den drei, eigentlich vier, besuchten Ländern erwähnt. Dabei soll nicht vergessen werden, dass der „Stammvater“ dieser Dynastie eigentlich ein Schweizer war, Guntram „der Reiche“, Herr von Muri, der im 10. Jahrhundert gelebt hat. Anfang des 11. Jahrhunderts gründeten Nachkommen Guntrams das Benediktinerstift Muri und ließen im Juragebirge die Stammburg der Familie errichten: die „Habichtsburg“ – der Anfang von allem !

Zum Ausklang dieser wunderbaren Reise folgte am Abend der Höhepunkt – das Konzert im Kursalon, mit Melodien von Strauss und Mozart, begleitet von Gesangs- und Tanzeinlagen. Elegant gekleidet genossen wir alle die uns meist bekannten Stücke und am liebsten hätte der eine oder andere gerne mitgetanzt.

Nach einer letzten Übernachtung in unserem Hotel „Max Brown“ mussten wir am nächsten Morgen früh leider bereits wieder die Heimreise antreten. Dani brachte uns gewohnt sicher zurück an die diversen Ausstiegsorte.

Es war eine wunderbare Reise mit etwas Vergangenheit, etwas Gegenwart und etwas Zukunft !

Vielen Dank an alle Reiseteilnehmer – es war schön mit Euch !

Ahoi, viszontlátásra und Servus !

Eure Reiseleiterin Gisela und Euer Chauffeur Dani

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