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Wiener Preisbrecher

Bericht vom 5. – 8. April 2018 | Bus Nummer 23

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

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Jeannette Matter

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen!

Weitere Infos

Wie bist du Reiseleiterin geworden?

Per Zufall, vor ca. 6 Jahren hat Zerzuben Busunternehmen bei uns im Baselbiet 2 Busse, 2 Chauffeure und 2 Reiseleiter gesucht. Da zu diesem Zeitpunkt meine Tochter bei der Autobus AG gearbeitet hat, hat sie mich angefragt, ob ich nicht Lust hätte eine Reise zu begleiten.

Was zeichnet dich als Reiseleiter aus?

Ich bin einfühlsam und bemühe mich fast jeden Wunsch zu erfüllen.

Worin siehst du die Vorteile / den Mehrwert einer Gruppenreise?

Singles haben die Möglichkeit sich einer Gruppe anzuschliessen und neue Eindrücke zu erleben. Es ist auch immer schön, wenn man merkt, dass unter den Gästen neue Freundschaften geschlossen werden.

Welches Reiseziel in Europa ist dein liebstes und warum?

Das Südtirol mag ich besonders, da die Leute und vor allem die Küche hervorragend sind.

Wer ist dein Held in der Geschichte des Reisens?

Sicher unsere Busfahrer, denn ohne sie geht gar nichts.

Verrate uns deinen unerfüllten Reisetraum?

1 Monat in der kanadischen Wildnis würde mich schon reizen.

Was ist das Lustigste, was du auf einer Reise mit einer Gruppe erlebt hast?

Bei einer Reise nach Salzburg, nach einem Altstadtspaziergang waren 2 ältere Damen müde und der Rückweg zum Bus war ihnen zu lang. Kurz entschlossen habe ich ihnen vorgeschlagen mit einem «Rischka Fahrrad» zum Bus zu fahren. Mit Freude haben sie dieses Erlebnis genossen und ich habe mich dabei amüsiert.

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Kaiserliches Wien

4 Reisetage ab Fr. 399.-

Reisedatum 27. März 2020 – 30. März 2020

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Die Walzerstadt ganz schön günstig!

Wiener Preisbrecher

Einst Hauptstadt eines Imperiums, heute Kulturmetropole in Europa

Die ersten Gäste steigen in Basel ein und als wir den letzten Einsteigeort St. Gallen erreicht haben, kann unsere Reise nach Wien beginnen. Unser Busfahrer Patrick chauffiert uns professionell quer durch Österreich, dabei sind schon erste Kontakte unter den Gästen geknüpft worden. Am frühen Abend treffen wir in unserem Hotel Arcotel Kaiserwasser ein. Nach einem guten Nachtessen freuen wir uns auf die nächsten Tage in Wien.

Am 2. Tag geniessen wir die Stadtrundfahrt durch Wien. Unser Stadtführer Michael Stöger erwartet uns bereits im Hotel. Mit seinem Wissen hat er uns viel Neues und Kurioses über die Stadt erzählt. Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Wien gehören die beiden imperialen Barockschlösser Schönbrunn und Belvedere. Letzteres steht in der Nähe der Ringstrasse und kann mit der Schönheit von Schönbrunn recht gut mithalten. Nach einem kurzen Fotostopp konnten wir das Belvedere von aussen besichtigen. Wien Prachtstrasse: der «Ring» ist nicht nur mit monumentalen Gebäuden versehen; Urania, Regierungsgebäude, Wiener Staatsoper, Parlamentsgebäude, Rathaus, Universität, Burgtheater, Karlskirche etc. An der Prachtstrasse wurden auch grosszügige Erholungsflächen wie der Stadtpark (Johann Strauss-Denkmal), der Burggarten, der Volksgarten oder der Rathauspark angelegt. Bei nächsten Stopp konnten wir das Hundertwasserhaus besichtigen. Der österreichische Künstler Friedenreich Hundertwasser schuf zwei Wahrzeichen Wiens. Die Müllverbrennungsanlage Spittelau und das Wohnhaus im dritten Wiener Gemeindebezirk. Das farbige und mit viel Grün versehene Wohnhaus zog uns alle in seinen Bann. Endstation unserer Stadtrundfahrt war der Maria-Theresien-Platz, hier mussten wir von unserem Guide Michael leider Abschied nehmen. Mit seinem Wiener Charme hat er uns «seine» Stadt hervorragend gezeigt. Das Herzstück Wiens, die Hofburg erkunden wir auf eigene Faust. Vom 13. Jahrhundert bis 1918 war die Hofburg Residenz der Habsburger in Wien und seit 1945 der Amtssitz der österreichischen Bundespräsidenten. Die Nationalbibliothek, der barocke Prunksaal zählt zu den eindrucksvollsten Bibliotheksräumen der Welt. Die Amalienburg ist das älteste Bauwerk der Hofburg, sie wurde als Residenz für Kaiser Rudolph II errichtet. Die 1565 gegründete Spanische Hofreitschule ist ebenfalls bei der Hofburg untergebracht, ihre Vorführungen der Reitschule sowie die Führungen durch die Stallungen sind ein Besuchermagnet. Wenn man vom kaiserlichen Wien spricht, darf man sicher die tragische Geschichte der Kaiserin Sissi nicht vergessen. Auch für sie wurde ein Museum bei der Hofburg eingerichtet. Unser Spaziergang geht weiter Richtung Stephansplatz und wir stehen vor dem Wiener Wahrzeichen, dem Dom. Der Südturm des Doms ragt mit einer Höhe von knapp 137 Metern über die Wiener Innenstadt. In Wien darf ein Besuch eines Wiener Kaffeehauses natürlich nicht fehlen, denn hier kann man das Kaffeetrinken so richtig zelebrieren. Stundenlang kann man Zeitungen lesen und dabei Kaffee auf bis 24 verschiedene Zubereitungsarten geniessen. Ein paar wenige Gäste von uns konnten auch die zahlreichen Geschäfte in der Innenstadt besuchen und sich mit neuen Sachen wie Hemden, Koffer etc. neu eindecken. Patrick unser Busfahrer hat uns dann beim Maria-Theresien-Platz wieder abgeholt. Am Abend stand der Besuch eines typischen Heurigen auf dem Programm. Das Restaurant Maly in Grinzing hat uns mit einer echten «Hauerplatte» verwöhnt. Zum Dessert gab es einen Wiener Apfelstrudel. Hmm war sehr fein. Die musikalische Begleitung bei einem Heurigen durfte natürlich nicht fehlen.

Der Besuch von Schloss Schönbrunn am 3. Tag stand auf dem Programm. Die geschichtliche Bedeutung Schönbrunns ist gross: über Jahrhunderte war es Sommerresidenz der Habsburger, Napoleon bezog hier zwischen 1806 und 1809 Quartier, während des Wiener Kongresses waren die Machthaber Europas zu Gast. Kaiser Franz Joseph I wurde in Schönbrunn geboren und starb auch dort. Auf eigene Faust haben wir die Anlage besichtigt, ein grosser Teil von unseren Gästen hat die «Wanderung» bis zur Gloriette geschafft, hier hat man eine wunderschöne Aussicht auf das Schloss und die Stadt Wien. Auch ein Besuch des Tierparkes und des Palmenhaues haben ein Teil von uns sehr genossen. Ein kleiner Wermutstropfen war, dass die prächtigen Rosen noch nicht geblüht haben. Anschliessend hat uns Patrick mit dem Bus wieder abgeholt und wir freuten uns auf den Naschmarkt. Da es Samstag war, konnten wir auch die Zeit beim Flohmarkt verbringen, aber nicht bevor wir unseren Magen mit einem «Käsekrainer» verwöhnen durften. Der Naschmarkt ist eine Wiener Spezialität, sein buntes, geschäftiges Treiben trägt viel Lebensfreude in die Stadt. Um das Jahr 1780 wurde der Markt von der Freyung hierher verlegt, seine heutige Form mit den typischen Ständen entstand während des Ersten Weltkrieges. Von Montag bis Samstag werden hier Obst, Gemüse, Backwaren, Fisch, Fleisch etc. gehandelt, dazu wurden eine Reihe von Geschäften zu Restaurants umgebaut.

Zum Abschluss unseres Aufenthaltes in Wien stand ein Besuch des Praters noch aus. Zum 50sten Thronjubiläum Kaiser Franz Josephs I im Jahr 1897 wurde das Wiener Riesenrad eröffnet. Es war seinerzeit das grösste Riesenrad der Welt und heute ebenfalls ein weiteres Wahrzeichen Wiens. Wir haben die Fahrt mit dem Riesenrad sehr genossen, der Rundblick über Wien ist einmalig. Unsere jüngeren Gäste konnten sich im Vergnügungspark so richtig austoben. Am 4. Tag hiess es bereits wieder von der Stadt Wien Abschied zu nehmen und schweren Herzens traten wir die Heimreise an. Die Gäste sind der Meinung: es war kurz und schön, wir kommen wieder!

Servus, Goodbye und auf Wiedersehn!

Eure Jeannette

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