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Karneval in Nizza & Zitronenfest in Menton

Bericht vom 25. – 28. Februar 2022 | Bus Nummer 9                             

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

Karneval in Nizza & Zitronenfest in Menton 1

Cornelia Scalenghe

Karneval in Nizza & Zitronenfest in Menton

 

Nach einer langen Winterpause freue ich mich besonders, dass es endlich wieder losgeht.
Auch meinen Chauffeur Reinhard Bortis treffe ich früh am Morgen gut gelaunt auf dem Bus und wir warten auf unsere ersten 2 Gäste in Thun.

Und schon geht es los auf eine kleine Tour de Suisse, bis wir dann alle unsere Gäste in Luzern eingeladen haben und der Bus bis auf einen einzigen Platz  voll geworden ist.
Es freut mich besonders, ein paar bekannte Gesichter einiger unserer Stammgäste zu treffen, die mit mir schon unterwegs waren.

So fahren wir in guter Stimmung Richtung Italien, wo wir uns im Autobahnrestaurant Volloresi schon auf die italienische Küche und Essenszeiten einstimmen, denn es ist mittlerweile 13.30 Uhr.

Frisch gestärkt, und das wird uns noch zu Gute kommen, geht unsere Reise weiter durch die Poebene bis an die ligurische Küste. Hier wird es dann etwas mühsam, denn die vielen Baustellen bringen unseren Zeitplan doch ziemlich durcheinander und unsere 2. Kaffeepause fällt dem Stau zum Opfer.

Zum Glück haben wir einen feinen Fendant oder einen gluschtigen Prosecco an Bord, die meinen Gästen hilft, die Zeit zu verkürzen und den Stau zu vergessen, aber langsam werden wir auch hungrig. Doch nichts kann die gute Stimmung auf dem Bus trüben und endlich treffen wir in San Remo ein, dem Ort, wo vor wenigen Tagen noch das bekannte italienische Musikfestival zu Ende gegangen ist. Eines der größten Städtchens an der ligurischen Küste, wo ebenfalls eines der vier legalen Spielcasinos Italiens beheimatet ist.

Wir werden in den entsprechenden Hotels und  beim Abendessen verbreitet sich eine gemütliche Stimmung.

„Ein Lächeln ist oft das Wesentliche. Man wird mit einem Lächeln belohnt oder belebt.“

Mit dieser Weisheit von Antoine de Saint-Exupéry beginnen wir unseren nächsten Tag. Auf unserem Tagesprogramm steht also erstes der Besuch der weltbekannten Parfümerie „Fragonard“.

Es ist ein strahlend blauer Himmel, als wir über die sanften Hügel der Blumenriviera fahren. Die typische Vegetation aus Palmen-Oliven-und Zitronenbäumen der ligurischen Küste bietet uns einen herrlichen Anblick.
Ich erzähle meinen Gästen ein bisschen von der Region, dem typischen Essen und natürlich vom feinen ligurischen Olivenöl.
Bald entdecken wir vor uns das mondäne Fürstentum Monaco mit dem wohl teuersten Penthouse der Welt, das im modernen Tour Odéon  zu finden ist; ein wahres Meisterwerk der Architektur. Von der Straße haben wir einen außerordentlichen Blick auf diesen Zwergstaat und die Welt der „Schönen und Reichen“.

Bald erreichen wir die französischen Grenze und wenig später das zauberhafte mittelalterliche Dörfchen Èze.
Hier sind wir zu einer Besichtigung des bekannten Parfüm- und Kosmetikherstellers „Fragonard“ eingeladen. Während einer kurzen Führung tauchen wir in die Welt der Düfte ein. Obwohl einige meiner männlichen Gäste auf dem Bus wenig Begeisterung gezeigt haben, muss ich nun schmunzeln, wie interessiert sie nun an der Führung teilnehmen und sich ganz freiwillig von den netten Damen im Ladenbereich eincremen und parfümieren lassen. Als Dankeschön werden alle meine Gäste mit einem duftenden kleinen Geschenk überrascht.

Aber nun müssen wir doch weiter, denn wir werden heute nicht die einzigen in Nizza sein, die sich den Blumenkorso in Nizza anschauen möchten.

Über die weltberühmte Corniche, welche man vielleicht von vielen Filmklassikern kennt, erreichen wir kurze Zeit später eine der berühmtesten Städte an der Côte d’Azur. Unser Chauffeur Reinhard fährt gekonnt durch die größtenteils gesperrte Stadt, denn der Karneval von Nizza ist hier doch ein Großereignis, dass jedes Jahr tausende von Zuschauern anlockt.

Bald erreichen wir die „Promenade des Anglais“ und ganz in der Nähe des wunderschönen Luxushotels Negresco dürfen wir dann aussteigen. Es ist noch genügend Zeit, sich etwas in der Stadt umzusehen, sich mit einem feinen Mittagessen oder einem Apéro auf den heutigen Höhepunkt einzustimmen.

Der Karneval von Nizza ist ein weltweit einzigartiger Umzug, wo verschiedene aufwendig geschmückte Wagen mit Blumenköniginnen, Tänzerinnen und Tänzer sowie lauter Musik rund um den „Place Masséna“ vorbei gehen und deren einzige Aufgabe darin besteht, Blumen in die Menge zu werfen. Es gleicht einem Farb-Feuerwerk aus Rosen, Orchideen, Mimosen und Nelken.
Jedes Jahr werden diese Wagen in sorgfältiger, langer und mühsamer Arbeit von echten Meistern mit jahrelanger Erfahrung mit unzähligen Blumen geschmückt. Das diesjährige Thema ist die Herrschaft der Tiere zu feiern.
Nichts wird dem Zufall überlassen. Es werden riesige und bunte Sträuße ins Publikum geworfen, die jeder Zuschauer als Andenken an die Parade mit nach Hause nehmen kann.
So kehren auch meine Gäste am frühen Abend mit Sträußen aus Mimosen und anderen Blumen beladen zum Bus zurück. Mein armer Chauffeur; putzen und staubsaugen ist heute Abend also angesagt, aber Reinhard lacht nur und freut sich über die vielen Blumen.

Auf der Heimfahrt wird es still im Bus, denn es war doch ein langer Tag. Nichts desto trotz machen einige doch noch vor dem Abendessen einen Spaziergang durch San Remo.

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“  Antoine de Saint-Exupéry

Auf dem Programm steht heute das Zitronenfest in Menton, dem kleinen französischen Städtchen direkt an der italienischen Grenze. Wir gehen es heute gemütlich an und fahren auf der alten Römerstraße, der via Aurelia nach Frankreich. Wie schon gestern, könnte das Wetter nicht besser sein. Nach einer knappen Stunde erreichen wir dann den Ort, wo die Zitrone jedes Jahr während 2 Wochen im Mittelpunkt steht. Aber nicht nur das, es ist ein so charmantes Örtchen, wo man hin und her gerissen ist zwischen französischen Flair und der italienischen Leichtigkeit. Man weiß nicht genau, ob man nun in Italien oder Frankreich angekommen ist.

Die ‚Fête du Citron‘ ist weltweit absolut einmalig. Jedes Jahr werden etwa 300.000 Besucher von diesem Fest angezogen. Dieses Fest ist mit der bedeutendste Event an der Côte d‘ Azur.

Wer Lust hat kommt mit mir direkt durch die Fußgängerzone zu den „Jardin Biovès“.Ein Meer aus Zitrusfrüchten… Das diesjährige Motto ist Tanz und Oper und so können wir fünf spektakuläre Motive einiger weltberühmten Opern bewundern; die Pekingoper, Les Indes galantes, die Zauberflöte, die Hochzeit des Figaro und Aida.

Es sind gigantische Motive aus Zitrusfrüchten, welche während mehreren Tagen in liebevoller Handarbeit kreiert werden. Die vielen Zitronen und Orangen werden mit Gummibändern sorgfältig an einer Metallkonstruktion befestigt. Ein strahlendes Gelb und ein warmes Orange verwandeln diesen Garten in ein wahres leuchtendes Spektakel. Zum Glück finden diese etwa 145 Tonnen Zitrusfrüchte auch nach diesem Fest eine sinnvolle Verwendung; sie werden nämlich verkauft und weiter verwertet, zum Beispiel in feine Zitronenmarmelade oder auch in den beliebten Limoncello- Likör“.

Nach der Mittagspause erwartet uns dann von unseren tollen Tribünenplätzen ein farbenprächtiger Umzug aus mit Zitronen und Orangen gekleideten Festwagen, Tänzen und Musik.
Es ist eine ausgelassene Stimmung, ähnlich wie am Vortag in Nizza. Nach etwa anderthalb Stunden und etwas Verspätung ist das Spektakel vorbei und ich treffe meine Gäste wieder auf dem Bus. Wir sind nicht die Einzigen die unterwegs sind, aber nach etwas suchen, haben dann auch alle Gäste den Bus gefunden und wir fahren zurück nach San Remo.

Wer noch etwas Energie hat, unternimmt einen kleinen Spaziergang oder Shoppingtour in Städtchen, genießt noch etwas freie Zeit oder beginnt schon mal mit dem Koffer packen, denn morgen heißt es schon wieder

„Au revoir  und  Arrivederci“

Eine schöne Reise mit tollen Gästen geht zu Ende und mit etwas Wehmut im Herzen verabschieden wir uns am nächsten Tag von der „Bella Italia“.

 „Was vergangen ist, ist vergangen, und du weißt nicht, was die Zukunft dir bringen mag. Aber das Hier und Jetzt, das gehört dir.“      Antoine de Saint-Exupéry

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