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Istrien & Insel Krk

Bericht vom 27. September – 1. Oktober 2021| Bus Nummer 4                          

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

Maria Abegg

Istrien & Insel Krk

Am Morgen früh fahren wir in Basel los und sammeln wie üblich Gäste aus der ganzen Schweiz ein. In Luzern sind wir dann komplett und fahren in Richtung Süden. Da die Fahrt nach Istrien in Kroatien sehr lange ist, haben wir zwei Chauffeure. Von Basel bis nach Bellinzona fährt uns Beat. Dort steigt dann Bruno, unser Hauptchauffeur zu. Nach einer langen, doch angenehmen Fahrt treffen wir am späten Abend im Hotel ein, wo bereits das Abendessen auf uns wartet.

Am nächsten Tag, ausgeschlafen und bei strahlendem Sonnenschein, erwartet uns Nerina, die örtliche Reiseleiterin, mit Mandarinen als Willkommensgeschenk. Sie wird uns die nächsten Tage mit viel Leidenschaft und Humor ihre Heimat zeigen. Heute steht die Insel Krk auf dem Programm. So fahren wir der Küste entlang, an Rijeka in der Kvarnerbucht vorbei. Nerina erzählt uns, dass es im Hinterland von Rijeka ein Skigebiet gibt, mit Blick auf die Kvarnerbucht. Bald fahren wir über die Brücke, welche bei der Eröffnung die am weitesten gespannte Beton-Bogenbrücke der Erde war, auf die Insel Krk. Wir bestaunen die bezaubernde Landschaft Krks. Bisher kannten einige die Insel nur aus dem Kreuzworträtsel. Im Osten Krks befindet sich ein Tal mit Weinanbau und infolgedessen erwartet uns in Vrbnik eine Weindegustation. Vrbnik ist bekannt für seinen trockenen Weißwein „Zlahtina“. Damit wir nicht ganz auf nüchternen Magen trinken müssen, wird Käse, Rohschinken, Brot und Olivenöl dazu serviert. Im Laden haben wir dann Gelegenheit verschiedene lokale Schnäpse zu probieren und die Produkte zu kaufen. Der anschliessende Spaziergang durch die malerischen Gässchen Vrbniks ist daraufhin fröhlich und heiter. Es gibt viele Fotosujets und wir hätten noch lange verweilen können. Durch die mit 40 cm engste Gasse der Welt passen zum Glück alle durch und das ist schiesslich ein Grund, dass wir nachher im Örtchen Krk alle das Mittagessen in vollen Zügen geniessen.

Am zweiten Tag ist der Besuch von Pula und Rovinj geplant. Pula ist ein hübsches Städtchen und berühmt für das gut erhaltene Amphitheater. Es lädt zu einem Spaziergang, zum Shoppen oder zum Essen ein, oder einfach für alles zusammen. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Rovinj, zu einem malerischen Städtchen am Meer. Von der Kirche aus bietet es einen wunderbaren Ausblick aufs Meer. Aber die Sicht muss man sich verdienen. Der Aufstieg ist steil, die Strasse sehr uneben und die Steine glattgeschliffen, welche bei Regen noch rutschiger werden. In der Kirche von Rovinj liegt der Sarkophag der Heiligen Eufemia, der Stadtpatronin Rovinjs. Es wird gesagt, dass die Berührung des massiven Sarkophags kraftspendend wirkt. Deshalb fassen sämtliche Besucher den Sarg an und hoffen dadurch Kraft zu erhalten. Auf dem Kirchturm steht die drehbare Euphemia Statue, welche im Moment Richtung Meer schaut. Das bedeutet für uns, dass das Wetter schön bleibt. Sie scheint für die Wetterprognose zuverlässiger zu sein als die vielen Wetterapps, die Regen angesagt haben.

Am Morgen des dritten und letzten Tages sind viele von dem kühlen Bora-Wind überrascht. Zum ersten Mal müssen wir auf dieser Reise eine Jacke anziehen, die aber schon am Nachmittag wieder überflüssig wird. Der Wind bläst alle Wolken weg und bringt auch unsere Frisuren durcheinander. Fast die Hälfte der Gruppe verbringt die Zeit im Hotel, geniesst die grosszügige Anlage, das Meer und das bezaubernde Städtchen Rabac.

Auf dem Weg nach Opatija halten wir auf vielseitigen Wunsch bei einem Mandarinenhändler an, bei dem wir uns kiloweise mit frischen Mandarinen eindecken. So haben wir für die nächsten Tage bestimmt genug Vitamin C dabei. In Opatija gibt es mit Nerina wie üblich zuerst einen Spaziergang durch das Städtchen. Anschliessend steht uns freie Zeit zur Verfügung, für Mittagessen und Shopping. Viele decken sich noch mit diversen Souvenirs ein. Es werden Produkte mit Trüffeln gekauft und später zum Teil im Bus gegessen. Aber Trüffel kann man nicht heimlich essen, denn Maria riecht sie mit ihrer Spürnase. Es war im Businnern nicht zu leugnen, dass viele zum Zmittag etwas mit Trüffeln assen.

Labin, der nächste Ort oberhalb von Rabac, ist der letzte Ort auf dem Reiseprogramm. Bei der Durchfahrt würde man nicht so ein hübsches Altstädtchen erwarten. Nach dem Spaziergang treffen sich die meisten im Café, von welchem Nerina seit dem ersten Tag geschwärmt hat, um Kuchen zu essen. Letzterer schmeckt wirklich ausgezeichnet.

Am letzten Tag sind wieder alle anwesend und der Bus ist voll. In Erstfeld wird Bruno von Ueli abgelöst, welcher uns dann bis Basel fährt. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei Bruno, aber auch bei Beat und Ueli, für die sehr gute Zusammenarbeit bedanken.

Bei den Hin- und Rückreisen waren wir mit den notwendigen Covid-Formularen an den Grenzen gut vorbereitet. Aber niemand wollte sie sehen! Auch gut, dass das alles reibungslos lief! Vor allem sind wir alle dankbar, dass Reisen wieder möglich ist.

Ich wünsche Euch alles Gute, bleibt gesund und munter!

Herzlichst

Maria

 

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