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Island & die Polarlichter

Bericht vom 2. – 6. Dezember 2018

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

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Christine Schäfer

auf bekannten Wegen stets Neues entdecken

Weitere Infos

Wie wurdest Du Reiseleiterin?

Ich habe immer in der Reisebranche gearbeitet. Meine Ausbildung absolvierte ich bei der Swissair. Nachdem meine Kinder älter wurden, habe ich bei Imholz Reisen als Teilzeitreiseleiterin begonnen – zusammen mit Christine Oberholzer. Mit einem Seminar absolvierte ich die Ausbildung zur Reiseleiterin und seither übe ich diesen Beruf seit 24 Jahren mit viel Freude aus.

Welche Eigenschaften braucht es, um diesen Beruf professionell auszuüben?

Als Reiseleiter sind wir für alles zuständig, wir brauchen viel Geduld, Belastbarkeit, Geschick für Organisation, Interesse an Kultur und Geschichte der zu bereisenden Länder, vor allem viel Freude an diesem interessanten Beruf und an den vielen verschiedenen Menschen. Für mich ist es jedes Mal Ziel und Herausforderung zugleich, allen Gästen so viel wie möglich weiter zu geben und viele zufriedene Gäste – wenn möglich nur zufriedene – nach Hause zu bringen.

Was sind Deine liebsten Reiseziele als Reiseleiterin?

Das Südliche Afrika! Meine ersten grossen Reisen als Reiseleiterin führten mich ins Südliche Afrika: So entstand die „Liebe“ zu diesen schönen Ländern, der Tierwelt und Natur, den unendlichen Weiten und liebenswürdigen Menschen. Durch car-tours, ist auch das Tirol zu einer meiner liebsten Reiseziele geworden.

Was macht eine Car-Tours Reise aus?

Aufgestellte und zufriedene Gäste, die es geniessen, in gemütlicher Gesellschaft für ein paar Tage den Alltag hinter sich zu lassen. Schöne und interessante Reiseprogramme mit Musik. Oft sind die Gäste auch sehr erfreut, „ihren“ Musikstar live zu erleben.

Hast Du einen Künstler, den Du favorisierst resp. Konzertreisen, die Du besonders gerne magst?

Mein Lieblingskünstler ist Hansi Hinterseer: Seine zutreffenden Lieder über die Berge und das wunderschöne Bundesland Tirol! Mir gefallen eigentlich alle Musikreisen sehr gut, besondere Stimmung kommt jeweils an Open Air‘s auf oder an Veranstaltungen, bei denen an 2 – 3 Abenden verschiedene Künstler auftreten: Zum Beispiel am Salzburger Musikfrühling. Adventsreisen haben für mich ebenfalls eine besinnliche, einmalige Atmosphäre: Weihnachtsmärkte verbunden mit einem schönen Weihnachtskonzert.

Verreist Du auch in den eigenen Ferien? Wenn Ja, wohin?

Das Südliche Afrika! Ich reise allgemein gerne, ob in nahe oder ferne Länder. Winterferien verbringe ich in der Schweiz.

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5 Reseitage ab Fr. 1499.-

Reisedaten:
12. - 16. Januar 2020
19. - 23. Januar 2020
15. - 19. März 2020

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Im Winter ist eine Reise auf die Insel im Nordmeer ein ganz besonderes Erlebnis - traumhafte Landschaften im glitzernden Schnee, ungewöhnliche Lichtstimmungen und - mit etwas Glück - auch die spektakulären Nordlichter! Und keine Angst - wegen des Golfstroms «vor der Haustür» ist es nicht so kalt, wie Sie vielleicht denken. Kommen Sie mit auf eine spannende Schnuppertour!

Island & die Polarlichter

Eine Reise voller Höhepunkte: Island im Winterkleid, der spektakuläre Gullfoss, das bekannte Geysirfeld mit dem unermüdlichen Strokkur, die nördlichste Hauptstadt der Welt Reykjavik, eine Nachtfahrt zu den Polarlichtern, die Blaue Lagune und auf den Spuren von Elfen und Trollen

Auf diese spezielle car-tours.ch Flugreise freue ich mich selbst sehr und begrüsse am Gate die 32 Gäste. Das Flugzeug ist startklar und es geht los Richtung Norden. Nach einem ruhigen und schönen 4-stündigen Flug mit Icelandair landen wir in Keflavik, dem internationalen Flughafen von Reykjavik. Unser isländische Fahrer Ronur erwartet uns bereits in der Ankunftshalle. Mit seinem grossen, komfortablen Bus bringt er uns ins schöne Fosshotel Lind, das im Zentrum liegt. Kaum im Hotel angekommen, haben alle ihre Schlüssel und freuen sich auf den ersten Abend in Reykjavik. Einige treffen sich in der Hotelbar, ich gebe diverse Tips für den freien Abend und wir haben bereits heute gute Chancen Nordlichter zu sehen. Es ist zwar eisig kalt, jedoch gehen fast alle auf eine erste Erkundungstour durch die Stadt und erhoffen, an einem dunklen Ort die Nordlichter zu sehen.

Stadtrundfahrt Reykjavik, auf Deutsch «Rauchbucht»
Am nächsten Morgen empfängt uns Martina, unsere Guide für alle Ausflüge, in der Hotelhalle. Auch Ronur ist mit seinem Bus bereit für die Stadtrundfahrt. Martina packt uns von Beginn weg mit ihren spannenden und interessanten Informationen. Da es im Dezember in Island nur ca. 5 Stunden Tageslicht gibt, von ca. 10.50 – 15.50 h, starten wir unsere Stadtrundfahrt etwas später. Es ist ein traumhafter Tag; keine Wolken, aber recht kalt. Das Aufgehen der Sonne und das spezielle Licht während der Rundfahrt sind einmalig. Alle sind fasziniert und wir legen viele Fotostops ein. Reykjavik, die nördlichste Hauptstadt der Welt, hat gut 125’00 Einwohner. In der näheren Umgebung leben nochmals 120’000 und total leben 350’000 Einwohner auf der Insel, bei einer Fläche von 103’000 km2. Während der Stadtrundfahrt sehen wir alle Höhepunkte: Das Tal der heissen Quellen, wo sich der Zoo, Botanische Garten, das Fussballstadion und diverse Sporthallen befinden. Wir machen auch einen Stop beim Perlan, «die Perle», ein Warmwasserspeicher der Stadt, gelagert in 5 Tanks. Einer der Tanks wurde 2014 trockengelegt und darin befindet sich das Museum der Naturwunder Islands mit einem künstlichen Gletscher samt Eishöhle. Auf dem Dach gibt es ein Drehrestaurant und eine Aussichtsplattform. Weiter besuchen wir das Wahrzeichen der Stadt, die grösste Kirche des Landes, die Hallgrimskirkja mit ihrem 76 m hohen Turm, der das gesamte Stadtbild prägt. Ein Halt bei einem architektonischen Meisterwerk, der Harpa, der Konzert- und Konferenzhalle, darf nicht fehlen. Wir fahren mit dem Fahrstuhl in die oberste Etage, von wo wir einen schönen Blick auf die Stadt und das preisgekrönte Gebäude haben.

Der Nachmittag steht zur freien Verfügung: Jeder kann die Sehenswürdigkeiten in aller Ruhe nochmals selbst besuchen, alles ist in dieser Stadt gut zu Fuss erreichbar. Zudem gibt es feinste Restaurants, wo man sich kulinarisch mit isländischer Küche verwöhnen lassen kann. Dazu gehören Fischspezialitäten, Rentier oder mit Bergkräutern gewürztes Lamm. Zu einem typisch isländischen Essen gehört ein Islenskt Brennivin, ein isländischer Branntwein, der als kleiner Verdauungsschnaps gilt.

Golden Circle – Goldene Rundfahrt
Die Stadt hat sich über die Nacht verändert: Es hat geschneit und schneit bei unserer Abfahrt zu unserem Ausflug zum Golden Circle immer noch. Dieser Ausflug bringt uns zu den schönsten und spektakulärsten Naturschauplätzen der Insel. Ronur fährt uns sicher durch den Tag. Die Autos und Busse sind von Mitte Oktober bis Mitte April mit Spikes versehen; beste Ausrüstung für die Strassen von Island. Gegen Mittag kommen wir im Tal von Haukadalur, einem aktiven Geothermalgebiet, an. Zu den eindrücklichsten Naturphänomenen in diesem Gebiet gehört der unermüdliche Geysir Strokkur, der alle paar Minuten bis zu 30 Meter hohe Heisswasserfontänen in die Luft speit. Zudem gibt es im Haukadalur Tal eine grosse Anzahl weiterer heissen Quellen und brodelnde Schlammbecken, in denen grauer und rötlich gefärbter Schlamm köchelt. Das Gebiet wird über einen Bach entwässert, an dessen Ufer unterschiedliche Algenarten und Bakterien gedeihen.

Martina gibt uns Insider-Tips, wie wir im richtigen Moment die Fontäne vom Strokkur fotografieren können. Es geht alles sehr schnell. So probieren wir es nochmals und warten in der Kälte ein weiteres Speien ab. Schlussendlich hat aber sicher jeder super Fotos gemacht, vor allem schneit es nicht mehr und die Sonne leuchtet ein fantastisches Licht auf das Thermalfeld.

Wir stärken uns bei einer warmen Suppe in einem der diversen Restaurants vor Ort und kaufen das eine oder andere Souvenir. Vor allem das arktische Lavasalz aus Island ist ein beliebtes Mitbringsel. Weiter geht es zum Gullfoss, dem Goldenen Wasserfall. Für die Isländer ist dieser Wasserfall klar der Schönste der Welt, doch auch wir sind begeistert. Der Wasserfall hat einen Fall von 32 Metern über zwei Stufen hinweg und fließt durch einen 70 Meter hohen, zerklüfteten Canyon. Da es in den letzten Tagen sehr kalt war, ist ein Teil bereits gefroren und ein Teil ist verschneit. Dadurch erleben wir eine Winterlandschaft mit dem Gullfoss vom allerschönsten. Die Sonne geht langsam unter und wir sind verzaubert von dieser einmaligen Landschaft.

Als Abschluss fahren wir noch zum Nationalpark Thingvellir, ein historischer Ort, wo 930 das isländische Parlament gegründet wurde. Hier treffen die eurasische und nordamerikanische Kontinentalplatten aufeinander, eine aussergewöhnliche Stätte der Insel, wenn nicht sogar der Welt. Aufgrund seiner geologischen Einmaligkeit und historischen Bedeutung gehört dieser Nationalpark zum UNESCO Welterbe.

Nach diesem eindrucksvollen und wunderschönen Tag fahren wir ins Hotel zurück. Doch da es für heute Abend gute Chancen gibt, um Nordlichter zu sehen, ist der Ausflugstag noch nicht zu Ende. Jeder stärkt sich in einem Restaurant und schon geht es wieder los. Martina und der Busfahrer haben detailliert studiert, in welche Richtung wir aus der Stadt fahren sollen, um an einem dunklen Ort nach den Nordlichtern Ausschau zu halten. Zuerst einen Stop ausserhalb der Stadt, von wo wir bereits selbst erkennen können, dass der Himmel klar ist; entsprechend gespannt sind alle. Es geht weiter, doch wir warten an einem weiteren Ort erfolglos. Beim nächsten Anhalten «findet» Martina hingegen das Nordlicht. Zwar ist es nicht so einfach zu erkennen, aber dank unserer Topguide, die mit Stativ und super Kamera ausgerüstet ist, bekommen wir herrliche Aufnahmen. Jeder, der will, darf sich vor das Nordlicht stellen und bekommt ein super Erinnerungsfoto. Wir sind durchfroren, doch fasziniert vom Sternenhimmel, der Dunkelheit, der Ruhe und dem Spektakel am Himmel.

Auf der Rückfahrt erzählt uns Martina einmal mehr die eine oder andere Trollgeschichte; viel herzhaftes Lachen bei den Gästen nach jeder Geschichte. Ein sensationeller Tag geht zu Ende, Island vom allerschönsten und in allen Facetten durften wir heute erleben.

 

Halbinsel Reykjanes
Nach einem feinen Frühstück im Hotel begeben wir uns auf den Ausflug zur Halbinsel Reykjanes, die im Südwesten der Insel liegt. Es schneit, es stürmt, doch alle sind mit dabei. Ronur ist nochmals gefordert bei diesen schwierigen Bedingungen, doch er meistert das mit Bravour. Wir erleben eine andere, stürmische Seite von Island, doch alle steigen bei jedem Stop aus. Martina bringt uns dabei an diverse atemberaubende Orte und wir lernen die Landschaft des Landes «aus Feuer und aus Eis» kennen. Wir gehen bei winterlichem Schneesturmwetter über eine Brücke von der eurasischen auf die nordamerikanische Kontinentalplatte: Doch das Wetter ist in Amerika nicht besser ? Ein Stop bei der Blauen Lagune darf nicht fehlen, einem Thermalfreibad, in dem sich Besucher ein erholsames und heilendes Bad mit Temperaturen zwischen 37° und 40° gönnen können. Rosmarie lässt sich die Gelegenheit nicht nehmen und geniesst einen Aufenthalt in der Blauen Lagune. Ihre Eindrücke dieses Bades waren vom Besten; ein super Erlebnis, das sie jedem empfehlen kann.

Auf der Fahrt zum Hotel heisst es Abschied nehmen von Martina. Das fällt uns allen schwer, wir hätten ihr gerne noch viel länger zugehört, denn sie ist ein Guide vom allerbesten. Sie hat uns mit ihren Geschichten und Informationen begeistert und hat einen grossen Teil dazu beigetragen, dass diese Reise ein voller Erfolg wurde. Ein riesiger Dank von der ganzen Gruppe und mir an Martina!

Am nächsten Morgen geht es früh zum Flughafen. Alles verläuft reibungslos und pünktlich landen wir wieder in Zürich. Eine grandiose car-tours.ch Reise geht zu Ende und es gibt von der Gruppe viel Lob und Dank für diese Reise der Superlative. Ein grosses Dankeschön aber auch an die Reisegruppe für die Fröhlichkeit, das Interesse und die wunderbaren gemeinsamen Momente.

Island und die Polarlichter: Die Erwartungen wurden mehr als übertroffen.

Eure Reiseleiterin Christine Schäfer

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