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Herbstaktion Sizilien

Bericht vom 21.-27. Oktober 2019 | Bus Nummer 4

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

Heidi-Halter-NEU

Heidi Halter

Kaum zu Hause, zieht es mich wieder in die Ferne

Weitere Infos

Wie wurdest du Reiseleiterin?

Nach Jahren in einem Bürojob wollte ich die letzten Jahre meines aktiven Berufslebens mit einer Tätigkeit ausfüllen die mir wirklich Spass macht.

Was gefällt dir an dieser Tätigkeit besonders?

Der Umgang mit Menschen, das Organisieren und Improvisieren, die immer wieder neuen Destinationen, die meist tollen Leute und die Zufriedenheit wenn sich die Gäste mit einem „danke, es war toll“ verabschieden nach einer Reise

Was zeichnet dich als Reiseleiterin aus?

Mein Bestreben, mit 100% zufriedenen Kunden von der Reise zurückzukommen.

Worin siehst du die Vorteile / den Mehrwert einer Gruppenreise?

Meist geht es auf einer Gruppenreise lustig zu, die Leute verstehen sich gut, können sich über das Erlebte austauschen und oft wird gelacht (oder gar gesungen) im Bus.

Was gefällt dir an deinen Aufgaben als Reiseleiterin bei car-tours.ch am besten?

Ich kann mich darauf verlassen, dass das Programm gut ausgearbeitet ist, dass die Hotels, Restaurants, etc. gut sind. Zudem kommt niemals Routine auf, jede Reise ist wieder anders.

Welches Reiseziel in Europa ist dein liebstes und warum?

Ich bin Schottland Fan geworden, ganz besonders die Highlands begeistern mich. Und…. Ich liebe Haggis.

Auf welchen Reiseleiter-Einsatz freust du dich jetzt schon?

Es gibt unzählige Reisen die ich gerne machen würde und wenig bis keine Destinationen die mich nicht interessieren. Der absolute Hit wäre natürlich eine Reise zu den Nordlichtern, da ich von Astronomie und allem was damit zusammenhängt fasziniert bin.

Was auf jeder Reise unverzichtbar?

Das NW Fähnli ist immer dabei

Welches Buch darf auf keiner Reise fehlen?

Habe während der Reisen keine Zeit zum lesen ?

Verrate uns deinen unerfüllten Reisetraum?

Sankt Petersburg habe ich privat schon besucht, würde aber eine car-tours-Reise dorthin absolut super finden.

Was ist das lustigste, was du auf einer Reise mit einer Gruppe erlebt hast?

Wir fuhren auf einen Parkplatz in Schottland, da sagte der Chauffeur „super, da um die Ecke sind ja auch gleich Toiletten“. So liess ich die Leute aussteigen und schickten sie in die Richtung dieser Toilette. Sie kamen alle wieder und sagten, dass sie keine Toiletten gefunden haben… Als ich dann nachschauen ging, kam ich zu einem Schild wo stand „To let“. Wir alle (auch der Chauffeur) haben uns köstlich darüber amüsiert und lachten wenn immer wir ein „to let“ Schild sahen während der ganzen Reise.

Welches war das schönste Kompliment, das du von einem Gast erhalten hast und dein schönstes Erlebnis bei car-tours.ch Reisen?

Eine ganze Gruppe Westschweizer Gäste dankte mir mit dem wunderschönen Lied La Montanara zum Abschied. Das ging echt unter die Haut, es waren sehr gute Sänger in der Gruppe und ich musste mir fast ein Tränchen der Rührung wegwischen.

Wohin reist du privat?

Für private Reisen zieht es mich in den asiatischen Raum.

Frühlingserwachen auf Sizilien

7 Reisetage ab Fr. 799.-

Reisedaten:
3. – 9. März 2020
14. – 20. März 2020

Herrlich gelegenes Cefalù 600x400 TOP

Verbringen Sie mit uns erste Frühlingsmomente zum unschlagbaren Aktionspreis im 5 Sterne Hotel im zauberhaften Cefalù – einem der schönsten Küstenorte Italiens! Seien Sie dabei, wenn auf Sizilien die Natur erwacht, es überall grünt und blüht und die Luft mit dem Duft reifer Früchte erfüllt ist.

Herbstaktion Sizilien

Vor dem Winter nochmals einige warme Sonnenstrahlen geniessen und sich mediterranen Flair um die Nase wehen lassen; das erhoffen sich 44 Personen aus der ganzen Schweiz und machten sich gut gelaunt auf in Richtung Genua. Vor der Sonne Siziliens kommen wir aber zuerst in den Genuss einiger starken Wolkenbrüche. Es regnet teilweise in Strömen und wir können nicht mehr erkennen, ob die Reisfelder im Piemont nun normal mit Wasser gefüllt sind, oder überschwemmt wurden von den herabfallenden Regenmassen. Unser Chauffeur Peter Schönbächler lässt sich nicht beirren und fährt sicher und geübt in Richtung Genua. Wir alle haben unsere Kabinenschlüssel und die Fähre läuft pünktlich um 23.00h aus.

Am nächsten Tag können wir ausschlafen und uns die Meeresluft um die Nase wehen lassen.

Am Abend legen wir in der muschelförmigen Bucht von Palermo an und bekommen gleich einen ersten Eindruck des sizilianischen Verkehrs. Alle Einwohner der Hafenstadt Palermo scheinen mit dem Auto unterwegs zu sein. Es wird gehupt, gedrängt und gestikuliert, Italien pur. Auch hier lässt sich Peter nicht aus der Ruhe bringen und schon bald befinden wir uns auf der Küstenstrasse nach Cefalu zu unserem Hotel wo wir bereits mit einem feinen Nachtessen erwartet werden.

Am nächsten Tag sehen wir, in welch wunderschönen Hotelanlage wir wohnen. Das Mittelmeer erstreckt sich vor uns und bei Sonnenschein und erstaunlich warmem Wetter machen wir uns auf zum Spaziergang nach Cefalu. Begleitet werden wir durch unseren lokalen Reiseleiter Vittorio. Er wird uns während der drei Tage die wir auf dieser Insel weilen begleiten und uns viel über seine Heimat erzählen. Sein Deutsch ist ausgezeichnet. Auf meine Frage ob er denn Italiener sei, antwortet er mit viel Nachdruck, nein er sei nicht Italiener, er sei Sizilianer.
Cefalu, ein einst kleines Fischerdorf liegt wunderbar in einer kleinen Bucht. Am Strand stehen noch die Liegestühle und Sonnenschirme und etliche Leute baden im Meer. Wir bummeln durch die typischen engen Gassen der Altstadt, machen einen Halt bei der ehemaligen Waschstation und besichtigen den Dom. Am Nachmittag geht’s in die Madonie Berge. Manch einer unter uns ist erstaunt zu sehen, dass Sizilien alles andere als flach ist, sondern sehr hügelig und zeitweilig bergig. Die Fahrt geht durch schöne Landschaften, verschlafene Bergdörfer und bietet ab und zu wunderschöne Ausblicke auf die Küste und auf die vorgelagerten Aeolischen Inseln.

Wir fahren auf engen gewundenen Strassen bis wir den Bergbauer, oder besser gesagt, die Bergbäuerin Anna erreicht haben. Inmitten der wilden Natur finden wir ein gepflegtes Agritourismo mit Ziegen, Ponys, Hunden und anderen Tieren. Wir dürfen uns an einen reich gedeckten Tisch setzen und uns auf einen ausgezeichneten Imbiss mit lokalen Spezialitäten freuen, alles höchst persönlich durch die resolute Besitzerin Anna zubereitet. Dazu wird ein ebenfalls selbst gekelterter Rotwein serviert. Nach der Rückkehr ins Hotel bleibt sogar noch Zeit um das Meer mit den immer noch sehr angenehmen Temperaturen zu geniessen.

Der nächste Tag steht ganz im Zeichen des Aetna. Der höchste Berg Siziliens mit 3345 m ist zugleich der grösste und aktivste Vulkan Europas. Zu unserem Glück ist es sonnig, klar und mild und so sehen wir bereits von Weitem schwarze Rauchwolken aus dem Vulkan aufsteigen. Durch Zitronenhaine, karge Berglandschaften, vorbei an zerstörten Häusern und erkalteten Lavaströmen erklimmt unser Bus den Berg. Von der Aussichtsplattform auf 2000 m Höhe bietet sich uns dann ein eindrücklicher Blick über die Ostküste Siziliens. Tief unter uns schmiegt sich Catania an den Hang des Berges und davor erstreckt sich das schimmernde Mittelmeer. Wir sind überwältigt und total überrascht von den milden Temperaturen die hier oben herrschen. Bei 18 Grad und Sonne können wir die dicken Jacken im Bus lassen und bei schönstem Wetter ein Mittagessen auf einer Terrasse geniessen.

Da das Wetter uns so hold ist, fahren die meisten Teilnehmer mit der Gondel noch weiter hinauf in Richtung Gipfel, steigen dann in grosse Jeeps um und fahren ganz hinauf auf knapp 3000m, um den Vulkan und die mondlandschaftsähnliche Umgebung dort oben auf sich wirken zu lassen. Ein wirklich tolles Erlebnis!

Den Nachmittag verbringen wir im Nobelort Taormina, hoch oben auf einem Felsvorsprung gelegen mit herrlicher Sicht auf das Meer. Wir flanieren über den Corso Umberto und bewundern die steil abfallenden Gärten und engen Gassen. Wir haben genügend Zeit in einem Strassencafé einen Capuccino zu trinken oder ein Gelato zu schlecken, bevor wir am späteren Nachmittag weiterfahren in Richtung Messina. Dort ist die Insel durch die Strasse von Messina getrennt, eine Meerenge die an der schmalsten Stelle nur 3 km breit ist. Das Wetter ist klar und bietet uns sehr gute Sicht auf das italienische Festland. Abends kommen wir wieder in Cefalu an. Es war ein langer, aber sehr ereignisreicher Tag. Gemütlich lassen wir den Abend bei einem feinen Nachtessen ausklingen.

Am nächsten Morgen heisst es packen. Wir verlassen das tolle Hotel und Cefalu und fahren nach Palermo. Dort erwartet uns Vittorio und zeigt uns zuerst Mon Reale mit der weltberühmten Kathedrale. Das Weltkulturerbe ist bekannt für seine byzantinischen Goldmosaike und den schönen Kreuzgang im arabisch-normannischen Stil. Viel gibt es zu bewundern und zu fotografieren in Mon Reale. Dort machen wir auch Mittagspause und fahren dann hinunter zur lebhaften Hafenstadt Palermo. Vom Theatro Massimo führt uns Vittorio auf einem Spaziergang durch das Zentrum der Stadt und zeigt und erklärt uns wunderschöne Monumente und Bauwerke aus verschiedenen Epochen und Völker, unter anderem den reich verzierten Bellini Brunnen und natürlich die bekannte Kathedrale von Palermo. Prunkvolle Paläste wechseln sich ab mit typisch südländischen Strassenszenen. Unser Spaziergang führt uns zum Schluss auch durch einen lokalen Markt mit Gemüse, Früchten, Gewürzen, Fischen und vielen anderen Dingen. Wir können uns fast nicht satt sehen an den Farben und Düften.

Am späteren Abend fahren wir zum Hafen, wo bereits die Fähe Suprema wartet und entladen wird. Mit viel Humor uns grossem Gelächter werden Zettel und Kabinenschlüssel verteilt.

Nach einer ruhigen Ueberfahrt erreichten wir nach rund 20 Stunden wieder das italienische Festland und können nach Ankunft zügig nach Arenzano fahren wo wir bereits mit dem Nachtessen in einem tollen Hotel erwartet wurden.

Am nächsten Tag machten wir uns bei herrlichem Wetter auf die Heimreise und geniessen die letzten Blicke auf das Mittelmeer. In Bellinzona machten wir Mittagspause und profitierten von dieser Gelegenheit um auch gleich unser Familienfoto zu machen. Es ist eine lustige Angelegenheit, mit vielen Zuschauern die sich wundern wer denn diese lustige und vergnügte Gesellschaft ist.

Peter bringt uns dann pünktlich an die Ausstiegsorte zurück. Ihm gilt ein grosses Dankeschön für seine ruhige und sichere Fahrt. Nie liess er sich aus der Ruhe bringen, nicht auf den engen Serpentinenstrassen oder im chaotischen Verkehr von Palermo.

Liebe Sizilienreisende, es war schön mit euch diese tolle Reise zu machen. Wir wurden durch wunderschönes Wetter verwöhnt und ihr alle habt sehr viel zum guten Gelingen beigetragen durch eure gute Laune, euren Humor, euren Witz und euer Lachen. Vielen Dank euch allen und hoffentlich bis bald auf einer anderen Reise.

Eure Reiseleiterin,

Heidi

 

 

 

 

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