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Cinque Terre, Elba & Pisa

Bericht vom 21. – 25. Mai 2017 | Bus Nummer 48

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

Erika-Marx-Neu

Erika Marx

Das Unmögliche machbar machen!

Weitere Infos

Wie bist du Reiseleiterin geworden?

Eine Reise nach Salzburg war wohl das Sprungbrett. Die damalige Reiseleiterin, Irene Marti, war einfach genial und hat mich angesteckt

Was gefällt dir an dieser Tätigkeit besonders?

Die Interaktion mit Reisenden

Was zeichnet dich als Reiseleiterin aus?

Organisation, Kommunikation , Rücksichtnahme und Verantwortungsgefühl; kurz gesagt: eine gute Portion „Mutter Theresa-Syndrom“. Diese Eigenschaften wurden mir schon als Kind einer Grossfamilie mitgegeben. In Zusammenarbeit mit dem Buschauffeur und dem Büro, versuchen wir nun das Unmögliche möglich zu machen, damit jede Reise als positives Erlebnis in Erinnerung bleibt.

Worin siehst du die Vorteile / den Mehrwert einer Gruppenreise?

Heute kann jede Frau, jeder Mann in der Welt herumreisen. Eine gut organisierte Reise mit einer harmonierenden Gruppe ist zweifellos von Vorteil. Ein weiterer Pluspunkt sind die heutigen modernen und bequemen Busse inkl. Carservice.

Was ist das lustigste, was du auf einer Reise mit einer Gruppe erlebt hast?

Einem 92-Jähriger Mitreisenden, ein brillanter Sänger und Witzeerzähler, haben wir das Mikrophon übergeben. Er unterhielt auf der Rückreise von Elmau während längerer Zeit 75 Personen in genialster Weise. Die Gäste dankten es ihm mit viel Applaus.

Welches war das schönste Kompliment, das du von einem Gast erhalten hast?

Die Frage eines Gastes, ob meine gute Laune ganzjährig sei.

Was war dein schönstes Erlebnis bei Car Tours Reisen?

Die Oper in Verona ist jedes Mail ein Highlight!

Cinque Terre, Pisa, Elba, che meraviglia!

  1. Tag Anreise

65 gut gelaunte, motivierte Gäste, ein konfortabler, gut ausgestatteter Zerzuben-Bus, ein routinierter Buschauffeur, Petrus hatte sich ebenfalls entschlossen, sich uns anzuschliessen und liess die Sonne scheinen.
Unser heutiges Ziel, Marina di Pietrasanta, eine Kleinstadt mit ca. 25’000 Einwohner in der Provinz Lucca in der nördlichen Toscana. Gegen 18.00 Uhr erreichen wir unser Hotel „King“, ein typisches italienisches Familienhotel. Bei einem guten Abendessen lassen wir uns verwöhnen und den Abend ausklingen.

  1. Tag Besuch von Cinque Terre

Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore steht auf dem Programm. Die 5 Gemeinden und die angrenzenden Hügel und Berge gehören alle zum Cinque Terre National Park. Mit Unesco World Heritage Site Status seit 1997, ist Cinque Terre sicherlich kein unentdecktes Paradies. Aber ehrlich gesagt, es ist ein so toller bunter Fleck, da nimmt jeder auch die anderen Touristen gerne in Kauf. Mit unseren Guides, Gilda Maestri, und Giulia Lagomarzini, machen wir uns auf den Weg. Mit viel italienischem Temperament und Wissen werden uns Einblicke in die Geschichte, Politik sowie das Leben der Einwohner gegeben.

Vom Busparkplatz laufen wir hinunter nach Manarola. Viele Treppengassen führen von der Hauptstraße bis zur kleinen Piazza hinunter zum Bahnhof. Die Bahnfahrt von Manorala nach Vernazza ist eine Attraktion, eine Tunnelstrecke mit häufigen Ausblicken aufs Wasser und Buchten.

Auf dem Weg zum Schiff schlendern wir durch kleine verwinkelte Gassen. Vernazza gehört zur Vereinigung “I borghi più belli d’Italia”. Wahrhaftig ein wunderschöner Ort! Das Schiff wartet schon auf uns, die Fahrt geht weiter, entlang der ligurischen Küste nach Monterossa al Mare. Hier gibs ein feines Mittagessen. Nach einer kurzen Führung haben die Gäste noch etwas Zeit zur freien Verfügung.

Die Bootsfahrt von Monterosse al Mare nach La Spezia zeigt, warum diese Region ins UNESCO Welterbe aufgenommen wurde. Die wunderschönen, farbigen Dörfer werden bestaunt. Sie kleben, resp. stehen, in lustigen Verschachtelungen kreuz und quer, fast auf- und nebeneinander. Die Hänge oberhalb der Ortschaften sind grösstenteils bewaldet, es gibt zahlreiche Oliven- sowie Zitrusplantagen. Der Weinanbau hat beigetragen, die einzigartige Kulturlandschaft mit Weinbergsterrassen und Trockenmauern zu schaffen und zu erhalten.

In La Spezia wartet der Bus mit unserem Chauffeur Heiri auf uns. Auf der Fahrt zurück ins Hotel sehen wir die Marmorsteinbrüche von Carrara. Hier wird einer der weltweit besten Bildhauermarmore, namens Statuario, gebrochen, der in vielen Unternehmen in und um Pietrasanta weiterverarbeitet wird.

An diesem zweiten Tag haben wir viel erlebt, schöne „gioielli“ gesehen und vielleicht das „dolce far niente“ in Frage gestellt. Im Hotel erhalten wir ein feines Nachtessen.

Tag 3 – Pisa

Heute besichtigen wir Pisa, bekannt durch den Schiefen Turm. Doch Pisa hat noch mehr zu bieten, über die Geschichte, Politik und Gebäude erzählt uns unsere Guide, Frau Agneta Kris, mit viel Witz und italienischem Charm. Auf der Piazza dei Miracoli, können wir schon mal die ersten imposanten Gebäude bestaunen. Auf dem weitläufigen Rasenplatz stehen der Piazza del Duomo mit den drei dazugehörigen Bauwerken: Baptisterium, Camposanto Monumentale und dem Campanile. Alle Bauwerke wurden innerhalb einer Zeitspanne von 200 Jahren erbaut, trotzdem wurde der Baustoff immer beibehalten und alle Gebäude im sog. Carrara-Marmor errichtet.

Als nächstes sehen wir uns der Schiefe Turm von Pisa etwas näher an, da kann ich nur sagen, der ist so was von schief!

Die Altstadt mit der Piazza de Cavallieri, mit dem Palazzo di Cavallieri und Torre dell’orologio darf auf unserem Rundgang nicht fehlen. In diesem Gebäude ist der Sitz der Elite Universität, die in ganz Italien bekannt ist. Jetzt ist Zeit für die lang ersehnte Erfrischung und etwas freie Zeit.

Auf der Rückfahrt nach Pietrasanta machen wir Halt auf einem Weingut. Das von der Familie Basili geführte Gut kellert den eigenen Wein ein und ladet uns zu einer Weinkellerbesichtigung mit Degustation der “antipasti regionali” ein. Der geschichtsträchtige Tag neigt sich langsam zu Ende. Zufrieden fahren wir zurück in unser Hotel

  1. Tag – Elba

Nach der einstündigen Überfahrt mit der Fähre, begleitet von Möven, erreichen wir Portoferraio, hier werden wir von unserer Guide, Frau Lucia empfangen. Sie erklärt uns, dass die Insel jahrhundertelang durch den Rauchpilz aus den Eisenessen die Lage der Insel verraten hat. Heute wird die Insel aber mit Napoleon in Verbindung gebracht. Auch für uns ist der erste Anlaufpunkt das Nopoleonische Museum in San Martino.

Danach führt uns die Fahrt quer über die Insel. Ein besonderes Erlebnis ist das Probieren einheimischer Produkte. In Marina di Campo genießen wir während einer Mittagspause die köstliche italienische Küche. Bei der Fahrt über die Insel erkennen wir, dass die Insel ein herrliches Wanderparadies ist und Lucia macht uns mit der unterschiedlichen Vegetation bekannt. Zufrieden mit diesem Ausflug verlassen wir die Insel mit der Fähre.

  1. Tag – Rückfahrt Schweiz

Am 25.05.2017 fahren wir wieder zurück in die Schweiz. An die farbenfrohen wunderschönen Oasen von Cinque Terre, die geschichtsträchtigen Bauten von Pisa, die schönen Buchten, die Vegetation und Köstlichkeiten von Elba werden sich unsere Gäste gerne und lange erinnern.

Es war eine sehr schöne Reise, herzlichen Dank an unsere Gäste. Ich würde mich freuen, Sie wieder mal auf einer Reise begleiten zu dürfen.

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