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Ein Besuch in Hamburgs Wahrzeichen

Die Elbphilharmonie ist seit der Eröffnung im Jahr 2017 eine der grössten Attraktionen Hamburgs. Das Konzerthaus, das von den Schweizer Architekten Herzog und de Meuron entworfen wurde, begeistert dabei längst nicht nur Liebhaber klassischer Musik.

In allen Nuancen spiegelt die Fassade der Elbphilharmonie an diesem Morgen das Licht- und Farbenspiel des Himmels und des Wassers am Hamburger Hafen wider. Mehr als 1100 Fensterflächen sorgen für den schönen Effekt, mit dem das grosse Gebäude an der Spitze der HafenCity auffällt und sich gleichzeitig perfekt ins Bild einfügt. Keine Frage, die Elphi, wie das Konzerthaus liebevoll genannt wird, ist ein besonderes Schmuckstück. Mitten in der Elbe thronend, 110 Meter hoch, ist sie das neue Wahrzeichen der Stadt, ein kultureller Leuchtturm, der den Ruf Hamburgs als Musikmetropole weiter stärkt.

Mit der «Tube» in den Musik-Himmel
Besucher können das Gebäude, in dem sich neben zwei Konzertsälen auch ein Hotel und Eigentumswohnungen befinden, auch ohne Konzertticket besuchen: Die Aussichtsplattform ist frei zugänglich und bietet eine eindrückliche Sicht über den Hafen und die Stadt. Sie liegt an der Schnittstelle vom alten Kaispeicher, dem Backstein-Korpus, und dem Neubau darüber.

Ihren grössten Zauber enthüllt die Elbphilharmonie aber bei einem Konzertbesuch. Schon die Fahrt in der «Tube», einer 82 Meter langen Rolltreppe, vermittelt das Gefühl, in eine andere, geschützte Welt einzutauchen. Langsam bringt die fahrende Treppe die Gäste durch eine helle Röhre ins Innere der Elphi, hoch zum «Grossen Saal.» Erwartungsvoll lassen sich die Besucher in Abendgarderobe nach oben gleiten, in höhere Gefilde transportieren, weg vom quirligen Gewimmellenkt ein grosses Panoramafenster den Blick nach draussen, mit dem Wasser die Elbe abwärts zu den Landungsbrücken und dem Hafen. Die nächste, kürzere Rolltreppe führt ins Foyer mit Ausgang zum Plaza, der Terrasse. Während man sich an der Bar ein Glas genehmigt, wandern die Blicke durch den Raum, den hellen Wänden entlang. Dahinter liegt das Herzstück des Gebäudes: Der «Grosse Saal», der aus Schallgründen vom Rest des Gebäudes entkoppelt ist. Eine Art schwebender Kokon, ein Kunstwerk an sich.

«Weisse Haut» aus 10 000 Gipsplatten
Der «Grosse Saal» in fünfzig Metern Höhe bietet Platz für 2100 Gäste. Das Orchester sitzt in der Mitte des Raumes, umgeben von den Zuschauern. Kein Gast ist mehr als dreissig Meter vom Dirigenten entfernt. Das schafft eine sehr persönliche Atmosphäre und Nähe zur Musik. Auch die anderen Zuschauer sind vom Gefühl her nahe: Die bequemen Sessel bieten viel Platz, mit dem Orchester in der Mitte sitzt man sich aber sozusagen gegenüber. Die Sitzreihen gehen dabei bis fast an die Decke, die Konturen des Saales fliessen ineinander über und so bilden Zuschauer und Orchester, Architektur und Bühne ein grosses Ganzes. Eine Einheit für höchsten Musikgenuss. Mit den ersten Klängen füllt die Musik den Raum, tanzt in die Höhe bis zum letzten Sitzplatz, verwöhnt die Ohren der Gäste. Für die Akustik zeichnet der Japaner Yasuhisa Toyota verantwortlich. Der Meister seines Faches war auch für den Klang in der Suntory Hall in Tokio, das Musiikkitalo in Helsiniki und die Walt Disney Concert Hall in Los Angeles zuständig. Zusammen mit den Architekten hat er für die Elbphilharmonie in Hamburg eine besondere Wand- und Deckenstruktur entwickelt. Die «Weisse Haut» besteht aus 10 000 millimetergenau und individuell gefrästen Gipsfaserplatten, die den Schall gezielt reflektieren und streuen. Eine Art hängende Platte über der Bühne, die gleichzeitig auch die wichtigste Beleuchtung im Saal ausmacht, sorgt dafür, dass sich der Klang auch auf der Bühne optimal verteilt. Auch die Orgel der Elbphilharmonie wurde eigens für das Konzerthaus entwickelt: Die 4765 Pfeifen des Instrumentes befinden sich in, neben und hinter den Zuhörerrängen.

Die Technik hinter diesem Konzertsaal und dem gesamten Gebäude an sich ist faszinierend und höchst interessant. Deren Ergebnis aber, ist ein purer Sinnesgenuss. Der Kopf stellt rasch ab, wenn die ersten Töne eines Stücks den Raum einnehmen. So klar und rein klingt die Musik, dass man fast den Eindruck hat, die Schwingungen in der Luft spüren zu können. Und schneller als man denkt ist der Zuschauer fast gleich konzentriert mit Zuhören und Staunen, wie die Musiker, die er auf der Bühne beobachtet, mit Spielen. In diesen Augenblicken gibt es nur die Musik.

Klassischer Musikgenuss mit car-tours
Die grossen Musikschauplätze sind fester Bestandteil des car-tours Eventreiseprogramms. Wir sind der führende Veranstalter von Gruppenreisen zu den legendären Opernfestspiele in der Arena di Verona. Neben weiteren Festspielreisen gehören auch immer wieder Reisen zu Einzelkonzerten grosser Interpreten wie Placido Dominco, Anna Netrebko, Jonas Kaufmann oder Andrea Bocelli dazu. Auch Reisen nach Hamburg mit einem Besuch eines Konzerts in der Elbphilharmonie werden angeboten, immer wieder auch exklusiv für Gäste von car-tours. Die nächsten Reisen in die Elbphilharmonie werden demnächst hier aufgeschaltet.

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