Blütezeit in der Lüneburger Heide mit Daniel Rozanski

Daniel Rozanski
Reisehit 520 | 8-tägige Reise
29. August - 5. September 2026 (Frei)
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CHF2199Blütezeit in der Lüneburger Heide
Eine neue Reise, um den besonderen Blüten auf die Spur zu gehen? Aber natürlich – und das mit car-tours.ch. Diesmal haben wir die Heide ins Visier genommen, weit im hohen Norden Deutschlands.
Bereits am frühen Morgen des ersten Reisetages haben wir uns in den verschiedenen Schweizer Städten im Bus getroffen und gemeinsam die Reise in einem komfortablen Bus angetreten. Als wir die Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich passiert hatten, fuhren wir entlang des Rheins kurz auf der französischen und dann länger auf der deutschen Seite. Die Fahrt war angenehm, mit Pausen fürs Mittagessen und Kaffee. Kurz vor der geplanten Ankunft in Celle erreichten wir unser Ziel, das Hotel Hesse.

Selbstverständlich wollten wir uns zunächst entspannen, deshalb haben wir gut zu Abend gegessen. Danach ging es für uns in die Zimmer, um in den bequemen Betten eine gute Nacht zu verbringen.
Den nächsten Tag begannen wir mit einem ausgiebigen Frühstück. Die Spannung war ziemlich groß, da einige von uns seit Jahren auf die Begegnung mit der blühenden Heide gewartet hatten.
Bevor es soweit war, besuchten wir zunächst die wunderschöne Stadt Celle mit ihren unzähligen Fachwerkhäusern. Das war wirklich eine unglaubliche Reise in die Vergangenheit, ins tiefe Mittelalter.
Anschließend fuhren wir durch die Alte Dorfstraße in Eversen, die ebenfalls mit Fachwerkhäusern gesäumt ist. Danach erreichten wir das Gebiet, wo lilafarbene Heide den Boden bedeckte. Auf dem zweitgrößten Berg der Lüneburger Heide, dem Wietzer Berg, gingen wir durch die Heidefelder und konnten unseren Augen kaum trauen. So eine fantastische Aussicht auf die von Menschen und Tieren geformte Natur!

Nach dem Mittagessen erlebten wir ein weiteres Highlight des Tages: eine Kutschenfahrt durch die Kiefernwälder bis in die Weite der Misselhorner Heide. Die Sonne ließ die Farben der Pflanzen noch intensiver erscheinen, und die Wacholderbeeren rundeten mit ihrem Geschmack das Erlebnis ab.
Auf dem Weg nach Sülze, wo im Mittelalter Salz gewonnen wurde, legten wir einen Stopp auf einem Hof ein und probierten dort heidnische Spezialitäten. In Sülze erfuhren wir in einer alten Kirche mehr über die Reformation und wurden durch die Musik von Johann Sebastian Bach in die Geschichte eingestimmt.
Die letzte Sehenswürdigkeit des Tages in der Südheide war das alte Dorf Wienhausen mit einem wunderschönen Kloster im Ortszentrum. Dort befindet sich auch die Hochzeitsinsel, auf der standesamtlich geheiratet werden kann.

Mit vielen Eindrücken von der Lüneburger Heide fuhren wir am Ende des Tages zurück ins Hotel, wo wir erneut gut zu Abend aßen. Müde, aber glücklich, fielen wir danach in die Betten.
Den dritten Tag unserer Reise verbrachten wir in der ehemaligen Hansestadt Hamburg. Das Wetter spielte erneut mit, und wir konnten zunächst die Stadt vom Wasser aus in der Sonne kennenlernen, indem wir auf einer Barkasse – einem typischen Motorboot – durch das Hafenbecken und die diversen Kanäle fuhren. Auch die Elbphilharmonie, das Wahrzeichen Hamburgs, präsentierte sich wunderbar.
Wir bewunderten die Elbphilharmonie noch einmal während einer Stadtrundfahrt am Nachmittag. Darüber hinaus entdeckten wir weitere Facetten der Stadt, wie den Fischmarkt, die Michaeliskirche oder das prächtige Rathaus.
Voll von Eindrücken der einzigartigen Hafenstadt fuhren wir anschließend in das familiäre Restaurant „Celler Tor“, das seit 21 Generationen geführt wird. Dort konnten wir die lokalen Spezialitäten kosten. Das Heideschnuckenragout war eine wahre Rarität – das Fleisch stammt von den „Schnuckis“, die in der Lüneburger Heide weiden.
Gut gestimmt fuhren wir nach dem Essen zurück in unser Hotel, um die Nacht ruhig unter dem Mondschein zu verbringen.

Der vierte Tag unserer Reise stand unter dem Motto Salz und Heide: das Salz, das einst in Lüneburg abgebaut wurde, und die Heide, die zur Krönung der Heidekönigin in Schneverdingen Verwendung findet.
An diesem Tagesausflug besichtigten wir zunächst das wunderschöne Lüneburg und sein historisches Zentrum. Lüneburg ist nicht nur für das Salz bekannt, sondern auch durch die Filmserie „Rote Rosen“. Einige von uns wollten diese Kulisse unbedingt aus der Nähe erleben.
Danach fuhren wir in die normalerweise ruhige Ortschaft Schneverdingen, die an diesem Tag lautstark feierte: ein Heideblütenfest mit einem farbenfrohen Umzug. Dort wurde inmitten der blühenden Heide die nächste Heidekönigin gekrönt – einfach fantastisch.
Gut müde und zufrieden von den Erlebnissen fuhren wir ins Hotel zurück, wo wir nach dem Abendessen in unseren Betten einschliefen.

Am letzten Tag verabschiedeten wir uns von der Lüneburger Heide, nahmen sie in schöner Erinnerung mit und machten uns auf den Heimweg. Die Busfahrt dauerte einige Stunden, doch in bester Stimmung und familiärer Atmosphäre meisterten wir sie bestens.
Der Besuch in der Lüneburger Heide war ein einzigartiges Erlebnis: eine Fahrt durch lilafarbene Landschaften, ein Eintauchen in die vielseitige Geschichte der Region, das Probieren köstlicher Lokalspezialitäten und die Teilnahme an bunten heidnischen Festivitäten.
Hat es sich gelohnt, auf diese Reise zu gehen, um den besonderen Blüten auf die Spur zu kommen? Aber natürlich – und das wohl mit car-tours.ch.
Daniel Rozanski



