Anreise durch die Schweiz und Italien
Unsere Reise startete in Thun und führte über Bern, Aarau, Zürich und Luzern in die faszinierende Hauptstadt Italiens. In Zürich und Luzern durften wir noch Gäste aus der Ostschweiz an Bord unseres Busses begrüssen.
Unsere Tagesreise führte uns durch den Gotthardtunnel nach Bellinzona, wo der Wechsel des Chauffeurs erfolgte. Von hier aus chauffierte uns Jürg Fahrni sicher und zuverlässig über Chiasso nach Italien. In diesem schönen Land haben wir fünf Provinzen (Lombardei, Emilia-Romagna, Toskana, Umbrien und Latium) durchfahren. Dabei konnten wir mit allen Sinnen die wunderschönen, naturnahen Landschaften wie die fruchtbare Poebene, die Toskana und Umbrien geniessen. Wir hatten von Anfang an eine gute Stimmung bei unseren Gästen, welche altersmässig durchmischt waren. Gegen Abend sind wir dann in unserem Hotel in Rom angekommen. Hier wurden wir mit einem feinen Nachtessen empfangen.
Die Vatikanstadt entdecken
Am 2. Tag fuhren wir in die Vatikanstadt. Hier sind wir von zwei lokalen Führerinnen, die uns viele interessante Informationen vermittelten, empfangen worden. Die Vatikanstadt ist eine Enklave innerhalb des Stadtgebietes von Rom mit einer Fläche von 0,44 km². Sie liegt auf der rechten Tiberseite und ist zu einem grossen Teil mit einer Stadtmauer umgeben. Zur Vatikanstadt gehören der prachtvolle Petersdom, der Petersplatz und die Vatikanischen Museen. Wir haben den imposanten Petersdom mit seinen vielen Kunstwerken besucht. Dabei hat uns unsere Führerin erklärt, dass die Bilder zum grossen Teil nicht aus Gemälden, sondern aus Mosaiken bestehen. Nach den interessanten und unterhaltsamen Informationen konnten wir noch die Freizeit geniessen.
Antikes und klassisches Rom erleben
Am 3. Tag mit dem Titel «Antikes und klassisches Rom» konnten wir die Geschichte, Kunst und den antiken Glanz Roms erleben. Wir haben unsere Besichtigung mit dem römischen Amphitheater, dem Kolosseum, gestartet. Rom ist ein einzigartiges Freilichtmuseum. Das haben wir im Forum Romanum und auf dem Kapitol gesehen.
Anschliessend folgte der Besuch des barocken Springbrunnens, des Trevibrunnens. Um eine Münze einzuwerfen, muss man heute auf die untere Ebene gehen. Hier ist ein Eintritt fällig. Da wir während unseres Besuches einen Regenfall hatten, war der Einwurf für uns leider nicht möglich. Wir hatten trotzdem viel Glück und Spass auf unserer Reise. Nach dem Mittagshalt sind wir dann zur Spanischen Treppe weitergegangen. Hier war es Ehrensache, zu prüfen, ob diese wirklich 136 Stufen hat. Unser Ehrengast, der bald 90 wird, hat diese Treppe mit Bravour erklommen. Nach dem Besuch des 2000-jährigen Pantheons kamen wir zur Piazza Navona mit Berninis Vierströmebrunnen. Danach konnten wir den stimmungsvollen Abend geniessen.
Ausflug in die Albaner Berge
Am 4. Tag führte uns unsere lokale Reiseleiterin in die Albaner Berge. Dieses beliebte Naherholungsgebiet mit einem schönen See liegt südöstlich von Rom.
Dieses Gebiet bietet einen Kontrast zum städtischen Leben. Noch heute ziehen sich viele Römer in den Sommermonaten in dieses Gebiet zurück. Hier ist auch der Ort Castel Gandolfo, wo die Sommerresidenz des Papstes steht. Der Name Albaner Berge stammt nicht vom Staat Albanien, sondern von der antiken Stadt Alba Longa.
Hier besuchten wir auch die kleine Stadt Frascati, welche für den gleichnamigen Weisswein bekannt ist. Die Mittagspause genossen wir in einem traditionellen Lokal. Zwei Musikanten (die Dame ist Opernsängerin) unterstrichen mit italienischen Liedern die gemütliche Atmosphäre. Wir hatten grosse Freude und viel Spass. Es wurde gesungen und getanzt. Eine ideale Begleitung beim Geniessen von Speisen und Wein.
Auf dem Heimweg genossen wir noch mal die schöne Landschaft der Albaner Berge.
Abschied von Rom
Am 5. Tag hiess es leider Abschied nehmen. So sind wir mit vielen schönen Eindrücken von Rom wieder heimgereist. Ich bin dankbar für die lässige Gruppe und den guten Chauffeur, mit welchen ich diese interessante Reise erleben durfte.