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Zauber der Mosel & Trier mit Doris Fritschi

Eine Reise voller Geschichte, Wein und Flussromantik: Diese Reise führte uns mit der gemütlichen Busfahrt über die ehrwürdigen Gassen Triers und Bernkastel – Kues bis zu den sonnigen Weinbergen der Mosel und einer Schifffahrt auf der Mosel letztlich in die überraschend moderne Hauptstadt Luxemburg. Jeder Tag brachte eigene Stimmungen, kleine Entdeckungen und Momente, die noch lange nachklingen.

Doris Fritschi
Reisebericht von Doris Fritschi
Reiseleiterin
16. – 19. April 2026

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Auftakt mit Sonnenschein: Durchs Elsass an die Mosel

Am Morgen startete unsere Reise in St. Gallen, wo die ersten Gäste in unseren komfortablen Bus einstiegen. Weiter ging die Fahrt nach Winterthur und Zürich. Nach einer kurzen Pause auf dem Rastplatz Pratteln führte uns die Reise nach Basel, wo auch die letzten Gäste zustiegen. Mit einer gut gelaunten Gruppe und bei schönstem Wetter fuhr unser Busfahrer Daniel durch das schöne Elsass. Der Ausblick auf die kleinen Dörfer, in die schöne Natur, die sich im Frühling von seiner schönsten Seite zeigte und natürlich auch die umliegenden Weinberge stimmten uns zufrieden und glücklich.  Der Blick auf die Königsburg und die umliegenden Weinberge versüssten unsere Mittagspause. Frisch gestärkt gings weiter via Strassburg, Saarbrücken bis zum unserem Tagesziel Trier.   Das schöne Hotel Nells Park liegt ruhig an einem wunderschönen Weiher. Nach einer freundlichen Begrüssung durch das Hotelpersonal konnten wir sofort die schönen geschmackvollen Zimmer beziehen. Viele Gäste zog es anschliessend auf die schöne Gartenterrasse des Restaurants, wo sie sich ein Glas Moselwein oder einer Tasse Kaffee genossen und sich auf die kommenden Tage einstimmten. Andere unternahmen einen Spaziergang rund um den Weiher und erfreuten sich der vielen Enten, die sich ein Bad gönnten. Am Abend wurde uns ein feines Abendessen serviert, natürlich mit einem Glas feinen Riesling Moselwein. Die Gruppe lernte sich bei netten Gesprächen immer besser kennen.

 

 

Auf den Spuren der Römer in Trier

Nach einem reichhaltigen Frühstück machten wir uns auf den Weg in die schöne Stadt Trier, auch Augusta Treverorum genannt, das bereits in der Antike gegründet wurde und heute als älteste Stadt Deutschlands gilt. Das römische Erbe prägt bis heute das Stadtbild. Die Altstadt verbindet römische Monumente mit engen Gassen, Fachwerkhäuser und lebendige Plätze wie dem Hauptmarkt. Cafés und Weinstuben laden zum Verweilen ein.  Unter der fachkundigen Leitung der lokalen Reiseleiter entdeckten wir die Porta Nigra, den Dom und die grossartige Altstadt mit den Fachwerkhäusern und den vielen schönen Plätzen. Die Stadt atmet Geschichte an jeder Ecke, Pflastersteine und Fassaden erzählen von Jahrhunderten. Unsere Gruppe war sehr interessiert an der Geschichte und es wurden viele Fragen gestellt, die unsere Reiseleiter fachkundig beantworteten.

 

 

 

 

porta nigra 1

Weiter ging die Fahrt über die schöne Landschaft der Mosel nach Bernkastel-Kues. Wir bewunderten die steilen Weinberge und manch einer dachte sich, gut muss ich diesen nicht bewirtschaften. Nach der Ankunft hatten wir Zeit, um uns zu stärken. Unzählige Restaurants und viele kleine Läden luden zum Flanieren ein. Überall fand man ein schönes Plätzchen. Die Zeit verging im Fluge. Gut gelaunt trafen wir uns an der Mosel, wo wir von zwei fachkundigen lokalen Reiseleitern zu einer Stadtführung erwartet wurden. Ein Reiseleiter überraschte uns mit seinen schauspielerischen Einlagen, die uns sehr amüsierten. Die Stadt hat mittelalterliche Wurzeln, viele Gebäude stammen aus der Zeit der Gotik, Renaissance und Barock, was der Altstadt ihr unverwechselbares Gesicht verleiht. Die Doppelstadt mit ihren bunten Fachwerkhäusern und dem verwinkelten Marktplatz verzauberte uns. Die Burgruine Landshut überragt die Stadt und bietet einen weiten Blick über das Moseltal. Ihre Ursprünge reichen bis in die Römerzeit zurück.

Nach der interessanten Stadtführung wartete schon das nächste Highlight auf uns: Die Schifffahrt auf der Mosel. Gutgelaunt konnten wir uns auf das Oberdeck des Schiffes begeben, wo wir einen traumhaften Ausblick auf die schöne Landschaft hatten. Weinberge, steile Hänge und kleine Dörfer spiegelten sich im ruhigen Wasser. Wir genossen die Zeit zum Entspannen und die Seele baumeln zu lassen. 

Anschliessend fuhren wir zurück nach Trier. Unser Busfahrer Daniel lud die Gäste, die den Abend in der Stadt Trier verbringen wollten, an der Porta Nigra ab. Dies nutzten fast alle Gäste, denn das Wetter lud zum Abendessen und flanieren im Freien ein.

Ausflug nach Luxemburg

Heute stand der Ganztagesausflug Luxemburg auf dem Plan. Frisch gestärkt und gutgelaunt stiegen wir in den Bus ein, wo uns Hans der Reiseleiter herzlich begrüsste. Wir entschieden uns über die Landstrasse nach Luxemburg zu fahren. So konnten wir die schönen kleinen Dörfer bestaunen. Nach einer knappen Stunde erreichten wir Luxemburg. Bei der Stadtrundfahrt konnten wir unter anderem das Europaviertel bestaunen. Es liegt auf dem Plateau Kirchberg und ist Luxemburgs modernes Herz für EU‑Institutionen, Banken, Kultur und zeitgenössische Architektur. Es verbindet grossmassstäbliche Büro‑ und Kulturbauten wie den Europäischen Gerichtshof, die Philharmonie.

Anschliessend fuhren wir Richtung Innenstadt, wo wir den Bus verliessen und uns in die Strassenbahn begaben, die uns nahe an die Altstadt brachte. Wir staunten nicht schlecht, als Hans uns erzählte, dass in Luxemburg alle öffentlichen Verkehrsmittel gratis sind, um so den Autoverkehr aus der Innenstadt zu verbannen.

Wir teilten uns in zwei Gruppen auf. Die eine Stadtführung dauerte 90 Min., die andere 30 Min. Die Gäste konnten frei wählen, welcher Gruppe sie sich anschliessen wollten. Das wurde sehr begrüsst, so blieb auch genug freie Zeit für ein Mittagessen.

Wir hatten bei der Stadtführung viele tolle Eindrücke erhalten. Die Altstadt gliedert sich in Ville Haute (Oberstadt) und den malerischen Grund (Unterstadt) im Tal. Enge Gassen, historische Plätze, kleine Museen und Cafés wechseln sich mit grünen Parkanlagen entlang der Schluchten ab. Die Kombination aus steilen Felswänden, Brücken und Treppen macht das Stadtbild besonders reizvoll. Zu den Top Sehenswürdigkeiten zählen die Bock‑Kasematten. Ein weit verzweigtes System unterirdischer Gänge und Wehrgänge, die früher als Schutzraum dienten und heute zu den Hauptattraktionen zählen.

Natürlich führte uns Hans auch auf den Chemin de la Corniche. Der historische Promenadenweg gilt als „der schönste Balkon Europas“ und bietet einen der besten Panoramablicke über die Unterstadt und die Schluchten.

Pünktlich um 13.45 Uhr erschienen alle Gäste wieder am vereinbarten Platz und wir begaben uns gemeinsam zur Bushaltestelle, wo Daniel mit dem Bus exakt in dem Moment am Parkplatz ankam, als wir aus der Strassenbahn ausstiegen. Eine Punktlandung!!  Weiter führte uns die Fahrt durch die schöne Landschaft zum nächsten Stopp Echternach, eine charmante Kleinstadt im Osten Luxemburgs, berühmt für die über 1300 Jahre alte Willibrord‑Abtei, sowie die einzigartige Tanzprozession und das Tor zur Mullerthal‑Region mit ihren spektakulären Wanderwegen. Hier hatten wir eine Stunde Aufenthalt und konnten das kleine Dorf erkunden und einen Kaffee oder ein Glace geniessen.

Geschichte an jeder Ecke, Pflastersteine und Fassaden erzählen von Jahrhunderten. Unsere Gruppe war sehr interessiert an der Geschichte und es wurden viele Fragen gestellt, die unsere Reiseleiter fachkundig beantworteten.  Gut gelaunt machten wir uns auf den Weg nach Trier, wo wir von der Chefin des Weinguts G.F von Nell zur Kellerbesichtigung mit Weinprobe und Nachtessen erwartet wurden. Im Weinkeller erklärte sie uns ausführlich, wie sie ihren Riesling Moselwein produzieren. Immer tiefer im Keller konnten wir die Eichenfässer mit dem Rotwein bestaunen und manch eine Flasche liegt dort schon eine Ewigkeit. Nun machte sich bei uns der Hunger bemerkbar. In der gemütlichen Weinstube war für uns aufgedeckt. Das Menu begeisterte uns sehr: grüner Salat, dazu ein besonders feiner Kabissalat, Schweinssteak gegrillt auf Rebenholz, (der Geschmack war einzigartig, das Fleisch saftig und zart) mit selbstgemachtem Kartoffelgratin nach Art des Hauses. Dazu wurden 5 verschieden Weine ausgeschenkt. Vom weissen Riesling über den Rotwein bis hin zum Dessertwein. Der Abend war ein krönender Abschluss unserer Reise an die Mosel. Gut gelaunt und mit ein paar Flaschen Wein im Gepäck fuhren wir zurück zum Hotel.

weingut nells

Heimreise

Nach einem reichhaltigen Frühstück hiess es nun Koffern einladen und in den Bus einsteigen. Da wir verkehrstechnisch gut vorankamen, entschieden wir uns via die Stadt Saarbrücken zurückzufahren. So konnten wir auch noch einen Augenschein dieser Stadt an der Saar erhaschen. Mit vielen schönen Eindrücken und neuen Bekanntschaften trafen wir am frühen Nachmittag in Basel ein, wo uns die ersten Gäste verliessen, gefolgt von den nächsten Aussteigeorte Pratteln und Zürich. Der Bus traf kurz vor 17.00 Uhr in Winterthur ein, wo auch noch die restlichen Gäste ihren Heimweg antraten.

Schön war`s mit euch. Ich freue mich, euch auf weitern Reisen begleiten zu dürfen.

Doris