Ankommen und Geniessen auf Kos
Nach dem Motto „Wer früh aufsteht, hat mehr vom Tag“ starteten wir früh in unseren Reisetag. Schon am Vormittag landeten wir auf Kos und wurden nach einer angenehmen und kurzen Fahrt direkt zu unserem schönen 4-Sterne-Hotel in Tigaki gebracht. So konnten unsere Gäste ohne lange Wartezeit in die Ferien starten. Bereits bei der Ankunft fühlten wir uns herzlich willkommen: Das freundliche Hotelpersonal begrüsste uns mit viel Gastfreundschaft und überraschte uns mit einem kleinen „Late Breakfast“. Nach der frühen Flugreise war diese Aufmerksamkeit genau das Richtige und wurde von uns allen sehr geschätzt. Zu unserer grossen Freude waren auch unsere Zimmer trotz der frühen Ankunft bereits bezugsbereit. Da unser Hotel mit einem attraktiven All-inclusive-Angebot aufwartete, liessen wir uns wenig später auch das reichhaltige und liebevoll präsentierte Mittagsbuffet nicht entgehen. Die grosse Auswahl an frischen Speisen und köstlichen griechischen Spezialitäten machte sofort Lust auf die kommenden Ferientage. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Erholung und konnte nach den eigenen Wünschen gestaltet werden. Da der Strand direkt vor der Haustür unseres Hotels lag, liessen es sich einige Reiseteilnehmer nicht nehmen, schon am ersten Tag ins kristallklare, türkisfarbene Ägäische Meer zu springen und die wohltuende Abkühlung zu geniessen. Andere nutzten die Gelegenheit für einen ersten Bummel durch die nahegelegene Einkaufsstrasse, wo zahlreiche kleine Geschäfte zum Stöbern und Entdecken einluden. Wer es lieber etwas ruhiger angehen liess, machte es sich auf einer Liege am Pool gemütlich und genoss die warmen Sonnenstrahlen. So fand jeder seinen ganz persönlichen Einstieg in die Ferien und konnte die ersten Stunden auf Kos ganz nach seinem Geschmack geniessen.Inselabenteuer und Vulkanwelten
Am nächsten Tag erwartete uns bei strahlendem Sonnenschein ein ganz besonderes Highlight: eine wunderschöne Schifffahrt zur kleinen Insel Agios Antonios. Während der Überfahrt genossen wir die frische Meeresbrise und den herrlichen Blick auf das tiefblaue Ägäische Meer.
Auf der kleinen Insel angekommen, bot sich uns ein idyllisches Fleckchen Erde. Einige nutzten die Gelegenheit, im glasklaren Wasser ein erfrischendes Bad zu nehmen, während andere die Umgebung erkundeten. Wer den kurzen Aufstieg zur kleinen Kapelle wagte, wurde mit einem traumhaften Ausblick über das Meer belohnt. Und natürlich durfte auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen: Das an Bord frisch zubereitete Souvlaki schmeckte inmitten dieser herrlichen Kulisse gleich doppelt so gut.
Anschliessend führte unsere Fahrt weiter zur faszinierenden Vulkaninsel Nisyros. Nach der Ankunft ging es mit dem Bus durch die eindrückliche, fast surreal wirkende Landschaft zum berühmten Stefanos-Krater. Natürlich liessen wir es uns nicht nehmen, in den Krater hinabzusteigen und dieses einzigartige Naturphänomen aus nächster Nähe zu erleben.
Dampfende Fumarolen, schwefelgelbe Gesteinsablagerungen und aufsteigende Dämpfe boten uns ein beeindruckendes Schauspiel der Natur. Der unverkennbare Schwefelgeruch gehörte dabei ebenso zum Erlebnis wie die aussergewöhnliche Landschaft dieses aktiven Vulkangebiets. Ein erlebnisreicher Ausflug mit vielen besonderen Eindrücken, an den wir uns noch lange erinnern werden.
Auf der Weiterfahrt im komfortablen Reisebus besuchten wir den malerischen Hafen von Mandraki und tauchten ein in das ursprüngliche griechische Inselleben. Kleine Tavernen, gemütliche Gassen und die typisch mediterrane Stimmung luden zum Verweilen und Geniessen ein.
Kos zwischen Geschichte und Natur
Am darauffolgenden Tag starteten wir nach einem kräftigen und ausgiebigen Frühstück zu einer fantastischen Inselrundfahrt im komfortablen Reisebus. Unser erster Halt führte uns zum berühmten Asklepion, der antiken Heilstätte von Kos. Zwischen den eindrucksvollen Ruinen tauchten wir tief in die faszinierende Geschichte der Insel und die Anfänge der Medizin ein. Hier durfte natürlich auch Hippokrates, der berühmte Arzt der Antike und Sohn der Insel Kos, nicht fehlen. Sein Name ist bis heute eng mit der Geschichte der Medizin verbunden. So wurde der Besuch des Asklepions zu einer faszinierenden Reise in die Vergangenheit, und der Zauber dieses historischen Ortes war überall spürbar.
Weiter ging es ins idyllische Bergdorf Zia. Mit seinen verwinkelten Gassen, traditionellen Häusern und kleinen Läden versprühte es einen ganz besonderen Charme. Der Höhepunkt war jedoch zweifellos der atemberaubende Panoramablick über die Insel und die tiefblaue Ägäis.
Anschliessend ging es weiter nach Mastichari, einem malerischen Fischerdorf direkt am Meer. Zwischen kleinen Fischerbooten, gemütlichen Tavernen und mediterranem Flair konnten wir hier das typische, entspannte Inselgefühl von Kos geniessen.
Ein kurzer Besuch in einer familiären Imkerei gab uns interessante Einblicke in die traditionelle Honigherstellung auf Kos. Dabei erfuhren wir Wissenswertes über die Arbeit der Imker und die Bedeutung der Bienen für die lokale Landwirtschaft.
Zum Abschluss führte uns unsere Fahrt nach Antimachia, wo wir eine historische Windmühle besichtigten, die noch heute in Betrieb ist. Bevor es zurück zum Hotel ging, blieb uns noch etwas Zeit, bei einem leckeren Eis oder einem gemütlichen Kaffee die vielen Eindrücke des Tages in geselliger Runde Revue passieren zu lassen.
Zwei Tage unseres Aufenthalts auf Kos durften wir ganz nach unseren eigenen Wünschen gestalten und einfach die Seele baumeln lassen. Ob bei einer Velotour, einem Altstadtbesuch in Kos, am oder hoteleigenen Pool, beim Shoppen in der Ortschaft oder einfach bei einem gemütlichen Aufenthalt an der Hausbar – jeder fand seinen ganz persönlichen Ferienmoment.
Ein besonderes Highlight war der Spaziergang zum nahegelegenen Alikes Lake. Inmitten des Naturreservats konnten wir elegante Flamingos und zahlreiche weitere Vogelarten beobachten. Ein stimmungsvoller Ausflug, bei dem wir die Ruhe und die wunderschöne Natur der Insel noch einmal ganz bewusst geniessen konnten.
Von Kos nach Rhodos
Am fünften Tag hiess es schweren Herzens Abschied nehmen von Kos. Gleichzeitig war die Vorfreude gross, denn mit Rhodos wartete bereits die nächste faszinierende Insel auf uns. Gespannt machten wir uns auf den Weg und freuten uns darauf, neue Eindrücke und besondere Momente zu entdecken. Mit einer zweistündigen, entspannten Fährfahrt setzten wir unsere Reise nach Rhodos fort. Die ruhige Überfahrt bot nochmals Gelegenheit, die herrliche Aussicht auf das tiefblaue Meer, die vorbeiziehenden Inseln und die nahegelegene türkische Küste zu geniessen.
Auf Rhodos angekommen, erwartete uns in Ialysos erneut ein wunderschönes Strandhotel, in dem wir voller Vorfreude eintrafen. Auch hier wurden wir mit grosser Gastfreundschaft herzlich willkommen geheissen und konnten uns im komfortablen 4-Sterne-Hotel gleich wohlfühlen.
Am nächsten Morgen stärkten wir uns zunächst am grosszügigen Frühstücksbuffet, bevor wir uns auf den Weg in die Altstadt von Rhodos machten. Bei einer sehr professionellen Führung tauchten wir tief in die faszinierende Geschichte der Stadt ein und liessen uns von den beeindruckenden Schätzen der Antike begeistern. Anschliessend blieb genügend Zeit, die verwinkelten Gassen auf eigene Faust zu erkunden, kleine Geschäfte und gemütliche Plätze zu entdecken und uns natürlich auch von der köstlichen griechischen Küche zu verwöhnen.
Symi und ein Abschied voller Erinnerungen
Nach einem erholsamen freien Tag stand heute ein ganz besonderer Ausflug auf dem Programm: Die wunderschöne Insel Symi – ein weiteres Juwel des Dodekanes. Bereits die Bootsfahrt dorthin war ein Erlebnis und bot uns herrliche Ausblicke auf die malerische Küste.
Symi ist bekannt für ihre farbenfrohen, neoklassizistischen Häuser, die sich wie eine beeindruckende Kulisse rund um den Hafen schmiegen. Die kleinen Gassen, hübschen Plätze und das besondere Flair der Insel luden zum Entdecken und Verweilen ein. Eine weitere Besonderheit der Insel sind die Naturschwämme, die traditionell von den Schwammtauchern aus dem Meer gewonnen und auf der Insel verarbeitet und verkauft werden. Die Schwammfischerei hat auf Symi eine lange Tradition und war früher eine wichtige Lebensgrundlage für viele Inselbewohner. Noch heute findet man die verschiedensten Schwämme in den kleinen Geschäften und Marktständen entlang des Hafens.
Anschliessend führte uns die Bootsfahrt weiter zum Kloster Panormitis, einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte von Symi. Das beeindruckende Kloster, das dem Erzengel Michael geweiht ist, liegt idyllisch in einer geschützten Bucht und strahlt eine ganz besondere Ruhe aus. Besonders beeindruckten uns die prachtvolle Kirche, die kunstvollen Fresken und die wunderschönen Mosaikböden, die den Innenraum mit ihren detailreichen Mustern schmücken und von der langen religiösen Tradition dieses Ortes zeugen.
Nach diesem eindrucksvollen und abwechslungsreichen Tag traten wir die Rückfahrt an. Die herrlichen Bilder von Symi und die vielen schönen Erlebnisse begleiteten uns auf der Fahrt zurück nach Rhodos.
Auch auf Rhodos, wie schon zuvor auf Kos, hatten wir zwei freie Tage, die ganz nach den eigenen Wünschen gestaltet werden konnten. Die Möglichkeiten waren so vielfältig wie unsere Reisegruppe selbst: Einige erkundeten die Insel bei einer Velotour, andere unternahmen eine Wanderung durch das faszinierende Schmetterlingstal oder liessen sich nochmals durch die charmanten Gassen der Altstadt von Rhodos treiben. Wer es lieber gemütlich angehen wollte, genoss ein erfrischendes Bad im Meer, entspannte am Pool oder liess einfach im Hotel und seiner Umgebung die Seele baumeln. So konnte jeder diese freien Tage ganz nach seinem Geschmack geniessen.
Und so kam schliesslich der Tag, an dem wir uns von den wunderschönen Dodekanen verabschieden und die Heimreise in unseren Alltag antreten mussten. Doch diese Reise hinterliess bei uns viele schöne und unvergessliche Eindrücke. Neben den faszinierenden Inseln, dem tiefblauen Meer und den kulturellen Schätzen waren es vor allem die gemeinsamen Erlebnisse, die diese stressfreie Reise so besonders machten.
Es entstanden neue Freundschaften, und schon bald entwickelte sich ein wunderbarer Gruppenzusammenhalt und eine neue Car-tours-Familie. Besonders unser täglicher Apéro vor dem Abendessen – eine Tradition, die sich bereits am ersten Tag ganz spontan eingeführt hatte – sorgte für viel Gelächter, angeregte Gespräche und gemütliches Beisammensein. Genau diese kleinen gemeinsamen Momente machten unsere Reise zu etwas ganz Besonderem und werden uns sicherlich noch lange in schöner Erinnerung bleiben.
Barbara Garcia Collados