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Hamburgs beeindruckende Skyline an der Binnenalster

Mit der Queen Mary 2 von Southampton nach Hamburg

Vier Tage voller maritimer Eleganz, abwechslungsreicher Erlebnisse und unvergesslicher Momente: Unsere Kurzreise mit der legendären Queen Mary 2 von Southampton nach Hamburg begeisterte von der ersten bis zur letzten Minute. Lesen Sie in unserem Reiseblog, warum diese besondere Kombination aus stilvoller Kreuzfahrt und Aufenthalt im The Westin Hamburg bei unseren Gästen so gut ankam. 

Alexandra Meures
Reisebericht von Alexandra Meures
Reiseleiterin
17. - 20. Juli 2026


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Anreise, Einschiffung und erste Eindrücke an Bord

Die Anreise nach Southampton erfolgte mit Swiss von Zürich nach London Heathrow und von dort per Bus weiter zum Schiff. Bei sommerlichen Temperaturen von knapp 30 Grad erreichten wir kurz vor 12.00 Uhr das Cruise Terminal, wo der Einschiffungsprozess bestens organisiert war. Von der Gepäckabgabe bis hin zum Check-in funktionierte alles zügig und unkompliziert.

Den ersten Schritt an Bord machten wir in die eindrucksvolle Grand Lobby auf Deck 3 und schon bei diesem ersten Blick war spürbar, weshalb die Queen Mary 2 bis heute als eine der elegantesten Ocean Liner der Welt gilt – die Grand Lobby ist wirklich ein Hingucker.

Nach dem Boarding führte der erste Weg zur persönlichen Registrierung an der Musterstation. Cunard verzichtet inzwischen auf die klassische Sicherheitseinweisung mit allen Passagieren und Rettungswesten. Stattdessen meldet sich jeder Gast einmal an seiner Musterstation an, sodass im Ernstfall bekannt ist, wohin er sich begeben muss. Die eigentlichen Sicherheitsinformationen werden anschliessend bequem über das Kabinenfernsehen vermittelt. Obwohl die Erläuterungen in englischer Sprache erfolgen, sind sie hervorragend bebildert und dadurch leicht verständlich.

Da wir bereits zur Mittagszeit an Bord waren, konnten wir den ersten Ferientag ganz entspannt beginnen. Im Buffetrestaurant Kings Court auf Deck 7 wurde bis in den Nachmittag hinein ein reichhaltiges Mittagessen angeboten – eine willkommene Gelegenheit, sich nach der Anreise zu stärken und gleichzeitig erste Eindrücke vom Schiff zu sammeln. Auch Bars und weitere Restaurants waren geöffnet. Das Britannia ist das Hauptrestaurant, mit einem Bereich für die Club-Gäste und für die Suiten Gäste gab es eigene Restaurants – Prinzess Grill und Queens Grill.

In all diesen Restaurants ist das Essen inklusive – nur im Steakhouse The Verandah zahlt man einen Aufpreis, sofern man dort reservieren möchte.

Leben an Bord und Auslaufen aus Southampton

Nachdem die Kabinen bezogen waren, blieb genügend Zeit, die zahlreichen öffentlichen Bereiche kennenzulernen. Besonders beeindruckend präsentierte sich das prachtvolle Interieur mit seinen stilvollen Lounges, den weitläufigen Treppenhäusern und den eleganten Restaurants. Die Atmosphäre an Bord war während der gesamten Reise ausgesprochen angenehm und entspannt.

Die Crew überzeugte mit einer hohen Servicequalität und aussergewöhnlicher Freundlichkeit. Ob in den Restaurants, Bars oder öffentlichen Bereichen – überall wurden die Gäste aufmerksam und herzlich betreut. Auch kulinarisch blieb kaum ein Wunsch offen. Die abwechslungsreichen Menüs, das reichhaltige Frühstück sowie die grosse Auswahl im Buffetrestaurant wurden von vielen Gästen besonders gelobt.

Ein kleiner Wermutstropfen waren einzelne Bereiche im Aussenbereich des Schiffes, da einige Badezimmer, Balkone sowie Teile der Aussendecks etwas in die Jahre gekommen waren. Diese Bereiche stehen im deutlichen Kontrast zum beeindruckenden Innenbereich, der mit seiner klassischen Eleganz nach wie vor begeistert. Umso erfreulicher ist die Nachricht, dass die Queen Mary 2 Anfang 2027 für umfangreiche Modernisierungsarbeiten in die Werft geht.

Nach der Sicherheitsregistrierung hiess es schliesslich: Leinen los! Das Auslaufen aus Southampton zählt zweifellos zu den Höhepunkten jeder Reise und wurde von vielen Teilnehmern auf den Aussendecks oder in einer der stilvollen Lounges verfolgt.

Sonnendeck der Queen Mary 2 mit Pool, Liegestühlen und Blick auf das Meer

Entspannter Seetag mit besonderen Höhepunkten

Der Seetag, also der zweite Tag an Bord, bot zahlreiche Möglichkeiten, das Schiff in aller Ruhe zu erleben. Das Wetter zeigte sich inzwischen deutlich nordischer – die Temperaturen sanken auf knapp 20 Grad. Wer wollte, konnte interessante Fachvorträge besuchen, in der grosszügigen Bibliothek schmökern, den Spa-Bereich geniessen oder einfach die Weite des Meeres auf sich wirken lassen. Für Unterhaltung sorgten zudem abwechslungsreiche Theateraufführungen, Live-Musik sowie ein vielseitiges Abendprogramm. Besonders geschätzt wurde auch, dass täglich sowohl ein deutsches als auch ein englisches Tagesprogramm zur Verfügung stand.

Ein absolutes Highlight war der traditionelle Afternoon Tea im Queens Room. Bereits rund eine Stunde vor Beginn warteten zahlreiche Gäste, um sich einen der begehrten Plätze zu sichern – da wir vorher diesen Tipp bekamen, waren unsere Gäste vorne dabei.

Als der Tea Service startete, war der prachtvolle Saal vollständig besetzt, sodass sogar das angrenzende Restaurant geöffnet werden musste und sich ebenfalls rasch füllte. Die elegante Atmosphäre, der klassische White-Glove-Service sowie die feinen Sandwiches, Scones und Pâtisserie machten diesen Anlass für viele zu einem sehr schönen Moment der Reise.

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte eine prominente Mitreisende: Einige Gäste entdeckten unter den Passagieren die Schweizer Bundesrätin Karin Keller-Sutter, was natürlich für Gesprächsstoff sorgte.

Ein weiterer Höhepunkt war der Gala-Abend. Viele nutzten die Gelegenheit, sich festlich zu kleiden und einen stilvollen Abend in besonderem Ambiente zu verbringen – ganz im Sinne der traditionsreichen Cunard-Kultur.

Hamburg und das The Westin Hamburg

Die Ausschiffung in Hamburg verlief ebenso reibungslos wie die Einschiffung zwei Tage zuvor. Direkt im Anschluss erwartete die Gruppe eine informative und abwechslungsreiche Stadtrundfahrt durch die Hansestadt. Das Wetter präsentierte sich mit ca. 20 Grad und teilweise Sonnenschein, blieb erfreulicherweise trocken und eignete sich bestens für die Hamburg-Erkundungen.

Anschliessend bezogen wir unser Quartier im The Westin Hamburg in der Elbphilharmonie. Das moderne Hotel begeisterte auf Anhieb. Nach der Ankunft konnten die Koffer bequem beim Concierge abgegeben werden. Anschliessend ging es mit dem Lift in die achte Etage zur Rezeption. Dort befindet sich gleichzeitig die öffentlich zugängliche Plaza, von der aus sich ein beeindruckender Panoramablick über den Hamburger Hafen und die Stadt bietet.

Bis die Zimmer bezugsbereit waren, nutzten die Gäste die Zeit ganz unterschiedlich. Manche buchten eine Tour durch die Elbphilharmonie, andere genossen den spektakulären Ausblick über Hafen und Stadt, während wiederum einige bereits den grosszügigen Spa-Bereich des Westin mit Pool und Wellnessangeboten für eine entspannte Auszeit nutzten.

Freizeit in Hamburg und unser Fazit

Der restliche Nachmittag sowie der folgende Vormittag standen zur freien Verfügung. Viele Gäste gingen auf Einkaufstour, besuchten das beeindruckende Miniatur Wunderland oder das Gewürzmuseum. Andere genossen einen gemütlichen Bummel durch die Speicherstadt oder entlang der Landungsbrücken. Ein besonderes Highlight für einige Teilnehmer war am Abend der Besuch des Musicals MJ – Michael Jackson, das den Aufenthalt in Hamburg perfekt abrundete.

Am Frühabend des 20. Juli hiess es schliesslich Abschied nehmen. Mit dem Rückflug um 19.00 Uhr von Hamburg nach Zürich endete eine rundum gelungene Reise voller schöner Erlebnisse.

Unser Fazit fällt entsprechend positiv aus: Die Kombination aus der stilvollen Atmosphäre an Bord der Queen Mary 2, der ausgezeichneten Betreuung durch die Crew, dem vielseitigen Bordprogramm, der hervorragenden Gastronomie sowie dem gelungenen Aufenthalt im The Westin Hamburg machte diese Kurzreise zu einem besonderen Erlebnis. Viele Gäste äusserten sich begeistert über das Gesamtpaket und nahmen zahlreiche schöne Erinnerungen mit nach Hause – verbunden mit dem Wunsch, bald wieder einmal an Bord eines schönen Schiffes zu gehen.

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