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Seit dem 28.02.2026 kommt es zu militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten. Die Lage bleibt angespannt und kann sich kurzfristig verändern. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) rät derzeit von touristischen und nicht dringenden Reisen in die Golfstaaten (Bahrain, Katar, Kuwait, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate und Oman) ab.



Im Reiseverkehr muss weiterhin mit Einschränkungen gerechnet werden, insbesondere aufgrund teilweise gesperrter Lufträume sowie verspäteter oder annullierter Flüge. Betroffene Gäste informieren wir selbstverständlich direkt.



Die Entwicklungen in der Region haben zudem zu deutlich gestiegenen Treibstoffpreisen geführt. Unsere Transportpartner haben entsprechende Zuschläge eingeführt. Bei betroffenen Reisen wird dieser Zuschlag bei Neubuchungen berücksichtigt; für bereits gebuchte Reisen kann er nachträglich erhoben werden.

Karibik-Kreuzfahrt auf der Costa Pacifica mit Andrea Rainer

Von den bunten Gassen in Puerto Plata über duftende Kakao-Plantagen in Samana bis hin zu den traumhaften Stränden von St. Lucia – erleben Sie die Highlights unserer Gruppe und das pure karibische Lebensgefühl!
Andrea Rainer
Bericht von Andrea Rainer, Reiseleiterin
8. – 23. Februar 2026

Leinen los in ein tropisches Abenteuer

Vom eisigen Winter haben wir langsam genug. Der Frühling lässt einfach auf sich warten. Irgendwie macht er sich dieses Jahr rar. Somit ist es für uns, die kleine gemütliche car-tours.ch-Gruppe ein grosses Aufatmen, zu wissen, heute geht es los in die Karibik. Der Flug mit Edelweiss von Zürich nach Punta Cana in der Dominikanischen Republik, vergeht, im wahrsten Sinne des Wortes, wie im Flug, immer gut umsorgt von der Flugbesatzung. Am Abend landen wir in tropischer Wärme. Schwupp die Wupp sind wir im Hafen von La Romana und an Bord der schönen Costa Pacifica. Um Mitternacht heisst es dann: Leinen los.    

Ein Seetag erwartet uns. Ein etwas rauer Wind, ungewöhnlich für die Karibik, weht uns um die Nase. Das macht aber am 1. Tag nichts, das gibt uns Zeit, um uns in unseren Kabinen zu installieren und auf Entdeckungstour durch unser neues Zuhause zu gehen. Überall ist etwas los auf dem Schiff. Tanzkurse, Quizz, Stretching, Informationen und wir lernen uns auch gegenseitig etwas besser kennen.   

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Bunte Gassen und der Rhythmus von Samana 

Unser erster Halt, heisst Grand Turk. Eine kleine, flache Insel mit nur 5000 Einwohnern. Den Strand erreichen wir über einen Steg, nur ein paar Schritte vom Schiff. Schwimmen direkt vor der Haustüre. Das kristallklare Wasser schimmert türkis. Auf dem Rückweg zum Schiff können wir es doch nicht sein lassen und müssen unbedingt noch durch die ganzen Boutiquen, die sich aneinanderreihen wie Perlen.

Es geht weiter Richtung Puerto Plata, zurück in die Dominikanische Republik. Der Hafen entpuppt sich alles riesiger Vergnügungspark. Liegestühle, Hängematten, Pools und einem künstlichen Fluss, wo man sicher treiben lassen kann. Der kleine Ort, Puerto Plata, bezaubert mit seinen bunten Strassen und Häusern. Die Umbrella-Street, eine Gasse, behängt mit Schirmen ist ein Magnet. Kleine Kaffees und Restaurants bieten frische Fruchtsäfte und die Einheimischen tanzen zum Rhythmus der Karibischen Musik.

Am nächsten Tag erreichen wir den kleinen Ort Samana. Tenderboote bringen uns an Land, da der Hafen nicht ausreichend Platz für unser Schiff bietet.   Ausflüge vom Schiff bringen uns ins Hinterland. Kakao- und Tabakplantagen werden besucht. Dazu gehört auch eine fachkundige Anleitung, wie die Zigarren von Hand gerollt werden. Mit Tuktuks geht’s zum nahgelegenen Strand von Samana. Der dunkle Sand glitzert wie Edelsteine. Schön ist das.  Am Abend geht’s weiter. In der Nacht findet die Silent White Party statt. Um 23.00h sind alle in weiss gekleidet und tanzen, unter freiem Himmel, zum Rhythmus der Karibik.     

Isla Catalina und süsse Genüsse in Cabo Rojo

Isla Catalina, eine Privatinsel der Reederei, bietet lange, weisse Sandstrände, Palmen und türkis Wasser. Baden, planschen, tauchen, schwimmen sind die Aktivitäten der Insel. Für jeden hats den passenden Platz. Schön ist das hier und sich im warmen Wasser treiben zu lassen. Sehr erholsam und es gibt Zeit, die ersten Eindrücke zu verarbeiten.

Am frühen Morgen legt das Schiff in Cabo Rojo (Roter Hafen) an. Auch hier; ein Vergnügungspark gleich vor dem Schiff. Wieder ein künstlicher Fluss, Pools, Shops und Bars erwarten die Kreuzfahrer. Viele unternehmen einen Ausflug zu den Zuckerrohrplantagen. Dort wird genau erklärt, wie Zuckerrohr wächst und wie er verarbeitet wird. Jeder darf mal «reinbeissen». Auch wird der gepresste Saft zum Probieren gereicht. Eine Rumverkostung darf auch nicht fehlen. Etwas beschwipst kommen alle zurück; denn, wie ortsüblich, bleibts nicht bei einem Schluck.

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Von Künstlerdörfern, grünen Affen und dem Zauber von St. Lucia  

Die erste Woche ist vorbei und wir sind wieder im Hafen von La Romana. Von hier aus ist der Ausflug «Altos de Chavon» sehr beliebt. Eine kurze Flussfahrt bringt die Passagiere zum Künstlerdorf. Dieses ist eine Kopie, alter, Europäischer Orte. Sehr schön gemacht.  Ein anderer, toller Ausflug geht zur Insel Saona, eine tropische Insel mit allem, was unser Reiseherz begehrt.

Am späten Abend legt die Costa Pacifica ab und nimmt Kurs auf Castries. Castries ist die Hauptstadt von St. Lucia. Subtropische Regenwälder und riesige Wasserfälle erwarten uns. Ein Spaziergang durch den dichten Wald, um Graupapageie zu beobachten, wird angeboten. Oder eine Fahrt mit der Gondel über die Baumwipfel. Oder aber der Strand von Reduit-Beach. Mit Rebekkas Gassenküche…. Ein Traum…  Einheimische sammeln hier Treibholz und verarbeiten dieses zu Tassen, Schalen oder Schmuck. Ein schönes Mitbringsel für liebe Freunde daheim.

Am nächsten Tag in Bridgetown (Barbados) werden wir mit dunklen Regenwolken begrüsst. Aber keiner will die tropische Insel verpassen. Viele nehmen an einer Rundfahrt über die Insel teil. Zum Tierreservat, wo «Green Monkey» gesehen werden können. Diese wurden von 350 Jahren aus Westafrika eingeschleppt. Wir besuchen ein Batik-Atelier und hören erstaunt, was es alles braucht, um die schönen Stoffe herzustellen. Aber auch hier locken die schönen Strände zum Baden.   

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Europäisches Flair in Übersee und die Eleganz von St. Kitts 

Weiter geht’s nach Guadeloupe, Französisches Übersee-Territorium. Hier bezahlt man mit dem Euro; wie praktisch. Eine der schönsten Inseln mit ihrer üppigen Natur. Ein Ausflug geht zum nahen Palmenwald, wo man über Hängebrücken von Baumwipfel zu Baumwipfel spaziert. Der Strand von St. Anne ist ein herrlicher Abschnitt zum Schwimmen. Mit dem öffentlichen Bus erreicht man St. Anne in ca. 45 Min. zum Preis von Euro 3.00 pro Weg. Ein besonderes Erlebnis, um mit den Einheimischen auf Tuchfühlung zu gehen.

Das Städtchen Basseterre ist die Hauptstadt der Insel St. Kitts and Nevis. Hier merkt man, die Insel, ist eine Feriendestination reicher Amerikaner. Die Strassen sind in hervorragendem Zustand. Alles ist gut organisiert und sauber geputzt. Mir fehlt ein bisschen das karibische «laissez-fair». Nichts destotrotz ist es ein sehr schönes Fleckchen Erde. Da alle schon etwas müde, von den vielen Eindrücken, geht’s für die meisten an einer der Strände; zum Sein, zum Eindrücke verarbeiten und zu geniessen!  

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Ein letzter Gruss aus der Karibik

Der letzte Hafen, bevor wir La Romana erreichen, ist die Insel Tortola. Da wir hier nur kurz halten, bleiben viele im Hafengebiet und gehen nicht mehr weit. Tolle Boutiquen erwarten uns. Die letzte Flasche Rum, die man noch braucht, kann man hier noch einkaufen und am Nachmittag müssen wir uns ans Kofferpacken machen.  Leider heisst es Abschied nehmen vom Schiff und von der Karibik.

Fröhliches, buntes Treiben wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Den Sonnenschein und den weissen Sandstrand werden wir in Gedanken mitnehmen. Und die Gastfreundschaft, die wir erleben durften, ist unvergesslich. Wir sagen einfach: Auf wiedersehen!  Ich bedanke mich bei meiner liebenswürdigen Gruppe, die ich während 14 Tagen betreuen durfte.      

Andrea Rainer  

 

 

 

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