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Seit dem 28.02.2026 kommt es zu militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA, Israel und dem Iran. Aus Sicherheitsgründen rät das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) derzeit von Reisen mit Ziel oder Transit über die Vereinigten Arabischen Emirate ab. Der Flugverkehr ist aktuell stark eingeschränkt und nur über kurzfristig geöffnete Luftraumkorridore möglich. Zudem entwickelt sich die Lage sehr dynamisch, weshalb Fluggesellschaften ihre Verbindungen teilweise nur tagesaktuell planen. Wir beobachten die Situation fortlaufend, stehen in engem Austausch mit den zuständigen Behörden und informieren umgehend, sobald neue Erkenntnisse vorliegen. Betroffene Gäste werden von uns direkt und persönlich kontaktiert.

Über Pascale Häfliger

Pascale Häfliger

Wie bist du Reiseleiterin geworden – was hat dich auf diesen Weg geführt?
Mein Fundament im Tourismus legte ich direkt nach meiner Ausbildung: Fast zehn Jahre lang durfte ich im Tourismusbüro auf der Bettmeralp Gäste aus aller Welt beraten – eine Zeit, in der ich den persönlichen Kontakt besonders schätzen lernte. Die Welt der Busreisen begleitet mich zudem schon lange privat, da mein Mann als Busfahrer bei Zerzuben tätig ist. Über Jahre hinweg haben wir gemeinsam Gäste als eingespieltes Team auf dem Weg in die Ferien begleitet. Als sich die Möglichkeit bot, nun auch Rundreisen professionell als Reiseleiterin zu betreuen, hat mich diese neue Herausforderung sofort begeistert.

Seit wann bist du Teil der car-tours.ch Familie?
Seit 2016

In welchen Sprachen begleitest du deine Gäste?
Ich begleite meine Gäste auf Deutsch und Französisch.

Was macht dir an deinem Job als Reiseleiterin am meisten Freude?
Es ist das wunderbare Gefühl, gemeinsam mit glücklichen Gästen die malerischsten Gegenden und faszinierendsten Städte zu erkunden. Wenn die Begeisterung der Gruppe für die Schönheit eines Ortes spürbar wird und wir diese Eindrücke miteinander teilen, macht das meine Arbeit zu einer täglichen Freude.

In welchen Regionen fühlst du dich besonders zuhause?
Mein Herz schlägt für den hohen Norden – von den weiten Landschaften Skandinaviens bis hinauf zum legendären Nordkap fühle ich mich dort besonders zuhause.

Was macht deinen Reiseleiter-Stil einzigartig?
Mein Stil zeichnet sich durch meine ruhige und besonnene Art aus. Auch in lebhaften Momenten bewahre ich stets den Überblick und stehe meinen Gästen jederzeit mit einer aufrichtigen Hilfsbereitschaft zur Seite. Mir ist es wichtig, dass sich jeder Gast gut aufgehoben fühlt und die Reise in aller Gelassenheit geniessen kann.

Ohne welche drei Dinge reist du nie los? 
Ganz oben auf meiner Liste steht mein Smartphone, mein unverzichtbares Werkzeug für eine reibungslose Organisation im Hintergrund. Ebenso wichtig sind mir meine recherchierten Notizen über Land und Leute – sie sind das Fundament für spannende Geschichten und tiefere Einblicke abseits der üblichen Fakten. Und natürlich dürfen meine bunten Kleidungsstücke nicht fehlen; sie sind mein persönliches Markenzeichen und sorgen überall für gute Laune und einen hohen Wiedererkennungswert für meine Gruppe.

Worauf dürfen sich Gäste freuen, wenn sie mit dir unterwegs sind?
Meine Gäste dürfen sich auf spannende und lebendige Einblicke in Land und Leute freuen. Ich liebe es, nicht nur trockene Fakten zu vermitteln, sondern die Geschichten hinter den Orten zu erzählen. So wird die Kultur greifbar und jede Etappe der Reise zu einer echten Entdeckungstour.

Hast du einen Tipp, wie Gäste ihre Reise noch mehr geniessen können?
Mein Tipp: Tragen Sie mit einem Lächeln und Offenheit zur guten Stimmung an Bord bei. Der Reisebus ist für die Zeit unserer Reise unser gemeinsames ‚Wohnzimmer auf Rädern‘ – wenn wir alle mit Herzlichkeit aufeinander zugehen, wird die Fahrt zu einem verbindenden Erlebnis, das die Vorfreude auf das nächste Ziel für jeden Einzelnen noch schöner macht.

Was war dein emotionalster Moment als Reiseleiterin?
Ein ganz besonderer Gänsehaut-Moment war für mich die Heimreise einer Tour, bei der mein Ehemann am Steuer sass. Eine Dame bat um das Mikrofon und überraschte uns beide mit einem selbst verfassten Gedicht. Sie dankte uns darin für unsere gemeinsame Arbeit und die Herzlichkeit, mit der wir die Gruppe begleitet haben. Zu spüren, dass wir als eingespieltes Team den Menschen so viel Freude schenken konnten, hat uns beide tief bewegt – es war die schönste Form der Wertschätzung, die man sich wünschen kann.

Was war die grösste Herausforderung auf einer Reise – und wie hast du sie gemeistert? 
Ein Vorfall bei der Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Ein Gast, ein leidenschaftlicher Fotograf, verpasste unseren Treffpunkt am Bus. Mein Chauffeur und ich suchten anderthalb Stunden lang systematisch das Gelände ab, unterstützt von der grossartigen Hilfsbereitschaft anderer Gäste. Trotz der wachsenden Anspannung blieben wir ruhig und gaben nicht auf. Schliesslich klärte sich alles durch den Tipp eines lokalen Taxifahrers auf: Der Gast wartete bereits wohlbehalten im Tal. Die Erleichterung und die Solidarität in der Gruppe waren riesig – statt Vorwürfen gab es nur Freude über das gute Ende. Es hat mir gezeigt, dass man mit Ruhe und echtem Teamgeist jede Situation sicher zum Ziel führt.

Wer oder was inspiriert dich beim Reisen?
Mein innerer Antrieb ist der Entdeckergeist. Es inspiriert mich ungemein, neue Gegenden zu erkunden, ihre Besonderheiten aufzuspüren und diese Begeisterung dann mit meinen Gästen zu teilen. Für mich gibt es nichts Schöneres, als gemeinsam einen weissen Fleck auf der persönlichen Landkarte mit Leben und Erlebnissen zu füllen.

Was macht für dich den besonderen Mehrwert einer Gruppenreise aus? 
Für Menschen, die das Miteinander schätzen, bietet die Gruppenreise die perfekte Plattform, um Erlebnisse und Eindrücke unmittelbar zu teilen. Der wahre Luxus dabei ist die Sicherheit einer perfekten Organisation: Da im Hintergrund alles reibungslos geplant ist, können sich meine Gäste voll und ganz auf das entspannte Geniessen konzentrieren. Es ist die Freiheit, sich um nichts kümmern zu müssen, ausser um die Vorfreude auf den nächsten Moment.

Wenn du Gästen nur einen Satz mit auf den Weg geben könntest – welcher wäre es?
Vergessen Sie nie: Der Weg ist das Ziel – denn die schönsten Geschichten werden nicht erst bei der Ankunft geschrieben, sondern in jedem kostbaren Augenblick dazwischen.

Dein Lieblingsreiseziel privat?
 Norwegen ist für mich der Inbegriff von Weite und innerer Ruhe. Wenn ich auf einem Gipfel stehe und den Blick über die tiefblauen Fjorde und die schneebedeckten Berge schweifen lasse, fühle ich mich der Natur so nah wie nirgendwo sonst. Diese raue Herzlichkeit des Nordens ist meine persönliche Definition von Entschleunigung – ein Ort, der den Kopf leert und das Herz füllt.

Hast du ein Lebensmotto oder Lieblingszitat?
Was man mit dem Herzen tut, wird immer gut.

 

 

 

 

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