Advent im Elsass – Ein Weihnachtsmarktzauber zwischen Colmar, Strassburg, Gertwiller und Riquewihr
Die Adventszeit im Elsass ist wie geschaffen für kleine Auszeiten aus dem Alltag: Fachwerkhäuser, der Duft von Gewürzen, glitzernde Lichter und Weihnachtsmärkte, die aussehen, als wären sie direkt einem Bilderbuch entsprungen. Unsere Reise führte uns nach Colmar, Strassburg, in das Lebkuchenmuseum Gertwiller und Riquewihr – vier Destinationen, die einem das Elsass so richtig erleben lassen.

Sonntag: Colmar – Regen, Lichter und eine besondere Stimmung
Colmar begrüsste uns mit Nieselregen, doch selbst das konnte der Magie dieser Stadt nichts anhaben. Wenn sich die Weihnachtsbeleuchtungen in den Pflastersteinen spiegeln und die Fachwerkfassaden reich geschmückt aufleuchten, entsteht eine fast märchenhafte Atmosphäre. Trotz des nassen Wetters schlenderten wir durch die dekorierten Gassen, genossen die Stadtführung und die freie Zeit. Ein stilles Gemälde, insbesondere «Le petit Venice» – vielleicht gerade wegen des Regens. Um 17.30 Uhr verliessen wir Colmar und gelangten nach rund 30 Minuten zum Hotel Crystal in Erstein, wo wir nach dem Check-In das gemeinsame Nachtessen einnahmen.

Montag: Strassburg – unglaublich einladend
Nach einem leckeren Frühstück ging es weiter nach Strassburg, der «Hauptstadt des Elsass» mit rund 295’000 Einwohnern. Hier empfingen uns bei Sonnenschein die beiden Local Guides, Siggi und Reinhold, die uns kompetent durch die Stadt führten.
Der Nachmittag war zur freien Verfügung und so war genügend Zeit, individuell die Stadt zu erkunden.
Strassburg hat so viel zu bieten: das majestätische Münster, die historischen Plätze, die festlich geschmückten Strassen und das Viertel „La Petite France“, das im Advent eine fast unwirkliche romantische Stimmung ausstrahlt. Die Weihnachtsmärkte sind an mehreren Plätzen unterschiedlich aufgebaut. Das gemeinsame Nachtessen durften wir im romantischen Restaurant «Au Pont Saint Martin» mitten in der Innenstadt am Rande von «La petite France» einnehmen.
Dienstag: Lebkuchenmuseum Gertwiller und Riquewihr
Ein weiteres Highlight unserer Reise war das Lebkuchenmuseum in Gertwiller, wo wir in die aromatische Welt des „Männele“ eintauchten. Zwischen alten Backformen, Gewürzschatullen und liebevoll gestalteten Ausstellungsstücken erfuhren wir nicht nur die Geschichte des ikonischen Lebkuchenmännchens, sondern auch, dass der Lebkuchen bereits 1492 entstanden sein soll.
Der Duft von Zimt, Nelke und Honig begleitet einen hier auf Schritt und Tritt – ein sinnliches Erlebnis, das wunderbar in die Adventszeit passt, mit einem reich sortierten Sortiment der feinen Backwaren von Furtwenger im Verkaufsladen.

Riquewihr – Ein Weihnachtspostkartenmotiv zum Durchlaufen
Unser letzter Besuch galt Riquewihr, einem der wohl schönsten Dörfer des Elsass. Schon beim Betreten des Städtchens fühlt man sich wie in ein anderes Jahrhundert versetzt: bunte Fachwerkhäuser, kopfsteingepflasterte Gassen und überall kleine Boutiquen und Winzerstuben. Der Weihnachtsmarkt fügt sich harmonisch in dieses historische Ambiente ein – nicht laut, nicht überladen, sondern einfach zauberhaft. Die liebevoll dekorierten Häuschen, der Duft von Glühwein und der Blick auf die Weinberge im Hintergrund machen Riquewihr zu einem Ort, an dem man am liebsten den ganzen Advent verbringen möchte, umso mehr, da wir an diesem Tag aufgrund der Fernsicht Eiger, Mönch und Jungfrau in ihrer ganzen Pracht aus 200 km sehen konnten.

Fazit
Advent im Elsass ist ein ganz besonderes Erlebnis – abwechslungsreich, atmosphärisch und voller kleiner Entdeckungen. Auf dieser Adventsreise taucht man in das Lichtermeer der Weihnachtsdekorationen ein, umgeben vom Geruch von Zimt, Nelken und Anis. Wundervolle Städte mit den Fachwerkbauten und grosser Geschichte warten darauf, entdeckt zu werden. All das vereint sich hier zu einer Adventsreise, die man so schnell nicht vergisst.
Wer sich in der Vorweihnachtszeit Gutes tun möchte, dem sei diese Route wärmstens empfohlen.
Herzlichen Dank der car-tours.ch Planungsabteilung für diese tolle Adventsreise, unserem Chauffeur Franc Stojkovic für die sehr kooperative Zusammenarbeit und selbstverständlich unseren lieben Gästen.
Bleibt gesund und gerne ein andermal
Daniel Frauchiger, Reiseleiter

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