Reiseblog

Mit dem Nostalgiezug durch die Eifel mit Silvia Stöckli

Geschrieben von Silvia Stöckli | Feb 12, 2026 12:56:29 PM

Natur, Kultur und ein Hauch von Abenteuer – diese Reise in die Eifel hatte alles, was das Herz von Entdeckern höherschlagen lässt. Von den spektakulären Kaltwasser-Geysiren in Andernach über die majestätische Burg Eltz bis zum Deutschen Eck in Koblenz erlebten unsere Gäste eindrucksvolle Landschaften, spannende Geschichten und kulinarische Genüsse. Zwischen nostalgischen Zugfahrten, gemütlichen Abenden in regionalen Kneipen und inspirierenden Begegnungen bot die Reise unvergessliche Momente inmitten der idyllischen Eifelregion.

05:00 Uhr klingelt der Wecker. Eigentlich ganz schön, an einem Sommermorgen wie diesem so früh aufzustehen. Herrlich kühl noch … Es sind 34 Grad für heute angesagt!

Ja, Koffer gepackt, alle Unterlagen bereit, es geht wieder auf Reisen. Unser Ziel: die Eifel. Nein, nein, nicht etwa der Eiffelturm, sondern das liebliche Gebiet westlich von Koblenz.

Roli Zerzuben, Ladina Kägi und meine Wenigkeit haben unsere Gäste auf der Anfahrt verwöhnt. Der Getränkeservice florierte und die Stimmung im Bus war toll. Natürlich gab es auch wieder Lockerungsübungen, die von allen geschätzt wurden. Um 17.30 Uhr sind wir dann wohlbehalten in Hör Grenzhausen angekommen. Zimmerbezug und eine herrlich erfrischende Dusche! Danach wurden wir zu einem leckeren Buffet Z’nacht geladen. Mit all diesen schönen Erlebnissen haben wir den Tag ausklingen lassen.

Heute gehen wir’s ganz gemütlich an. Genügend Zeit für das reichhaltige Frühstücksbuffet. Die Sonne beginnt schon jetzt einzuheizen. Zu Hause soll es gar fürchterlich regnen … Ist ja echt kindisch, aber trotzdem, es freut uns umso mehr, jetzt und hier die fantastischen Sonnentage in der Eifel zu geniessen. Die Bahnfahrt mit der Hundsrückbahn war nur kurz und unser «Herrentrüppli» meinte, dieses Gefährt käme eher einem Tram näher. Na ja, wo sie recht haben … Aber eben, heute ist ja der Kaltwassergeysir unser Highlight. Also sind wir weiter nach Andernach. Da es bereits Mittag war, gönnten wir uns kleinere und grössere Leckereien im Biergarten direkt am Rheinufer mit herrlicher Brise, die etwas Abkühlung schaffte. Später sind wir dann im Museum in die Welt der Geysire eingetaucht. Absolut faszinierend war es dann, dem Ausbruch des höchsten Kaltwassergesyr beizuwohnen. Wow, was die Natur so alles schafft. Anschliessend sind wir mit dem Schiff wieder zurück aufs Festland gefahren, wo Roland uns schon erwartete. (Roli unser Busfahrer)

Heute Abend, nach dem Nachtessen gehen wir zu Susi. Susi hat eine härzige alternative Kneipe und ein tolles Töpferatelier. Wie ihr ja vielleicht wisst, ist die Region Hör-Grenzwald sehr bekannt für die gute Tonerde. Das erklärt auch, warum es hier so viele Töpfereien gibt! Also, die Leute hier sind sehr offen und wir geniessen die inspirierenden Gespräche. So hören wir, dass unser Hotel früher mal eine Glasmanufaktur war. Na klar, Silicium auch ein Bestandteil von Glas.

Die Eifel ist ja auch sehr bekannt für Burgen und Schlösser, und natürlich besuchen wir auch eine Burg.

Eltz, immer noch im Privatbesitz! Zuerst führt uns der Weg durch einen Wald, der immer wieder schöne Ausblicke auf die Eltz und das Eltztal ermöglicht. Und plötzlich, wie aus dem Nichts, präsentiert sich die Burg majestätisch auf einem Felsvorsprung. Unser Burgfräulein Angelina führte uns mit Charme und Witz durch die prächtige Burg. Danach stillten wir unseren Hunger auf der Burgterrasse. Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg zum Vulkanexpress. Schnaubend, rauchend und stampfend tuckelten wir im Nostalgiezug eine Stunde nach Oberzissen. Es war ja so herrlich. Die Schaffner boten Rotwein, Sekt und Kaffee an (in dieser Reihenfolge, wohlgemerkt)! So liessen wir uns verwöhnen und genossen die romantische Fahrt. Ja, wieder ein rundum gelungener Tag, nachdem wir auch noch einen kurzen Besuch im Kloster Maria Laach gemacht haben. Heute Abend nach dem Nachtessen wurde es dann so richtig lustig. Sonja, ein Gast, führte einen Sketch auf! Was haben wir gelacht!!!

Wasser, ja Wasser ist heute ein Thema. Nicht etwa der hohen Temperaturen wegen, die einen Sprung ins kühle Nass nahelegen. Nein, wir fahren dahin, wo der Rhein und die Mosel zusammenkommen, ins Deutsche Eck! Dieses ist in Koblenz. Bei einem gemütlichen Spaziergang bestaunen wir die Altstadt und erfahren so einiges über Land und Leute. Stellt euch vor, sogar angespritzt wurden wir vom frechen Schängel. Der Schängel ist das Maskottchen und Wahrzeichen von Koblenz. Man findet ihn auf Brunnen oder als Motiv auf Kanaldeckeln. Ein pfiffiger kleiner Junge, der so allerhand Schabernack trieb. Nach dem Spaziergang verköstigten wir uns in der Stadt, bevor wir per Gondel auf die Festung Ehrenbreitstein hochfuhren. Was für ein Bollwerk, hoch auf dem Felsporn über dem Zusammenfluss von Rhein und Mosel. Ja, das war wirklich ein berauschender Panoramablick, der sich von da oben bot. Die Anlage ist riesig mit einer schönen Parkanlage. Nach diesem eindrucksvollen Ausflug nach Koblenz sind wir um 17:00 Uhr im Hotel angekommen und da noch einige Lust auf einen Apéro hatten, besuchten wir die Dorfkneipe. Richtig! Bei Susi. Es spielte eine 2-Mann-Band Hits aus den 70/80ern! Die rockten den Laden und allen hat’s gefallen. Mit etwas Wehmut verabschiedeten wir uns von Susi und ihrer Truppe, denn im Hotel wartete bereits wieder ein letztes, feines Nachtessen. Heute Abend heisst es dann auch packen! Ja, wer hätte das gedacht, so schnell vergehen die Tage…

Heimreise. Bei schönstem Wetter und mit vielen neuen und tollen Erfahrungen sind wir nach Hause gefahren. Auf den Strassen war’s ruhig, keine Staus, keine Hektik. Roland wählte nun die Route links vom Rhein, sodass die Gäste nochmals wundervolle Ausblicke auf Neues mitnehmen konnten. Eine letzte Gymnastikaktion im Bus, bevor wir uns von allen verabschiedeten. Was für eine gelungene Reise.

Danke für die schöne und entspannte Reise. Silvia Stöckli

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