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Kurioses über Reiseziele

Noch nie sind die Menschen so viel gereist wie heute. Die Welt ist klein geworden, doch es gibt auch weiterhin sehr viel zu entdecken. Hier ein paar kuriose, unbekannte und faszinierende Fakten von Reisezielen auf der ganzen Welt.

Mongolei: geringste Bevölkerung der Welt

Die Mongolei ist ein riesiges Binnenland, das sich von Russland im Norden bis nach China im Süden erstreckt. Es mag nicht das grösste Land der Welt sein, fühlt sich aber fast so an, weil es die geringste Bevölkerungsdichte der Welt hat. In manchen Regionen begegnet man tagelang keinem anderen Menschen. Mit ihren abwechslungsreichen und weiten Landschaften, den Bergen, hügeligen Hochebenen, dem Weideland und trockenen Wüstensteppen bietet die Mongolei die besten Voraussetzungen für die Auszeit, von der so viele Menschen träumen.

Granada, Spanien: Europas Hauptstadt der Höhlen

Die Höhlen Sacromonte und Guadix in der andalusischen Stadt Granada beherbergen Kommunen, die noch immer die alte spanische Lebensweise der Höhlenbehausung aus dem 15. Jahrhundert pflegen. Eingebettet in eine Felsformation, befinden sich hier 2000 unterirdische Häuser, die dezent in den Fels gemeisselt wurden. In diese Höhlen flohen früher Menschen, die aufgrund ihrer Religion oder Ethnie verfolgt wurden. Heute sind sie ein Ort, an dem die Bewohnerinnen und Bewohner weiterhin so leben wie die Menschen Jahrhunderte vor ihnen auch.

Oimjakon, Russland: kältester bewohnter Ort der Erde

Das Tal von Oimjakon in Jakutien befindet sich im Nordosten Russlands. Hier können die Temperaturen bis auf minus 70 Grad Celsius fallen. Es ist so kalt, dass sogar Alkohol gefriert. In diesem scheinbar unbewohnbaren Dorf, das nur wenig modernen Komfort bietet, leben 500 Sibirierinnen und Sibirier. Sie gehen traditionellen Beschäftigungen wie Rentierzucht, Jagd und Fischfang nach. Unter Touristen, die mit den extremen Bedingungen zurecht kommen, erfreut sich Oimjakon steigender Beliebtheit.

Hangzhou, China: Nachbildung von Paris gebaut

Am Rande von Hangzhou in China liegt der Ort Klein-Paris, wie ihn die Einheimischen nennen. Dieses luxuriöse Wohnprojekt ist eine architektonische und technische Meisterleistung mit einem Nachbau des Eiffelturms. Obwohl dieser nur ein Drittel so gross ist wie der echte, ist er hinter jenem am Paris Las Vegas Hotel in den USA immer noch der zweitgrösste Nachbau. Im chinesischen Klein-Paris gibt es zudem einen Arc de Triomphe, eine Champs-Élysées, einen Springbrunnen aus dem Jardin du Luxembourg und nahezu perfekte Versionen der Boulevards der französischen Hauptstadt mit cremefarbenen, neoklassizistischen Gebäuden.

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Bahamas: grösste Unterwasserskulptur der Welt

Das Wasser vor der Küste von New Providence auf den Bahamas ist kristallklar, doch da ist noch viel mehr: Verborgen unter der Meeresoberfläche befindet sich die grösste Unterwasserskulptur der Welt, der Ocean Atlas. Die fünf Meter hohe und 60 Tonnen schwere Betonfigur eines jungen Mädchens wurde geschaffen von Jason deCaires Taylor. Auf das Konto des Künstlers gehen viele weitere Unterwasserskulpturen, die in der Regel farbenfrohes Meeresleben auf den einst unbewohnten Boden des Ozeans zurücklocken.

Galesnjak, Kroatien: Insel in perfekter Herzform

Es gibt zwar einige herzförmige Inseln auf der Welt, aber Galesnjak in Kroatien wurde als die mit der perfektesten Herzform ausgezeichnet. Die einst unbewohnte Insel soll zu einem romantischen Reiseziel werden. Hochzeitszeremonien und Flitterwochen werden den Charakter der Insel für immer verändern, nicht aber ihre Herzform.

Kusköy, Türkei: Vogelsprache

Die Bewohner des türkischen Dorfes Kusköy, die verstreut entlang der gleichnamigen steilen Gebirgszüge leben, sprechen eine seltene Pfeifsprache, die als Vogelsprache bekannt ist. Mit hohen Tönen verständigen sich die Menschen auf geniale Weise über grosse Entfernungen – und das auf einem durchaus normalen sprachlichen Niveau. Der jahrhundertealte Brauch wurde vor zehn Jahren von der Unesco in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen

(Quelle: Booking.com)

 

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