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Zu Fuss am Meer

Die Meeresbrise im Gesicht, der Pinienduft in der Nase, die schönsten Dörfer zu Füssen: Wandern entlang der Ligurischen Küste Italiens ist ein Erlebnis für alle Sinne

Noch ein paar Meter gilt es zu meistern. Die Steigung treibt kleine Schweissperlen auf die Stirn, obwohl ein angenehmer, leichter Wind weht und der Weg im Schatten liegt, unter Bäumen der typischen mediterranen Vegetation. Es duftet nach Pinien, nach den Sträuchern der Macchia und nach Meer. Die Augen auf den staubigen Weg gerichtet, die plaudernden Kollegen im Ohr – die gleichmässige Bewegung, die frische Luft und die Sonne machen glücklich. Und das Glücksgefühl ist perfekt, als wir die Kuppe erreichen: Die Sicht ist frei, der Blick schweift auf das weite Meer, die steil abfallenden Felsen, die wie Kunstwerke die Landschaft formen, und auf ein kleines Dorf mit farbigen Häuschen, das wie ein Wunder am Hang zu schweben scheint, am Übergang vom Wasser zum Land. Die ligurische Küste in ihrer schönsten Form, Cinque Terre wie aus dem Bilderbuch. Eine Region zu Fuss zu entdecken bedeutet, sie mit allen Sinnen zu geniessen. Es ist ein authentisches Erlebnis und vielleicht eine der schönsten und sicher ursprünglichsten Arten zu reisen. Bei keiner anderen Reiseform kommt man der Natur näher. Wanderer spüren das Wetter, sie sehen auch die kleinen Blüten am Wegrand und beim gemächlichen Tempo des Gehens bleibt genügend Zeit, um mit Kopf und Herz in eine Destination einzutauchen und die Landschaftsbilder wirken zu lassen. Ligurien ist dabei prädestiniert für Wanderferien. Mit wunderschönen Küstenpfaden, die auch die fünf malerischen Dörfer von Cinque Terre verbinden, oft hoch über dem Meer, mit schönster Aussicht und vielfach durch geschützte Naturparks, lockt die Region selbst Wandermuffel, die Stiefel zu schnüren und loszuziehen. Für sehr lange Zeit waren die kleinen, verträumten Dörfchen auch gar nicht anders zu erreichen als zu Fuss oder mit einem Boot. Heute ziehen sie Touristen aus der ganzen Welt an. Doch längst nicht alle lassen die Häuser hinter sich und laufen los, folgen den Treppen und Wegen in die Natur, auf die Felsen über das Meer. So kehrt dort, trotz vieler Besucher in der Region, rasch Ruhe ein und das unterhaltsame Getümmel der Städtchen ist schnell vergessen.

So lange, bis die letzten Meter des Weges in das nächste Dörfchen führen. Nach zwei, drei Stunden in der Natur wirken die kleinen Cafés und Restaurants noch einladender. Und man wäre nicht in Italien, wenn nicht überall Köstlichkeiten locken würden – auf kleinen Märkten, in Gourmet-Geschäften und in den Auslagen der Gastrobetriebe. Die beliebteste Spezialität der Region ist Pasta mit Pesto, der typischen Sauce aus viel Basilikum, Olivenöl, Knoblauch und Pinienkernen. Aber auch Antipasti mit Focaccia, Parmesan, Schinken und Oliven oder ein Risotto spenden Energie. Und wer öfters zu Fuss unterwegs ist weiss: nach ein bisschen Bewegung und viel frischer Luft schmeckt das Essen noch besser als sonst schon in bella Italia.

car-tours verschenkt Wanderstöcke
Es gibt kaum eine Region auf der Welt, die sich nicht wandernd entdecken lässt. Entsprechend breit ist das Angebot von Wanderreisen bei car-tours. Ob Friesland, das Tirol, Italien, Südengland, Spanien oder Korsika – die Gäste geniessen unterwegs ein abwechslungsreiches Programm. Bei jeder Wanderreise erhalten die Teilnehmer ein Paar car-tours-Wanderstöcke geschenkt. Alle Reisen werden von erfahrenen, lokalen Wanderguides begleitet.

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