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Vom Thunersee zum Jungfraujoch

Bericht vom 1. – 3. Oktober 2021| Bus Nummer 1

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

Barbara-Alheit-Neu

Barbara Alheit-Mosing

«Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derjenigen die die Welt nicht angeschaut haben» (Alexander von Humboldt)

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Wie bist du Reiseleiterin geworden?

Ich sass mehr als 25 Jahre am Reisebüro Schalter und verkaufte Reiseträume – mein erlernter Beruf, dann habe ich mich fürs «Reisen mit Gästen» beworben und mir gefällts!

Was gefällt dir an dieser Tätigkeit besonders?

Ich bin einfach gerne in den vielen Ländern unterwegs und kann auch die Anzahl der Reisen auf mein Leben zuschneiden.

Was zeichnet dich als Reiseleiterin aus?

Ich mag Menschen, ich gehe gerne auf sie zu, ich arbeite gern im Team mit den Chauffeuren bzw. Chauffeusen! Ich liebe es auch individuell auf meine Gäste einzugehen. Es ist mir auch ein grosses Anliegen auch auf meine Einzelreisenden gut zu achten!

Worin siehst du die Vorteile / den Mehrwert einer Gruppenreise?

Abgesehen vom sehr guten Umweltgedanken, sagt der Name Gruppe schon viel aus. Man reist nicht alleine, lernt viele neue Menschen kennen- oft entstehen neue gute Bekanntschaften und auch Freundschaften.

Was gefällt dir an deinen Aufgaben als Reiseleiter bei Car Tours am besten?

Bei Cartours gefällt mir besonders, dass ich meine Persönlichkeit leben darf, ein gutes Verhältnis zu den Kolleginnen und Kollegen in Altendorf pflegen kann.

Welches Reiseziel in Europa ist dein liebstes und warum?

Dieses Jahr war die 12 tägige Skandinavien Reise, neben Sardinien mit der wunderbaren Chauffeuse Romy und Prag-Budapest-Wien mit dem legendären Yvo, eine der Höhepunkte- ein tolles Team mit Armin und Matthias als Chauffeure und einer ganz wunderbaren Reisegruppe. Besonders gerne bin ich generell auf längeren Reisen unterwegs!

Was ist das lustigste, was du auf einer Reise mit einer Gruppe erlebt hast?

Als ich mit den Chauffeuren Armin und Matthias in Skandinavien nach der Tagesetappe eine Fahrradtour unternahm. Wir hatten nur 2 Räder zu dritt zur Verfügung. So sass ich auf dem Gepäckträger. Einer der Reifen war aber schon recht lädiert, aber die Herren der Schöpfung wollten ihn doch noch aufpumpen- mit den Gedanken ganz offensichtlich bei Busreifen! Die Wetten, wie lange das halten würde, waren nach ca zehn Metern klar gegen mich ausgegangen, denn nach dem Knall mussten wir laut lachend zu Fuss zum Hotel zurück!

Was war dein schönstes Erlebnis bei Car Tours Reisen?

Meine schönsten Erlebnisse bestehen auch darin, dass ich oft auch nach meinen Reisen mit den Gästen Kontakt habe- sie schicken mir Fotos, ich lasse sie an meinen Reisen teilhaben, wir tauschen uns aus und daraus sind auch schon Freundschaften entstanden!

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Erleben Sie mit uns eine traumhafte Auszeit im verschneiten Berner Oberland! Im familiengeführten Hotel Kreuz geniessen wir die währschafte Küche mit Traumsicht auf den Thunersee. Wir lassen uns vom zauberhaften Glitzer- & Farbenspiel des Blausees faszinieren und erleben eine stimmungsvolle Schifffahrt auf dem Thunersee. Höhepunkt der Reise ist die unvergessliche Fahrt durch die romantische Winterlandschaft bis hoch zur höchstgelegensten Bahnstation Europas – dem Jungfraujoch!

Vom Thunersee zum Jungfraujoch

Auf meinem Weg zu unserem Einsteigeort an der Lagerstrasse in St. Gallen, sind die Vorboten der kalten Jahreszeit deutlich zu spüren. Und dies passt auch zu unserer Reise, die uns ja auch in eisige Höhen bringen wird.

Aber heute beginnen wir unser Programm am Thunersee, der grösste Schweizer See, der sich innerhalb eines Kantons befindet. An seinen Ufern kann man nicht nur auf 54 km langen Wanderwegen die Aussicht auf die Bergwelt geniessen, sondern auch den hier wachsenden Müller Thurgau und Chardonnay, sowie die aus den roten Trauben entstehenden Pinot Noir und Granoir. In Thun geniessen wir bei strahlendem Sonnenschein ein kleines Mittagessen oder lustwandeln über die unvergleichliche Stadtbrücke über die Aare, wo 2 Surfer auf den schäumenden Wellen reiten. Eine doch eher seltene Darbietung in einer Stadt.

Weiter geht’s nach Meiringen im Haslital. Angeblich buk hier ein Bäcker, so um das 17. Jahrhundert, ein Gebäck aus Zucker und Eischnee. Er gab ihm den Namen des Dorfes. So die Spekulation, aber wahrscheinlicher ist die Klärung des Namens, der erstmals 1691 in einem französischen Kochbuch auftaucht, im Zusammenhang mit dem mittellateinischen Wort Melinus, das honigsüss bedeutet. Wo auch immer es tatsächlich herkommt schieben wir heute beiseite, denn Meiringen ist berühmt für die Aareschlucht, die wir staunend bewandern. Hier läuft man schon seit 1888 hindurch. Was hat sie nicht alles gesehen? Das Schmelzwasser unter dem eiszeitlichen Aargletscher kerbte sieben Schluchten in die Felsen. Die Schlucht ist 1400 m lang, an der engsten Stelle einen Meter breit, hingegen die höchste Seitenwand auf 180 m hochragt. Wen wunderts, dass man hier aus dem Staunen nicht herauskommt.

Nach diesen sowohl gemütlichen als auch spannenden Stunden unseres ersten Tages, freuen wir uns auf das Abendessen, das uns im Hotel bereits erwartet.

Auch der zweite Tag ist ausschliesslich Spektakulärem gewidmet, denn heute erklimmen wir in der längsten durchgehenden Zahnradbahn der Welt, zuerst einmal die Kleine Scheidegg oberhalb von Wengen und Lauterbrunnen, die bereits auf 2061 Höhenmetern liegt. Bereits 1890 erteilten die Behörden die Konzession für den Bau. Die Streckenlänge beträgt sagenhafte 19,11 km. Dem nicht genug, steigen wir hier auf die Jungfraubahn um, um auf das „Dach Europas“, wie das Jungfraujoch auch genannt wird, zu erreichen. Auf dem Weg nach oben hält die Bahn auch in der Station Eismeer- wir sind in einem Tunnel, der aber durch dicke Panoramafenster, den Blick auf den Gletscher Ischmeer freigibt. In den 5 zur Verfügung stehen Minuten, laufen die Kameras auf Hochtouren, denn auch das Wetter stellt Licht und Schatten der Spalten ins richtige Verhältnis.

Angekommen auf der Station Jungfraujoch in 3454 Metern Höhe, befinden wir uns in der höchstgelegenen Bahnstation Europas. Eine blaue Linie führt uns zu den Attraktionen, die im Tunnelsystem der Station zu bewundern sind. Der Eispalast mit Eisschnitzereien, die Karsthöhle, die die Geheimnisse des Berges freigibt, ein Kinoerlebnis im 360 Grad Radius, sowie eine Zeitreise vom Beginn des Tourismus in der Jungfrauregion – das und vieles mehr wird hier unter Tage gezeigt, bevor man sich auf das Aussichtsplateau begibt, auf dem man nicht nur mit offenem Mund die Bergwelt bestaunt, sondern auch beim Fotografieren bald die Fingerspitzen, wegen des eiskalten Windes, nicht mehr spürt. Danach heissts kurz in einem der Restaurants was Warmes zu essen – wenngleich nicht gerade günstig.

Nach einem ungewollten, wegen eines Leitungsschadens der Bahn, verlängerten Aufenthaltes, verlassen wir die imposante Gletscherwelt bis zur Station Eigergletscher, um den vor etwas mehr als einem Jahr eröffneten Eiger Express zu besteigen. Die weltweit schwerste je gebaute 3S-Bahn, bringt uns in nur 15 Minuten zum Terminal Grindelwald Grund. In 44 Gondeln mit je 26 Sitzplätzen geniesst man eine atemberaubende Aussicht auf die nun sich stark ändernde Landschaft vom ewigen Eis bis ins heute fönverwöhnte herbstlich gefärbte Tal.

Müde von den ungewohnten Höhen, bewegen wir uns nur langsam zum Bus, der leider nicht direkt vor dem Ausgang stehen darf. Wir kamen den gesamten Tag aus dem Staunen nicht mehr heraus, das muss erst verarbeitet werden. Aber die köstlich gebratenen Felchen aus dem Thunersee, die uns heute Abend vom Koch vorgesetzt werden, helfen uns wieder auf Touren zu kommen. Was für ein genialer Tag!

Aber auch unser dritter und letzter Tag hat noch einiges zu bieten. Wir verlassen unser nostalgisches Hotel und Hanspeter fährt uns gemütlich durch Interlaken, dem wir zu Mittag nochmals einen Besuch abstatten werden, und danach der Uferstrasse entlang bis nach Brienz. Natürlich findet er unterwegs auch einen Haltepunkt, von dem wir die türkisfarbenen flachen Wellen des Sees fotografisch festhalten können. Danke an dieser Stelle, lieber Hanspeter!

Im Chaletdorf Brienz schlendern wir am Ufer entlang und bewundern die gefertigten Holzfiguren und in der bekannten Brunngasse die geschmückten Häuser. Wer benötigt da schon Geschäfte am heuten Sonntag.

Der Weg zum fakultativen Mittagessen in Interlaken, führt über das 1954 erbaute Linienschiff, auf dem wir uns staunenden Auges entlang der vorüberziehenden Landschaft, schippern lassen. Das quirlige Interlaken und ein letzter Blick auf die Jungfrau sind die Schlusspunkte unserer Reise, die gefühlt durch die Menge an Eindrücken, viel länger als nur 3 Tage erscheint.

Ihr Lieben, Ihr ward eine besondere Gesellschaft von Herzlichkeit und der nötigen Leichtigkeit beseelt. Hanspeter und ich haben es genossen Euch begleiten zu dürfen und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.

Passt gut auf Euch auf, damit wir uns bald wiedersehen!

Herzlichst Eure Barbara

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