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Vom Bundesplatz zum Markusplatz

Bericht vom 10. – 14. September 2017 | Bus Nummer 22

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

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Steffy Wunderlich

Die grösste Sehenswürdigkeit ist die Welt — sie sie dir an!

Weitere Infos

Wie bist du Reiseleiterin geworden?

Durch meine Kollegin Gisela Jähn. Sie arbeitet schon einige Zeit bei Cartours.

Was zeichnet dich als Reiseleiter aus?

Meine gute Laune und grosse Einsatzbereitschaft-immer das beste für die Kunden „rauszuholen“.

Welches Reiseziel in Europa ist dein liebstes und warum?

Zur Zeit Venedig. Ich bin einfach jedesmal überwältigt von dieser geheimnissvollen Stadt mit ihren hunderten Gassen. Man kann bei jedem Besuch etwas neues entdecken und kann nie sagen, man kennt schon alles.

Welche drei Dinge sind auf jeder Reise unverzichtbar?

Gute Laune, gute Vorbereitung, gute Zusammenarbeit mit Chauffeur.

Was ist das lustigste, was du auf einer Reise mit einer Gruppe erlebt hast?

Bei einem Aufenthalt in Venedig liessen sich ein paar Gäste von einem Cartoon-Maler malen. Aber ich musste es als Erste auf den Stuhl des Künstlers. Es wurden Tränen gelacht. Später wurden die Kunstwerke im Bus herumgezeigt. Ein Gaudi. Das Bild hängt als schöne Erinnerung in meiner Wohnung.

Welches war das schönste Kompliment, das du von einem Gast erhalten hast?

Es gibt immer wieder schöne Komplimente von den Gästen. Das schönste ist jedoch am Ende eines jeden Tages ein Lächeln auf den Gesichtern unserer Gäste.

Vom Bundesplatz zum Markusplatz

Eine Reisekombination mit Zug, Standseilbahn und Bus von den Bergen bis ans Meer.

Nicht jede Reise kann im Sonnenschein beginnen – in St.Gallen unserem ersten Einsteigeort regnet es in Strömen. Aber es gibt ein herzliches Lachen von unseren wartenden Gästen und schon kann es losgehen in Richtung Winterthur, Zürich bis zum Endziel Bern. Es ist etwas besonders, das wir diese Reise mit einer Stadtführung in Bern beginnen. „Jeder war wohl schon in Bern“ tönt es von den Gästen, aber „ eine Stadtführung hat wohl noch niemand mitgemacht“. Da geben alle der Dame recht, die das gesagt hat. Los geht’s quer durch die Altstadt mit Stop am Bundeshaus, an der Zytglocke und und und. Es ist Sonntag und die Sonne kommt langsam zum Vorschein-die Strassen werden belebter. Alle waren sich heute einig, schon der Anfang dieser Reise war ein Highlight. Das 2. dieser Art folgte auf dem Fuße mit einer Bahnfahrt mit der Lötschbergbahn, diese führt uns bis Domodossola auch durch den Simplontunnel mit seinen knapp 20 km Dunkelheit. Roland wartete schon am Bahnsteig und begleitete uns zum Bus. Wir fuhren weiter in Richtung Lago Maggiore zu unserer Weindegustation zur Casa Francoli. Dieser Familienbetrieb existiert seit einigen Generationen und stellt neben Grappa auch Wein und Likör her. Dort wurden wir herzlich empfangen und reichlich verwöhnt mit Wein, Grappa und feiner Salami. Die Zeit verging leider viel zu schnell und wir machten uns auf die letzte Etappe in unser Hotel nach Baveno. Es ging ein oh und ah durch die Reihen unserer Gäste, waren doch alle Zimmer mit Blick auf den Lago Maggiore.

Traumhaft geschlafen, so hieß es heute morgen bei fast all unseren Gästen. Na dann steht ja einer Fahrt nach Como nichts mehr im Weg. Die Koffer sind schnell verladen und los geht’s. Como hat einen prächtigen Dom der ab 1359 gebaut wurde, jedoch erst im 15 Jahrhundert vollendet wurde. Ebenso ist Como die Seidenstadt. Vor dem 2.Weltkrieg wurden hier Seidenraupen gezüchtet und Seide hergestellt. Nach dem 2.Weltkrieg wird aus Kostengründen die Seide als Produkt aus Fernost importiert und in Como weiter verarbeitet.

Ein kurzer Aufenthalt in der Stadt und schon geht es weiter auf den Monte Brunate mit der Standseilbahn. Diese wurde im Jahr 1894 eröffnet und fährt bis auf knapp 900 m.ü.M. Die Aussicht von dort oben auf Como ist einfach fantastisch. Und das Wetter spielt heute auch mit. Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Die Fahrt geht weiter über Mailand, nach Venedig und Lido di Jesolo. Lido di Jesolo ist ein bekannter Badeort mit einem 15 km langen Sandstrand. Dort erwartet uns unser Hotel Rosanna mit dem Nachtessen. Den Weg zum Meer trennen nur wenige Schritte und es war für einige klar: baden gehen bei etwa 23 Grad Wassertemperatur. Auch ich wagte mich in die Fluten. Am Strand standen 100erte von Liegestühlen-wie viele mögen es wohl genau sein? Da kann man sich vorstellen, was hier los ist wenn Hochsaison ist… Die Gäste machen nach dem Abendessen noch eine kleinen Spaziergang durch den sehr belebten Ort. Auch heute werden sicher alle gut schlafen- nicht zuletzt wegen der guten Meeresluft.

Der 3.Tag beginnt mit Bewölkung und im Frühstücksraum hört man schon von weitem das Lachen unserer Gäste. Alle haben gut geschlafen und sind auch gut gelaunt, voller Tatendrang für den heutigen Ausflug nach Venedig. Wir fahren nach Punta Sabbioni zur Bootsanlegestelle und uns erwartet ein lachender „Capitano Sante“- der Chef der die Boote von Il Dogde di Venezia für unsere Gruppen einteilt. Schön ihn immer wieder hier an den Anlegern zu sehen. Wir sind auf dem Schiff Richtung Venedig unterwegs durch die schöne Lagune bei Sonnenschein. Auf dem Weg zum Markusplatz sind wir nicht die einzigen Touristen, alle wollen Venedig erleben. Unsere lokale Reiseleiterin Marita wartet bereits auf uns und es kann losgehen zur Stadtführung. Am Ende der Stadtführung in der Nähe der Rialto-Brücke ( diese wurde letztes Jahr aufwendig renoviert) begann es dann doch zu regnen, aber so richtig. Ca. 1 Stunde öffnete der Himmel seine Schleusen… Nun haben wir es doch erlebt: Venedig im Regen. Aber die Sonne lässt sich wieder blicken. Auf dem Markusplatz gibt es auf einmal Hochwasser. An etwa 100 Tagen im Jahr ist Hochwasser in der Stadt Venedig die aus 117 Inseln besteht. Der Nachmittag geht schnell vorbei und es geht mit dem Schiff zurück nach Punta Sabbioni zum Bus. Unsere Gäste sind sich einig, Venedig war sehr spannend und es werden schon fleißig Pläne geschmiedet für den morgigen Nachmittagsaufenthalt in der Lagunenstadt. Zurück im Hotel ist leider kein Badewetter, es ist kühl geworden. Aber vielleicht ja morgen, die Wetteraussichten sind viel versprechend.

Die Sonne weckt uns und es sind alle gut gelaunt und voller Vorfreude. Inseltag-Inselhüpfer ist angesagt. Es geht mit unserer charmanten lokalen Reiseleiterin Maria nach Burano, Murano und Venedig. Maria kenne ich von früheren Aufenthalten in der Region und freue mich jedes Mal sehr, wenn ich Sie treffen kann. In Burano führt uns Maria durch die schmalen Gassen mit Ihren bunten Häusern. Wir besichtigen ein Geschäft in dem Spitzen produziert werden und durften das typische Gebäck der Insel-Bussolaprobieren. Uns allen gefällt die Insel sehr, nicht nur wegen der bunten Häuser sondern auch wegen der unglaublichen Ruhe, die hier herrscht.

Weiter geht die Bootsfahrt nach Murano, die Insel der Glasbläser. Diese Tradition reicht bis in die Anfänge des 13.Jahrhunderts zurück. Das Geheimnis der Glasherstellung wird bis heute streng gehütet. Wir schauen uns eine kurze Vorstellung von einem Glasmeister an und dann gibt es noch etwas Freizeit auf der schönen Insel bevor es nach Venedig geht. Venedig erwartet uns mit Massen an Touristen. Täglich sollen es um die 70.000 sein. Bei solch schönem Wetter sind viele Gäste in eine Richtung unterwegs zur nächsten Gondel. Dieses Highlight sollte man auf keinen Fall verpassen bei einem Besuch in Venedig. 400 Gondeln mit ihren Gondolieren stehen bereit für die Touristen. Ihre Farbe ist schwarz und eine Gondel hat einen Anschaffungswert von ca. 40.000 Euro.

Im Nu war die Zeit vorbei und es ging zurück in Richtung Hotel. Und was darf bei dem tollen Wetter nicht fehlen? Natürlich ein Bad im immer noch warmen Meer. 2 meiner tapferen Gäste und ich wagten den Sprung in die Fluten.

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Das ist auch auf dieser Reise so: eine solch liebe Gruppe, die sich auch untereinander sehr gut verstand -tolle Regionen mit fast gutem Wetter – und ein guter und ruhiger BF Speziellen Dank an Erika für den Sprung ins „ warme Wasser“? Was will man mehr.

So macht reisen einfach nur Spaß.

Eure RL Steffy und BF Roland

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