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Rom, Capri & Amalfi zu Ostern

Bericht vom 11. – 18. April 2017 | Bus Nummer 5

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

Heidi-Halter-NEU

Heidi Halter

Kaum zu Hause, zieht es mich wieder in die Ferne.

Weitere Infos

Wie wurdest du Reiseleiterin?

Nach Jahren in einem Bürojob wollte ich die letzten Jahre meines aktiven Berufslebens mit einer Tätigkeit ausfüllen die mir wirklich Spass macht.

Was gefällt dir an dieser Tätigkeit besonders?

Der Umgang mit Menschen, das Organisieren und Improvisieren, die immer wieder neuen Destinationen, die meist tollen Leute und die Zufriedenheit wenn sich die Gäste mit einem „danke, es war toll“ verabschieden nach einer Reise

Was zeichnet dich als Reiseleiterin aus?

Mein Bestreben, mit 100% zufriedenen Kunden von der Reise zurückzukommen.

Worin siehst du die Vorteile / den Mehrwert einer Gruppenreise?

Meist geht es auf einer Gruppenreise lustig zu, die Leute verstehen sich gut, können sich über das Erlebte austauschen und oft wird gelacht (oder gar gesungen) im Bus.

Was gefällt dir an deinen Aufgaben als Reiseleiterin bei car-tours.ch am besten?

Ich kann mich darauf verlassen, dass das Programm gut ausgearbeitet ist, dass die Hotels, Restaurants, etc. gut sind. Zudem kommt niemals Routine auf, jede Reise ist wieder anders.

Welches Reiseziel in Europa ist dein liebstes und warum?

Ich bin Schottland Fan geworden, ganz besonders die Highlands begeistern mich. Und…. Ich liebe Haggis.

Auf welchen Reiseleiter-Einsatz freust du dich jetzt schon?

Es gibt unzählige Reisen die ich gerne machen würde und wenig bis keine Destinationen die mich nicht interessieren. Der absolute Hit wäre natürlich eine Reise zu den Nordlichtern, da ich von Astronomie und allem was damit zusammenhängt fasziniert bin.

Was auf jeder Reise unverzichtbar?

Das NW Fähnli ist immer dabei

Welches Buch darf auf keiner Reise fehlen?

Habe während der Reisen keine Zeit zum lesen ?

Verrate uns deinen unerfüllten Reisetraum?

Sankt Petersburg habe ich privat schon besucht, würde aber eine car-tours-Reise dorthin absolut super finden.

Was ist das lustigste, was du auf einer Reise mit einer Gruppe erlebt hast?

Wir fuhren auf einen Parkplatz in Schottland, da sagte der Chauffeur „super, da um die Ecke sind ja auch gleich Toiletten“. So liess ich die Leute aussteigen und schickten sie in die Richtung dieser Toilette. Sie kamen alle wieder und sagten, dass sie keine Toiletten gefunden haben… Als ich dann nachschauen ging, kam ich zu einem Schild wo stand „To let“. Wir alle (auch der Chauffeur) haben uns köstlich darüber amüsiert und lachten wenn immer wir ein „to let“ Schild sahen während der ganzen Reise.

Welches war das schönste Kompliment, das du von einem Gast erhalten hast und dein schönstes Erlebnis bei car-tours.ch Reisen?

Eine ganze Gruppe Westschweizer Gäste dankte mir mit dem wunderschönen Lied La Montanara zum Abschied. Das ging echt unter die Haut, es waren sehr gute Sänger in der Gruppe und ich musste mir fast ein Tränchen der Rührung wegwischen.

Wohin reist du privat?

Für private Reisen zieht es mich in den asiatischen Raum.

Rom der nackte Mann im Trevi Brunnen – Atemberaubende Fahrt entlang der Amalfiküste Vielbesungene Insel Capri

Bei angenehmen Temperaturen verbrachten wir bereits unseren zweiten Besuchstag in Rom, der ewigen Stadt. Unser Chauffeur Sascha fuhr mit uns durch diese Stadt als wäre er schon hundertmal hier gewesen. Die Metropole am Tiber zeigt sich den Besuchern als mächtiges Imperium der antiken Baukunst. Die Stadt versetzt uns in die Welt wie vor 2000 Jahren und lässt uns aus dem Stauen nicht mehr herauskommen.

Am Vortrag standen wir bereits vor dem mächtigen Kolosseum. Beeindruckend wie es da steht, von Verkehrslärm umgeben und doch noch immer den Glanz der ehemaligen Gladiatoren ausstrahlt. Nicht weniger beeindruckend war die Sicht auf den Circus Maximus und der Besuch an der Piazza Venezia beim Capitol mit der „Schreibmaschine“, wie das riesige Marmor Monument von Vittorio Emanuel“ von den Römern genannt wird.

Nun, auf der Fahrt zur Kirche Santa Maria Maggiore mit der wunderbar gearbeiteten Decke, erzählt uns die lokale Reiseleiterin Liliana, dass am Vortag ein nackter Mann beim schwimmen im Trevi Brunnen erwischt wurde; bereits zirkulierten Filme darüber im Internet. Er konnte die ganze Länge des Brunnens durchschwimmen, die Carabinieri dösten irgendwo im Schatten und warteten erst am anderen Ende des Beckens, wo sie ihn nur noch, im Adamskostüm, vor einer begeisterten Zuschauermenge in Empfang nehmen und abführen konnten. Helle Begeisterung im Bus, wir hofften natürlich, dass sich heute eventuell eine Badenixe im Evakostüm in den Brunnen wagen würde! So zogen wir dann nach dem Besuch bei der blumengeschmückten spanischen Treppe mit dem Tritonbrunnen von Bernini in Richtung Trevi Brunnen. Allerdings dösten die Carabinieri heute nicht, sondern überwachten sehr aufmerksam die vielen Besucher, viele davon sicherlich vom Spektakel des Vortags angelockt und auf weitere Nackt Bader hoffend. Eindrücklich ist dieser Brunnen aber auch ohne Nackt Bader; vor einer riesigen Palastfassademit einem Triumphbogen tummeln sich Meeresgestalten, über die sich das Wasser in ein grosses, flaches Becken ergiesst. Das ganze Monument wurde aus Marmor von Carrara und Travertin aus Tivoli errichtet und diente als Kulisse von mehreren Filmen. So warfen wir denn eine Münze über die linke Schulter in den Brunnen und gingen weiter zum Pantheon, zur Piazza Navona, zum Campio die Fiori und anderen eindrückliche Sehenswürdigkeit der Altstadt. Nach der Mittagspause ging es dann weiter zum Vatikan, mit dem Petersdom.

Auch in Pompei, die als eine der besten erhaltenen Ruinen Städte aus der Antike gilt, mit dem Vesuv im Rücken, konnten wir viel Spannendes und Wissenswertes von unserem lokalen Führer Giuseppe über die gut siebenhundertjährige Geschichte erfahren.

Auf der Fahrt entlang der Amalfiküste, mit einer atemberaubenden Aussichten auf das Thyrrhenische Meer und den Golf von Salerno stockte uns schon ab und zu der Atem auf den engen Strassen. Hier ging es manchmal wirklich um Zentimeter, damit die Autos und Busse auf den engen Strassen kreuzen konnten. Besonders die Fahrt durch Positano, das Dorf das wie angeklebt am steilen Hang liegt, war mehr als eindrücklich. All dies sehr humorvoll kommentiert vom lokalen Reiseleiter Francesco.

Capri, die vielbesungene Insel vor Neapel bot uns atemberaubende Aussichten, sei dies vom hochgelegenen Dorf Anacapri oder vom Dorf Capri mit den vielen engen und verwinkelten Gassen.

Mit angenehmen Temperaturen vollgesogen und viel Sonne im Herzen ging’s auf die Heimreise, wo uns auf der Nordseite des San Bernardinos grosse Schneeflocken erwarteten. Alles kein Problem, unser Chauffeur Sascha brachte uns alle ohne Verspätung sicher an die Ausstiegsorte zurück.

Wir haben viel gesehen und erlebt auf dieser 8 tägigen Osterreise ins Bella Italia und ich hoffe sehr, dass ich recht viele Teilnehmer dieser sehr angenehmen Gruppe auf einer anderen Reise mit Car-Tours begrüssen darf.

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