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Bernina Nostalgie Express & der Zug der Genüsse (Nabucco)

Bericht vom 5. – 8. Juli 2018 | Bus Nummer 16

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

Christine-Oberholzer-NEU

Christine Oberholzer

Wer offenen Sinnes reist, wird sich oft freuen, manchmal wundern und vielleicht auch mal ein bisschen ärgern; aber gleichgültig wird eine Reise nie bleiben.

Weitere Infos

Wie wurdest Du Reiseleiterin?

Mit Menschen zusammen arbeiten zu dürfen, war für mich von je her etwas Faszinierendes, und diese Leidenschaft mit meinem persönlichen Interesse, dem Reisen, verbinden zu können war grossartig. so wählte ich vor 24 Jahren einen Berufswechsel, zur Rundreiseleiterin, noch heute mein Traumjob.

Welche Eigenschaften braucht es, um diesen Beruf professionell auszuüben?

Positives Denken, kontakt- und entscheidungsfreudig im Organisieren und Handeln; ein Feingefuehl fuer Menschen; sich mit der Firma und dem Produkt identifizieren können und hierfür Begeisterung zeigen und weitergeben.

Was sind Deine liebsten Reiseziele als Reiseleiterin?

Ein jeder Ort, den ich bereisen durfte, hat sein Faszinierendes; die Schätze und Sanftmut Asiens, das temperamentvolle, geschichtsträchtige Südamerika voller Lebensfreude, der Sagen umworbene Orient, oder nunmehr Österreich, das ich durch car-toours entdecken durfte mit seinen Traditionen, der lieblichen Landschaft, seiner Gastfreundschaft und seiner Musik, die überall präsent ist und Fröhlichkeit schafft.

Was macht eine car-tours-Reise aus?

Car Tours hat im Gegensatz zu sehr grossen Busveranstalter nur ein kleines, aber ein sehr feines Angebot. Die Reisen haben sehr viele Inklusivleistungen und bewegen sich auch abseits von touristischem Pfaden. Das macht die Reise spannend. Besuche bei Konzerten oder sonstigen Events sorgen oft für Abwechslung und schaffen Höhepunkte, die für den Gast bleibend sind.

Verreist Du auch in den eigenen Ferien? Wenn Ja, wohin?

Ich verreise sehr oft und wann immer ich kann in den Ferien. Reisen ist wie ein spannendes Buch lesen, oder Musik hören; Reisen verschafft traumhafte Bilder und Begegnungen und das Verständnis für andere Voelker und Kulturen.

Streif – “ Züge“ durch atemberaubende Landschaften, kulinarische Genüsse und grossartiger Opera…

All das bietet Norditalien! Da reihen sich Berge Städte und uralte Dörfer neben alten Kulturlandschaften und Weingärten. Der glitzernde Iseo-See, mit der genüsslichen Zugfahrt. Verona, die Stadt mit der wohl romantischsten Liebesgeschichte der Welt und dem kolossalen Amphitheater, ein 2017 neu inszenierter Nabucco mit Kaiser Franz Josef als Nabucco…und als Schaumhäubchen eine Panoramafahrt mit dem Bernina Nostalgie-Express – eine ungemeine Vielfalt, die wir miteinander erleben und geniessen durften.

Kommen Sie mit! Die Bus 16 Reisefreunde haben ein kleines Paradies entdeckt.

Im komfortablen Zerzuben Bus mit Chauffeur Thomas, einem phantastischen Fahrer, der uns zuweilen mit seinem schelmischen Humor immer wieder zum Lachen brachte, zogen wir los Richtung Norditalien. Entspannt schauen wir aus dem Fenster und prosten dem eben neu kennengelernten Nachbar freundschaftlich zu, auf eine wunderschöne gemeinsame Reise.

Comer See

Der Comer See ist der drittgrößte See Norditaliens, mit seiner charakteristischen Form eines Y. Er liegt inmitten einer facettenreichen Naturlandschaft und gilt auch als schick und edel, denn hier verbringen Stars und Sternchen in Villen und Palästen ihre Ferien.

Como die Seidenstadt und Stadt von Alessandro Volta, dem Erfinder der Batterie und der Elektrizitätslehre

Unser erster Besuch gilt der Stadt Como. Mondäne Hotels säumen die prächtige Uferpromenade, die an Glanzzeiten erinnern. Die verwinkelten Gassen der Altstadt, blumengeschmückt, verzaubern mit all den einladenden Restaurants und verlockenden Boutiquen, wo mit grossen Buchstaben SALDI 50 % die ultima Moda italiana angepriesen wird. Hier lässt es sich verweilen.

Montichiari Hotel Garda

Unser Hotel liegt in Montichiari, ein idealer Ausgangspunkt, um auf Entdeckungstour zu gehen. Mit einem herzlichen „Benvenuto“ werden wir empfangen. Im Hotelrestaurant wird uns ein leckeres Abendessen serviert, dazu ein edler Wein der Region, und weil die Reisefamilie so sympathisch ist, bleibt es nicht bei einem Glas – salute!

Lago d’Iseo – Treno dei sapori – Franciacorta

Heute fahren wir zum kleinsten der 4 norditalienischen Seen, dem Iseo See. Das Wetter zeigt sich sommerlich, blauer Himmel und ein laues Lüftchen.

Franciacorta das sonnenverwöhnte Weinparadies

Eine abwechslungsreiche Mischung aus landschaftlichen und kulturellen Erlebnissen, reich an Klöstern, Kirchen und Villen.

Dieses herrliche Fleckchen Erde mit seinen sanften, grünen Hügeln und Weinbergen liegt zwischen Brescia und der Südspitze des Iseo See, dieses Gebiet wird auch die „Italienische Champagne“ genannt. In den Kellereien reifen Rot- und Weißweine, und ein Schaumwein der höchsten Qualität, nach dem Vorbild der französischen Champagne gekeltert; Flaschengärung nennt man diese aufwändige Prozedur. Übrigens: Nicht nur die besten Schaumweine Italiens kommen von der Gegend Laqo d’Iseo/Franciacorta, sondern auch die berühmten Riva-Boote! Auch das italienische Waffenunternehmen Beretta ist ebenfalls in unmittelbarer Nähe und bietet der Region Arbeitsplätze.

Lago d’Iseo – ein Stück ursprüngliches Italien

Spätestens nach Christos beeindruckendem Kunstwerk „The Floating Piers“ 2016, sollte nun auch der Iseo See weltweit bekannt sein; dennoch ist der Lago d’Iseo ein echtes Kleinod, das vom Massentourismus weitgehend verschont geblieben ist. Im See befinden sich 3 Inseln, wovon die Insel Monte Isola, die größte bewohnte Seeninsel Europas ist.

Iseo – ein wahres Kleinod

Iseo ist ein hübsches Städtli, direkt am Iseo See gelegen, mit einer langen Seepromenade und einem kleinen Hafen, wo Fischerboote gemächlich vor sich hin tümpeln und die Ausflugsboote zu der Insel starten. Der Ort strahlt genau das aus, was man von einem norditalienischen Ferienort erwartet. Wir steigen aus dem Bus und treffen beim Bahnhof unsere Guide Elisa, die uns Iseo zeigen wird, bevor wir den Zug der Genüsse, den Treno dei Sapori besteigen.Der Ort sprüht nur so vor Leben, denn heute Freitag ist Wochenmarkt; lautes italienisches Palaver, Schuhe Taschen, Blusen für € 10.00, wir zwängen uns durch die kauflustigen Italiener, ein Marktstand reiht sich an den andern, „ah – dort vorne ist Elisa!“ Endlich sind wir aus dem Tumult heraus, aber dennoch, auch dieses Marktgewirr ist ein Teil der italienischen Kultur, die man einfach erlebt haben muss. Wir schlendern durch die hübsche Altstadt, mit all den faszinierenden Steinhäusern in den warmen Farben des Südens gestrichen. Unter den Portici (Arkaden) findet man versteckt kleine Boutiquen, Plätze und Kirchen, die von einer langen Geschichte erzählen. Oleander Bäume, Blumen geschmückte Häuser, eine Atmosphäre, die zum Fotografieren reizt.

Treno die sapori – vom Ursprung zum Genuss

Langsam schnaubt die Diesel -elektrische Lok aus dem Thurgauer Haus Stadler an. Wir haben den ganzen Zug für uns. Die Ausstattung ist voller Charme; Parkettboden Tische, bereits gedeckt mit einer leckeren Antipasta: Salame nostrano, Coppa nostrano zwei verschiedene Käsesorte, Oliven und Würstel, dazu wird ein erfrischender Schaumwein der Franciacorta serviert. Es ist eine Fahrt der Sinne, immer am Ufer des Lago d’Iseo entlang. Vor uns leuchtet das Wasser des Sees, durch die mediterranen Baumkronen kann man die dicht bewaldeten steilen Hänge der Monte Isola sehen. Die Kulisse einer einzigartigen Naturlandschaft. Überwältigt von Bildern, Farben und Gerüchen lassen wir es uns wohl ergehen bei Gnocchi ripieni alla rosa camuna (Gnocchi mit Käse) dazu ein Francacorta Rotwein 12 %, anschliessend Polenta e Funghi mit einer Salamella, Art Salsiccia, dazu ein Franciacorta Rotwein superiore 15 %. Das Sahnehäubchen der Genüsse ist ein typisches Gebäck aus der Gegend mit Caffè und Grappa. Wir speisen wie Gott in Italien!

In Pisogne verlassen wir den Zug zu einem kleinen Verdauungsspaziergang durch das reizvolle Pisogne bis zur Kirche Santa Maria delle Neve. Die Freskenmalereien von Girolamo Romanino (um 1534) sind überwältigend realistisch, ja lustvoll, sie werden deshalb auch die „Sixtinische Kapelle der Armen“ bezeichnet.

Wieder an Bord erhalten wir eine erfrischende Creme. Der Zug setzt sich in Bewegung und fährt dieselbe Strecke zurück. Schließlich erreichen wir Provaglio am Ende des Sees. Hier steigen wir aus, die Sonne brennt nunmehr erbarmungslos, zudem ist das hübsche Bahnhof-Restaurant geschlossen. Wir lassen uns nichts anmerken und gehen zum hübschen Kloster „San Pietro in Lamosa“, eine romanische Abtei mit einem prächtigen Freskenzyklus. Belohnt werden wir mit einem umwerfenden Panoramablick über die „Torbiere del Sebino“, ein Naturschutzgebiet ehemaliges Torfabbaugebiet.

Mit der Rückfahrt nach Iseo endet die Zugsfahrt. Wir lassen den wunderschönen Tag noch mit einem Verweilen in der hübschen Altstadt Iseo ausklingen. An der Seepromenade, unter den Arkaden oder auf der weiten Piazza gibt es zig Restaurants, Gelaterias und Bars, die zu einem Glas prickelndem Franciacorte Wein oder einem leckeren Gelato einladen. Auch in einer versteckt gelegen Schuh-Boutique findet man sich mit einem Mal wieder, „Soll ich die Roten oder die Goldigen nehmen, was meinst du?“ „nimm doch beide!“ meint Béatrice, „wow, schaut mal Elisabeth! sieht das toll aus!“ Einkaufen zusammen macht so viel Spass!

Verona – Nabucco

Verona ist ein Freilicht-Museum; steinalt und Postkarten schön.

Die Sonne heizt mit über 30°, eine Schwüle umgibt uns, doch wir freuen uns auf Verona, auf Nabucco, die Wetterprognosen versprechen einen phantastischen Abend, – Zuverlässigkeit kein Regen 0 %…

Bei der Porta Nuova empfängt uns unsere Guide Sylvia. Wir fahren hoch zum Santuario della Madonna di Lourdes, – ein überwältigender Aussichtspunkt; unter uns die Altstadt Verona liebevoll umschlungen von der Etsch, als ob der Fluss die Stadt beschützen möchte. „Das ist ja wie bei uns in Bern!“ meint Susanne freudig, und recht hat sie.

In der Altstadt verlassen wir den Bus und spazieren gemächlich, der Hitze wegen…, zum Casa di Giulietta, mit dem berühmten Balkon, der Statue von Julia und den vielen Liebesbotschaften an den Wänden. Mit uns gesellen sich noch viele andere Touristen, die ebenfalls dem Ort der romantischsten Liebesgeschichte einen Besuch abstatten wollen. Weiter geht es zur Piazza delle Erbe, dem lebendigen Herz Veronas und schliesslich durch die Einkaufsstrasse Via Mazzini (wichtiger Protagonist für das Vereinigte Italien), mit all den Boutiquen und Designerläden, bis zur Piazza Bra, der sogenannten Empfangshalle Veronas. Um den Platz herum säumen sich hübsche Cafés und Restaurants; hier kann man über 2000 Jahre Geschichte auf einen Blick genießen. Mittelpunkt ist die Arena di Verona.

Nach den vielen kulturellen Leckerbissen, serviert von unserer Guide Sylvia, geht ein jeder selbständig auf Entdeckungstour. Die einen möchten einfach mal absitzen und etwas Kühles trinken, andere bewundern die Aussicht vom Torre dei Lamberti, oder verschwinden flugs in einer der vielen klimatisierten Boutiquen, und Susanne und Fritz machen eine gemächlichere Tour mit dem Bummelzug. Trotz der erbarmungslosen Hitze begeistert Verona. Hier verschmelzen gelebte Tradition und die Werte der Vergangenheit mit der Leidenschaft der Gegenwart, kurzum, Verona verzaubert.

Verdis „Nabucco“ politisiert

In der Arena von Verona wird, wie bereits 2017, die spannende Neu-Inszenierung von Giuseppe Verdis „Nabucco“ aufgeführt. Spannend, weil Regisseur Arnaud Bernard den Opern-Klassiker von jedem biblischen Bezug befreit hat. Anstelle der alttestamentarischen Handlung wird der Kampf der unterjochten Italiener von der österreichischen Besatzung thematisiert. Nabucco tritt mit einem auffälligen Backenbart auf, der an den österreichischen Kaiser Franz Joseph erinnert. Ein Verdi-Klassiker der politisiert. Die Handlung spielt in Mailand zur Zeit der Cinque Giornate (März 1848), wo die italienischen Nationalisten gegen die Österreicher aufbegehrten. Dieser Aufstand bedeutete den konkreten Beginn des „Risorgimento“ – den Versuch, Italien politisch zu einen zu schaffen. Symbole dieses Aufstandes ist das weltweit bekannte Teatro La Scala in Mailand.

Der „Gefangenenchor“ „Va, pensiero, sull’ali dorate“, „Zieh, Gedanke, auf goldenen Flügeln“, wurde zur Hymne der italienischen Befreiungsbewegung – und wurde an diesem Abend gleich zweimal gesungen. Das hätte bestimmt auch Verdi gefallen; denn Verdi war begeisterter Anhänger der Unabhängigkeitsbewegung.

Petrus muss uns lieben…

Trotz der hervorragenden Wetterprognose, begann es um 18.00 Uhr heftig zu regnen. Gerade zum Zeitpunkt, als wir mit unseren Plastiksäcken fürs Umziehen unterwegs waren… wir wurden pudelnass, Schirme nützten da nichts mehr: „doch lieber jetzt als später!“ meinten meine zwei liebenswürdigen Begleiter.

Opera unter freiem Himmel

Die Ränge füllen sich… Wir hatten phantastische Sitzplätze – Gradinata numerata 2. Settore, mit direkten Blick auf die Bühne, in unmittelbarer Nähe der Loge, einfach grossartig! Der Gong schlägt zum dritten Mal, die letzten Gäste „stöckeln“ vornehm gekleidet an ihre Parkett Sitzplätze, und mit einem Mal erhellt ein Lichtermeer an Kerzen die Arena. Der Sage nach wird damit den gefallenen Gladiatoren der Arena gedacht, vielleicht war es auch die fehlende elektrische Versorgung…, wie auch immer, eine zauberhafte Atmosphäre.

Bei lauer Sommernacht konnte Nabucco durchgespielt werden. Die Vorstellung, Musik, Gesang und Bühnenbild war überwältigend. Um 00.30 Uhr ertönten die letzten Klänge –rauschender Applaus. „Es war grossartig, monumental, einfach grandios!“ schwärmten meine Gäste, so etwas habe ich noch nie erlebt! Aber auch ihr seid grossartig, denn alle Bus 16 Reisefreunde sind nach der Oper sogleich zum Treffpunkt Rathaus gekommen, und wir konnten zu guter Zeit zum Hotel zurückfahren. „Super!!!! ich danke euch!“

Valcamonica – Tirano Nostalgie Express – Pontresina – Heimfahrt

Heute verlassen wir die idyllische Landschaft des Lago d’Iseo und fahren durch das Valcamonica über den Passo dell’Aprica ins Veltlin nach Tirano. Hier werden wir im Ristorante Ai Portici zu einem leckeren Abschieds-Mittagessen eingeladen.

Bernina Bahn – Platz nehmen und Staunen!

Vom Tal der Feigen und Zypressen geht es hoch hinauf zum Gletscherglitzern der Berge.

Der Bernina Express, in den Jahren 1906 bis 1910 erbaut, ist die höchste Bahnstrecke über die Alpen, ohne Zahnrad. Hinsichtlich der Eisenbahntechnik, und vor allem wegen des herrlichen Naturschauspiels ist eine Fahrt mit der Bernina-Bahn ein wahrhaftiges Erlebnis.

Wir reisten wie „anno dazumal“ im nostalgischen Wagons, bestehend aus den beiden gelben Triebwagen und den beiden luxuriösen Salon Wagen. Für die Bus 16 Reisefamilie war in der nostalgischen „Holzklasse“, den legendären „Kessler Zwillingen“, reserviert – Was für ein Erlebnis!

Ein schriller Pfiff ertönt, und der Bernina Nostalgie Express setzt sich in Bewegung, vom Palmengarten Tiranos (429 m ü.M.) schlängelt er sich hoch, bis 2’253 m ü. M. zum Ospizio Bernina „Achtung jetzt kommt der erste Höhepunkt, meint Stefanie unsere engagierte, liebenswürdige Guide der RhB, „haltet eure Fotoapparate bereit! Der Brusio Kreisviadukt! in einer Minute! Diese 360-Grad-Kehre bringt wertvolle Höhenmeter und ist eines der meistfotografierten Bauwerke der RhB.“ Über mehrere Kehren klettert dann die Bahn mit einem Gefälle von bis zu 70 ‰ ins Puschlav, vorbei am idyllischen Lago di Poschiavo. Im Zickzackkurs geht es weiter zur Alp Grüm, vor uns eine einmalige Berglandschaft mit dem Piz Palü, dem Palü-Gletscher und dem Palü-See. Am Ospizio Bernina haben wir den höchsten Punkt erreicht. Mächtig erhebt sich das Bernina Massiv. Atemberaubend schöne Landschaft. Aus den Fenstern wird „geknipst“. „Schau mal – ein Wahnsinn, unglaublich schön!“ Jetzt kommt der berühmte Bahnübergang mit Blick auf den Morteratsch Gletscher!“, meint Stefanie. Ein Höhepunkt jagt den nächsten, und es erstaunt nicht, dass der Bernina Express den Status des UNESCO-Welterbes erhalten hat.

Von weitem ist Pontresina mit den legendär grossen, mondänen Hotels zu erkennen; dort an der Bahnstation warten unsere 3 Busse. Um die Heimreise auf dem möglichst direkten Weg abfahren zu können, werden die Gäste neu nach ihren Heim-Destinationen aufgeteilt. Ein Abschiednehmen, nach vier traumhaften Tagen, zusammen mit phantastischen Reisegästen –Freunden und einem liebenswürdigen, versierten Chauffeur Thomas, schafft Emotionen; doch die Reise wird zum unvergesslichen Erlebnis – einfach wiederkommen

Grazie a voi ! – siete fantastici

Christine Oberholzer

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