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Preiskracher Toskana

Bericht vom 20. – 24. März 2022 | Bus Nummer 3                              

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

Preiskracher Toskana 1

Susanna Giovanoli

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Preiskracher Toskana

5 Reisetage ab Fr. 399.-

Reisedaten Oktober / November 2022

Preiskracher Toskana 2

Denkt man an die Toskana, so erscheinen Bilder vom Schiefen Turm in Pisa, von der weltberühmten Kunstmetropole Florenz mit der Ponte Vecchio oder den charakteristischen Geschlechtertürmen von San Gimignano. Natürlich kommen einem aber auch die idyllische Landschaft mit den unzähligen Zypressen- und Olivenhainen sowie die endlosen Weinberge in den Sinn. Träumen Sie nicht nur von dieser malerischen Traumkulisse, sondern kommen Sie zum absoluten Spitzenpreis auf diese klassische Toskana Reise!

Preiskracher Toskana

 

DAS   LEBEN   IST   SCHÖN

Der Deutsche Johann Wolfgang von Goethe erzählt in seinem Gedicht Mignon «Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn», von der Sehnsucht der Nordeuropäer nach dem schönen Land im Süden von Europa. Von bella Italia. Und wer denkt, Zitrone sei Zitrone, hat – wie ich bisher – wenig Ahnung.

Ebenso lässt Goethe seinen Faust sprechen, der auf der Suche nach Genüssen ist….. «Verweile doch! Du bist so schön!»

Wir, die car-tours Gruppe 3, verweilten in der Toscana – und die Toscana ist schön!

Meine ersten Gäste treffe ich morgens früh in St. Gallen. Nach den Einsteigeorten Winterthur und Luzern sind bereits alle Gäste an Bord unseres blauen Zerzuben-Busses und wir fahren voller Vorfreude und Erwartungen Richtung Süden. Unser charmanter Chauffeur Carmelo fährt uns ruhig und sicher durch das Tessin, der Lombardei, der Emilia Romagna in die Toscana. Abends werden wir im Country Hotel in Gragnano, unser Quartier für vier Nächte, von den freundlichen Mitarbeitern bereits erwartet und mit einem feinen Nachtessen verwöhnt.

Ausgeschlafen und voller Tatendrang führt uns unser erster Ausflugstag nach Florenz. Unter den Medici hat sich Florenz zum unumstösslichen Zentrum der Toskana emporgekämpft. Auch heute bildet die Metropole am Arno das Herz der Toskana, wenn nicht sogar das Herz der Menschheit. Warum? Fast 50 % aller Kunst- und Kulturschätze der gesamten Menschheitsgeschichte befinden sich in Italien, allein 10 % in Florenz. So kann unsere heutige Stadtbesichtigung natürlich nur ein Streifzug bleiben.

Ein grosses «Plus Plus Plus» der car-tours.ch Reisen ist, dass die jeweiligen Stadtführungen immer von versierten und gut qualifizierten deutschsprechenden Führern vorgenommen werden. Und so verschaffen wir uns zusammen mit unseren zwei Stadtführerinnen Marta und Marilena einen ersten Überblick über Florenz. Anhand eines Stadtplanes erfahren wir: «unter uns fliesst der Arno, dort ist der berühmte Ponte Vecchio, dort thront die berühmte Kuppel von Brunelleschi auf dem Dom…..» Zu Fuss erkunden wir dann die Altstadt. Unser erstes Ziel: die Piazza Santa Croce mit der Kirche Santa Croce, in der sich viele Gräber berühmter Persönlichkeiten befinden, z. B. die Grabmäler Galileo Galileis, Machiavellis und Michelangelos. Auch Dante wollte man hier gern beerdigen, doch Ravenna rückt die sterblichen Überreste des ins Exil verbannten Dichterfürsten nicht raus. Wir spazieren entlang der Uffizien, der weltberühmten Gemäldegalerie zum Ponte Vecchio und weiter durch die Gassen der Altstadt bis zur Piazza Duomo. Der Anblick des Baptisteriums, der Fassade der Kathedrale Santa Maria del Fiore und des hoch aufragenden Glockenturms ist für mich, auch beim Xten Besuch in Florenz überwältigend. Unsere Führung endet hier vor dem Dom und uns verbleibt noch etwas Freizeit, die wir nach unserem Gusto verbringen.

Nach einem kurzen Stopp auf der Piazza Michelangelo, von der wir einen überwältigenden Ausblick auf die Stadt Florenz geniessen, fahren wir bereichert mit viel viel Kulturwissen nach Pescia ins Hesperidarium – einem wunderschönen botanischen Garten mit einer Sammlung von über 200 verschiedener Sorten von Zitruspflanzen aus der ganzen Welt. In diesem Garten tauchen wir in eine einzigartige z.T. bereits blühende und wohlriechende mediterrane Welt ein. Wir wissen nun alle, dass OrangenZitronen, Limetten, Mandarinen, Pampelmusen und Grapefruit eine besondere Form der Beere sind….und nach einer Kostprobe kennen wir nun auch alle den Unterschied zwischen einem Limoncino und einem Limoncello….

Unser zweiter Tag führt uns nach Pisa. Natürlich freuen wir uns alle auf den berühmten „Schiefen Turm“. Eine Ironie der Geschichte ist, dass es ausgerechnet der Campanile ist, der heute so viele Besucher aus aller Welt anzieht, und viele klimpernde Münzen in die Stadtkasse von Pisa spült. Dem ersten Architekten war die Sache so peinlich, dass er seinen Namen von allen Dokumenten streichen liess, als sich der Turm zu neigen begann und man heute nicht weiss, wer der damalige Architekt war. Auch die Stadt Pisa war wenig erfreut über die Schieflage des Turmes, wollte man doch eigentlich den grossen Konkurrenten Lucca, Siena und vor allem Florenz beweisen, dass man die grösste aller toskanischen Städte ist! Immerhin konnte Galileo Galilei vom Turm aus dann später seine Fallversuche durchführen. Der von der alten Stadtmauer umrahmte „Platz der Wunder“ in Pisa hat aber noch viel mehr und vor allem grössere Gebäude zu bieten – den beeindruckenden Dom, den alten Friedhof und das Baptisterium, die grösste Taufkirche der Christenheit.

Nach einer eindrücklichen und fachkundigen Stadtbesichtigung mit den zwei Führerinnen Barbara und Carlotta, etwas Freizeit für Einkäufe und ein feines Essen und Gelato, fahren wir ins beschauliche ca. 40 Km entfernte Lari.

Die Schönheit Lari`s spricht sich zwar langsam herum, aber man kann von Lari durchaus als Geheimtipp reden. Das Städtli hat alles, was einen Aufenthalt verführerisch macht: Ein Castello mit Blick bis zum Meer und zum schiefen Turm von Pisa, schönste Hügellage zwischen Zypressen, Olivenhainen und Weinbergen, kleine idyllische Gässchen, Piazza mit Ristorante und Weinstube, Bars sowie die berühmte Pastafabrik Martelli. Wir machen eine kleine Führung durch die Räumlichkeiten der kleinsten Teigwaren-Fabrik der Welt und erfahren, dass die Familie Martelli seit Jahrzehnten und in Handarbeit Teigwaren-Spezialitäten herstellt, die in die Gourmet-Geschäfte der ganzen Welt geliefert werden – eine echte Spezialität!

Am dritten Tag machen uns auf den Weg ins Manhattan der Toskana – dem UNESCO Weltkulturerbe San Gimignano. Wie die meisten Strassen in der Toskana schlängelt sich die Strasse langsam hügelauf – so richtig zum Geniessen der Landschaft. Schon von Weitem erkennt man die Silhouette der Stadt mit den bis zu 54m hohen mittelalterlichen Geschlechtertürmen. Mit den Führerinnen Gabriella, Susanna und Janine schlendern wir durch die schönen engen Gassen der Stadt, geniessen die warmen Sonnenstrahlen und die Aussicht. Beim «Glace-Weltmeister Dondoli» gibt es das beste italienische gelato – eines für jeden Gast! Welche Glace das Beste ist? Das müssen Sie schon selbst entscheiden!

Am Nachmittag kommen wir in den Genuss einer Weindegustation mit Imbiss auf dem wenige Km entfernte Weingut Fattoria Poggio Alloro. Der Wein schmeckt ausgezeichnet – noch beeindruckender ist jedoch die Aussicht auf San Gimignano, auf die Rebberge, Olivenbäume, Zypressen…. ein Bild, welches selbst Leonardo da Vinci wohl kaum besser auf seiner Leinwand hätte einfangen können.

Am frühen Morgen des fünften Tages treten wir mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen die Heimreise an und verabschieden uns von der Toscana und bella Italia. Wir sind uns alle einig – es war eine schöne Reise und wir kommen wieder zurück in die Toscana.

Ein grosses Dankeschön an jeden einzelnen von Euch, liebe Gäste!….dass wir diese tolle Reise zusammen erleben durften, für die gute Laune, die Freundlichkeit, das Mitmachen, die Über-Pünktlichkeit….und natürlich auch ein grosses Dankeschön an unseren tollen Busfahrer Carmelo, der die vielen Kilometer landauf und landab so souverän und einwandfrei gefahren ist.

Gerne wieder ein andermal – mit Euch allen! Und ganz nach dem Motto: «Wenn Engel reisen» und «der Himmel hängt voller Zitronen» !

Herzlichst, Eure Reiseleiterin Susanna Giovanoli

 

 

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