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Mit der Museumsbahn durch Slowenien

Bericht vom 4. – 8. Mai 2017 | Bus Nummer 23

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

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Elsbeth Schädeli

Lächeln, auch wenn es stressig ist.

Weitere Infos

Wie bist du Reiseleiterin geworden?

Nach meiner Ausbildung als Kinderpflegerin, habe ich schnellstens Sprachen gelernt, damit ich mich als Air-Hostess bewerben konnte. Leider war ich zu klein (und zu schwer….) hatte keine Chance bei der Swissair. Reisen, Gäste betreuen, dies war immer mein Wunsch, also habe ich mich als Reiseleiterin gemeldet und übe diesen Traumjob noch heute aus.

Was gefällt dir an dieser Tätigkeit besonders?

Immer wieder neue Menschen kennen lernen, auf sie eingehen, verschiedene Länder besuchen, das Organisieren, und besonders meine Unabhängigund Selbständigkeit.

Was zeichnet dich als Reiseleiterin aus?

Meine Freude am Beruf, Erfahrung, Menschenkenntnis, Freundlichkeit und Geduld auch mit schwierigen Gästen.

Worin siehst du die Vorteile / den Mehrwert einer Gruppenreise?

Die Gäste können sich zurücklehnen und ihre Ferien geniessen, es wird sehr viel in kurzer Zeit geboten und die Preise sind günstiger als Individualreisen.

Was gefällt dir an deinen Aufgaben als Reiseleiterin bei car-tours am besten?

Die WIN-WIN Situation! Die positiven Rückmeldungen von Gästen, aber auch von car-tours.ch. Ich fühle mich am richtigen Ort.

Was unterscheidet car-tours.ch von anderen Reisegesellschaften?

Bietet viel für günstigere Preise.

Welches Reiseziel in Europa ist dein liebstes und warum?

Italien, meine zweite Heimat. Die Sprache, die Wärme, die Kunst, die Landschaft und die Mentalität der Italiener.

Welche drei Dinge sind auf jeder Reise unverzichtbar?

Freude am Beruf, Pünktlichkeit, Respekt und Einfühlungsvermögen.

Was ist das lustigste, was du auf einer Reise mit einer Gruppe erlebt hast?

Ein „Knecht“ mit sehr altem Koffer kommt ins Erstklass- Hotel. Wer hat den wohl beraten? Ich erkundige mich, ob er sich wohl fühlt in diesem Luxus? Jaja sicher! Er erklärt mir, dass er jahrelang Söilihirt auf einer Alp war und immer deutsches Lotto gespielt hätte. Zwei Mal hätte er 1 Mio gewonnen. Nun seien aber plötzlich seine Verwandten gekommen, welche sich nie um ihn gekümmert hätten und wollten teilhaben an dem Geld. Er hat sie alle weggeschickt und reist nun viel in der Welt umher, immer in den besten Hotels.

Welches war das schönste Kompliment, das du von einem Gast erhalten hast?

„Wir wollen nur noch mit dir als Reiseleiterin weitere Reisen unternehmen.“

Was war dein schönstes Erlebnis bei car-tours??

Alles, die Zufriedenheit der Gäste.

Wohin reist du privat?

Australien oder mal Vietnam/Laos.

Mit dem Museumszug durch Slowenien

Das war eine wunderschöne Reise! Bereits unterwegs herrschte eine fröh-liche Stimmung im Car. Die Kaffee- und Mittagspausen unterwegs kamen bei unsern Gästen sehr gut an.

Den Karawankentunnel hinter uns lassend, erreichten wir unser Hotel in Bled. Der Empfang war herzlich und da es schon spät war, konnten wir gleich das Abendessen einnehmen. Welch ein Buffet!!! Solche Auswahl an vorzüglichen Speisen hatten wir nicht erwartet, jedermann/frau war begeistert.

Am zweiten Tag begrüsste uns ein sehr sympathischer junger Mann, unser Guide Luka, welcher auf einem Spaziergang mit Schirm (da es leicht regnete) viel über die Gegend humorvoll in gutem deutsch erzählte. Mit dem Bus fuhren wir zur Anlegestelle der Boote, welche uns auf die Marieninsel brachten. Jaja, die 99 Stufen zur Kirche hinauf war Fitness am Vormittag.(Es gibt jedoch noch einen Fussweg für „nicht-Fitness“-Gäste). Zum Glück war es für unsere Gruppe kein Problem. Es blieb noch etwas Zeit, um die Kirche zu besuchen oder einen Kaffee zu trinken. Schon warteten wieder die Boote für die Rückfahrt.

Die Bleder Burg erklommen wir mit dem Bus auf sehr engen Strassen, kreuzen kaum möglich. Wieder Fitness zur Burg hinauf: Welche Aussicht, welche Räume, welche Freude! Wieder zurück im Ort, knurrte bei einigen Gästen der Magen, jetzt hatten sie freien Nachmittag und Gelegenheit um zu Essen, z.B. eine typisch Bleder Crèmeschnitte, einen Spaziergang, oder mit Bähnli oder Fiaker den See zu umrunden. Gegen Abend zeigte sich sogar die Sonne.

Früh aufstehen am dritten Tag, ja nicht einen der Höhepunkte unsere Reise verpassen. Strahlend blauer Himmel, so macht es Freude! In Jesenice suchte ich vergeblich einen Billetschalter, alles geschlossen. Die Dampflok keuchte an und die Schaffner erwarteten uns mit den Billets. Alle in nostalgischem Tenue, selbst ein Harmonikaspieler mit einer Gruppe Sänger machten gute Stimmung. Ob ihr’s glaubt oder nicht, selbst Kaiser Franz Josef war mit seiner Sissi anwesend in orginellen Kostümen. Alle begleiteten uns im Museumszug. Es gab zwei Zwischenhalte, die Gäste konnten aussteigen, viel Animation wie z.B. Guggemusik in lustigen Gewänder und Marktstände mit Honig, Käse und Sonstigem. Die Fahrt dem türkisfarbenen Fluss Save entlang, die Viadukte und die schöne Bergwelt verzückte uns alle.

Punkt 12.00 erreichten wir Nova Gorice. Da der Ort nicht viel zu bieten hat, enschieden wir uns, bei einem grossen Einkaufszentrum mit Restaurants Halt zu machen. Besonders für die Damen war dies natürlich ein Highlight, sie konnten „lädele“! Auch die Herren begrüssten beim Bier unsere Entscheidung. Am späteren Nachmittag in Bled blieb den Gästen noch Zeit, die Gegend zu erkunden oder einfach ins Apéro zu gehen.

Der Vierte Tag war wieder ein Höhepunkt: Die zweitgrösste Grotte der Welt (20 km lang) ist absolut ein Muss: Mit einem Bähnli fuhren wir in die Grotte von Postojna rein. Die Stalagmiten und Stalaktiten in verschiedenen Farben von anthrazit zu rosa und zuletzt, der weisse „Brillant“, einfach umwerfend. Eine halbe Std. zu Fuss mit interessanten Erklärungen, dann wieder mit dem Bähnli ans Tageslicht, wunderschön!

Vor den Grotten gibt es viele Restaurants und Lädeli, damit sich die Gäste verpflegen können. Wir zogen es vor, erst ein Stück Richtung Ljubljana zu fahren, in einer Autobahnraststätte Halt zum Mittagessen, damit wir rechtzeitig in der Hauptstadt ankommen.

Der Himmel verdunkelte sich und in Ljubljana begann es zu regnen. Kurz entschlossen wir, die erste halbe Std. mit dem Car durch die Stadt zu fahren um dann ohne Regen die Stadt zu Fuss mit unserer Guide unsicher zu machen. Unsere Guide Andreja erzählte in fehlerlosem deutsch sehr viel von dieser schönen Stadt. Leider konnten wir nicht länger bleiben, da wir noch das Nachtessen im Hotel Ribno hatten.

Wenige km von Bled entfernt, liegt das Hotel Ribno an einem ruhigen Ort, inmitten von Bäumen und Blumen. Das Essen schmeckte allen, besonders das Dessert: natürlich eine Bleder Crèmeschnitte. Ein Harmonikaspieler gab während des Essens sein Bestes, etwas zu laut für manche Gäste und gegen 20.45 Uhr verliessen wir die holde Stätte um am nächsten Morgen früh unsere Heimreise anzutreten.

 

Unserem Superchauffeur Hans Mathys von Horner Reisen sei ein Kränzli gewunden, er meisterte alles mit Bravour.

 

 

Elsbeth Schaedeli

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