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Mit dem Roten Doppelpfeil „Churchill“ ins Tessin

Bericht vom 6. – 9. Juli 2017 | Bus Nummer 8

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Es berichtet für Sie unser Reiseleiter

Franz-Fischer-Neu

Franz Fischer

„das Unbekannte ist nie so unbekannt“

Weitere Infos

Wie bist du Reiseleiter geworden?

Weil ich meinen London-Aufenthalt verlängern wollte, kam ich auf die Idee Kuoni (ein Haushaltsname) anzuschreiben – die stellten mich prompt ein (1979) und zwar gleich als Reiseleiter.

Was gefällt dir an dieser Tätigkeit besonders?

Das breite Spektrum der Aufgaben und Destinationen und dass ich meistens mein eigener Chef bin.

Was zeichnet dich als Reiseleiter aus?

Organisationistalent und grosse Erfahrung im Umgang mit Menschen (Kunden & Dienstleistlern).

Worin siehst du die Vorteile / den Mehrwert einer Gruppenreise?

Das Organisatorische wird dem Teilnehmer abgenommen und es bleibt ihm mehr Zeit zum Zurücklehnen und Geniessen – last but not least, die Reise bei Car Tours ist echt erschwinglich.

Was unterscheidet Car Tours Reisen von anderen Reisegesellschaften?

Konstant hoher Qualiätsstandard bei gleichzeitig unschlagbarem Preis-Leistungsverhältnis.

Welche drei Dinge sind auf jeder Reise unverzichtbar?

iPad, Apotheke, gute Laune.

Mit dem Roten Doppelpfeil „Churchill“ ins Tessin

Gespannt gestartet – entspannt zurück

Die Anreise aus der Deutschschweiz mit Bogen via Sargans wird zum Leckerbissen. Wir fahren die Bernardino-Route (für die Ostschweiz die Alternative zum Gotthardpass). Bei schönstem Sommerwetter geniessen wir die prachtvolle Berglandschaft. Der Pass verbindet das Bündner Hinterrheintal im Norden mit dem ebenfalls bündnerischen Misox im Süden, bereits im italienischen Sprachraum. Nach weiteren 40 km überqueren wir dann die Grenze zum Kanton Tessin. Gespannt erwarten wir den ersten Halt. Wir entscheiden uns für die Altststadt von Bellinzona, eine der authentischsten im gesamten Tessin.

Schon bald geht es aber weiter zu unserer Wohlfühloase dem Hotel De La Paix in Lugano, wo wir freundlich empfangen werden. Wir haben drei Tage lang Zeit, um Stadt und Umland näher kennenzulernen. Nicht wenige flanieren schon bald der Seepromenade entlang – es gibt keine aufregendere Art, Lugano zu erleben. Die Stadtführung tags darauf, die uns Kultur und Natur vermittelt, führt uns teils unter den Kronen einer doppelten Reihe von Bäumen dem See entlang und verbindet die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Zentrums (Kathedrale, LAC, und Parco Ciani) mit einer Fussgängerzone mit glitzernden Schaufenstern und luxuriösen Boutiquen entlang der verwinkelten Gässchen.

Gerne besteigen wir später das Touristenzüglein «La freccia rossa» (Roter Pfeil) um noch mehr von der Schönheit Luganos zu sehen. Es wartet auch schon ein weiterer Höhepunkt auf uns. Es heisst umsteigen auf die Standseilbahn Monte Brè, die uns sicher auf den bekannten Hausberg (933 m. ü. M.) bringt. Oh, welch toller Ausblick! Die Lage für unsere Mittagsrast könnte besser nicht sein, sind wir doch im Ristorante Vetta Monte Brè zu Gast. Die moderne Terrasse mit Sonnensegel bietet eine grandiose Aussicht auf See, Berge und Teile von Lugano. Das weitere Nachmittagsprogramm ist flexibel. Einige besuchen den nahen Dorfkern von Brè mit zeitgenössischen Kunstwerken die sich grossartig in das Geflecht der gepflasterten Gässchen und kleinen Plätze einfügen. Andere fahren etwas früher runter um sich noch weitere Wünsche zu erfüllen. Zum Nachtessen treffen wir uns jeweils wieder im Hotel. Das Hotel bietet einen gediegenen Rahmen um den Tag Revue passieren zu lassen und neue Freundschaften mit Mitreisenden zu schliessen.

Man freut sich auch schon auf den nächsten Tag und wieder ist phantastisches Wetter angesagt. Das Freilichtmuseum Swissminiatur in Melide hält was es verspricht – die ganze Schweiz fast auf einen Blick. Es folgt ein kurzer Fussmarsch vom Swissminiatur bis zur nächsten Schiffsanlegestelle – was wäre eine Reise ins Tessin ohne eine Schiffsfahrt. Da besteigen wir das für uns gecharterte Schiff und lassen während rund 3 ½ Stunden die Seele baumeln.

Der Luganersee liegt im südlichsten Zipfel des Tessins und streckt seine Arme bis in italienisches Gebiet. Der stark verästelte See ist von zahlreichen Bergen umgeben, wobei der Monte Generoso mit seinen rund 1700 m. ü. M. der höchste ist. Wir entdecken die Vielfältigkeit der Region: z. B. Morcote, mit seinen Patrizierhäusern und der Kirche Santa Maria del Sasso an einzigartiger Aussichtslage, oder Gandria, Inbegriff eines kleinen Fischerdorfs am Luganersee und vieles mehr.

War dies wieder ein erlebnisreicher Tag! Noch bleibt ein halber Tag für Eigenentdeckungen – einige Reiseteilnehmer schaffen’s bis auf den Monte San Salvatore, der 912 m. ü. M. hohe Aussichtsberg. Dann, last but not least, der Höhepunkt der Reise, die Fahrt mit dem berühmten Roten Doppelpfeil Churchill von Lugano über die alte Gotthardstrecke zurück nach Zürich. Wie geplant löst sich der Pfeil um 14:37 Uhr und findet sein Ziel präzis um 19:14 Uhr – Zürich Hauptbahnhof. Während dieser Zeit werden wir nochmals vielseitig verwöhnt – Augen, Ohren, Gaumen – einige munkelten sogar, dass es der kulinarische Höhepunkt der Reise gewesen sei. Kurz vor Zürich setzt Regen ein – JA, wenn Engel reisen dann vergiesst der Himmel Freudentränen. Eine bestens gelaunte car-tours Reisegruppe löst sich auf. Das car-tours Team bedankt sich herzlich – gerne wieder!

 

Stimmen aus der lieben Gästeschar:

  • Blauer Himmel blauer See, was weimer de no meh!
  • E super Reis, mit super Lüüt, so machts Spass vo früe bis spoot.
  • Car-tours Gruppe Nr. 8, uns viel Freude hat gemacht.
  • Oje, sisch scho verbie! Es isch doch so schön gsi!
  • Wir haben keine Wut, es war alles gut.
  • Aus vielen Augen sieht die Welt viel heiterer aus als aus zweien!
  • Mir händ e schöni Zyt im Tessin verbacht – Anita & Jeannine
  • Mer händ leider de Bus verpasst und händ eus de Ruedi gfasst – er het sinn Breitling füre gnoh und eus mit uf Lugano gnoh – Hanni, Iris, Ruedi.
  • Uf der Car-Tour dümer nie verzagen, mir bem Reiseleiter wo mer chöi fragen – es isch sehr schön gsie – danke – Peter & Erna
  • So e Schifffahrt die isch schö – sünnele, schwitze, lache, das cha nöd jede mache -.
  • Es isch a super schöni Reis gsi – bi herrlich schönem Wetter – vielen Dank!
  • En wunderschöne Usflug, dä blibt eus immer in eusere Erinnerung – mi freued üs ufs nächste Mal!
  • Da gibt’s einen Herrn namens Franz, der beherrscht seinen Job voll und ganz – er zählt seine Leute, es fehlt keiner bis heute – ja unser Franz der kann’s – Beat.
  • Vom Moment im Führerstand des Roten Pfils hatte ich schon als Kind geträumt.
  • S’Wätter isch heiss – s’Bier isch chalt – jung und alt, Gägesätz zieänd sich a – super Nami gsi!
  • Zwischen Leber und der Milz, passt immer ein Pils – proscht zämme!
  • Mit de neu gwunnene Fründe eis am nä und nebetbii die super Bootsfahrt am gnüsse.
  • En tolle Spaziergang vom Monte Brè is Dörfli Brè!
  • Eine Seefahrt die war lustig – viele neue Freunde kennengelernt.
  • Herzlichä Dank für die Superreis mit Abschluss «Churchillfahrt» – ich wirdä wieder ämal mit Eui a Reis machä.
  • Danke für die Organisation und die tolle Reisebegleitung – mit ä chli Wy im «rote Pfyl» sind die schöne Tage leider wieder verbi!
  • Zum Abschluss einer wundervollen Woche mit vielen Events mit dem Roten Pfeil Churchill von Lugano in die Deutsche Schweiz – vielen Dank.
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