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Küstenwandern auf Sardinien mit Daniele Degiorgi

Bericht vom 23. – 28. September 2022 | Bus Nummer 6                         

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

Küstenwandern auf Sardinien mit Daniele Degiorgi 1

Daniele Degiorgi

Küstenwandern auf Sardinien

Wir steigen im Car ein, Bern, 7 Uhr am Morgen, die Reise fängt an, Olten, Zürich, Luzern, langsam füllt es sich auf. Neue Gesichter, sie werden unsere Begleiter für die nächsten 6 Tage in Sardinien sein. Am Gotthard fängt endlich die Reise an, kurzen Stau, Daniele, unseren sympathischen Chauffeur aus dem Piemont, fährt uns aber über eine Kürzung und wir sind schon im Tunnel. Livorno, das einschiffen auf die Fähre verzögert sich, langen Wartezeit in der Halle im Hafen, kurzen Schlaf und stehen wir schon in der Sonne auf einen engen Weg auf die steinige und karg bewachsene Küste Sardiniens.

Es ist bewölkt aber es wird immer wärmer, diesen Duft von der «Macchia» vermischt sich mit dem Jod vom Meereswasser und macht uns ein wenig schwindelig. Ginster, Myrte, Wachholder, Rosmarin, Erdbeerenbäume, Baumheide, Mastix, Distelrosen, sind dieses Jahr speziell ausgetrocknet, dieses Jahr war ausserordentlich warm und trocken. Erst letzte Woche hat es eben ein paar tropfen Regenwasser gegeben. Auf die Sandstrände die wir manchmal überqueren, wird das Licht trotz der Wolken um den Mittag fast Grell. Hier hat man das Gefühl wir sei noch im Sommer. Den schmalen Weg schleicht sich zwischen den Bäumen, klettert auf die Felsen, sinkt dann runter bis am Meer. Das Wasser ist klar, durchsichtig, diese Farbe. Bei den kurzen Sonneneinbrüche wird plötzlich klar, Costa Smeralda, die Smaragd Farbe ist hier schön mit alle seine Nuancierungen ersichtlich, alle Zwischentöne zwischen das Dunkelblau Blau und das Hellgrün. Man könnte hier Stundenlang ruhig sitzen und es geniessen. Die Wanderung geht aber weiter, Heike, unsere lokale Wanderleiterin lauft weiter und zeigt uns schon weitere wunderbare Buchten, neue Pflanzen, spricht über lokalen Geheimnissen. Nach den leckeren Mittagessen im «Baretto» in Cala di Volpe, haben wir noch Zeit zu einem kurzen Besuch an Porto Cervo, das mondäne Zentrum der Costa Smeralda. Die schicken Laden mit der Berühmtesten Luxusmarken, die Schmucke kleine Kirche mit der edlen Bild von El Greco.

Neuen Tag, es hat die ganze Nacht geregnet, wir sind verunsichert und steigen im Bus mit gemischten Gefühlen, Regenschirm und Weste stehen bereit. Gibt es ein Plan B zu der Wanderung? Die Reise im Car dauert eine Weile. So erkunden wir das Herz Sardiniens, die spärlich bewachsenen Berge, das Buschland, die Schafherden, grüne Täler mit kleinen Feldern. Wir fahren quer über das Norden der Insel, San Pantaleo, Arzachena, Luogosanto, hier ist das echte Sardinien, Einheimische Städte, nur wenige Touristen. Isola Rossa, die Kulisse hat sich geändert, hier ist der Granit der König, die rote Farbe ist omnipräsent, man könnte meinen ein Künstler hat hier gewerkt. Seit Millionen Jahren ist hier die Natur am Werken. Wind, Wasser, Salz, Kälte und Wärme haben das Gestein umgeformt, ausgehöhlt, weichgeschliffen. Wunderbare Gestalten haben sich gebildet, wir sehen in den abgewaschenen Granitgesteine, Elefanten, Pinguine, Menschen, Drachen und Türmen. Die Phantasie der Mensch kennt keine Grenzen. Inzwischen die Wolken haben sich verziehen, die Sonne scheint, Zeit zu einem Bade ins noch warme Meer zu nehmen.

Das heutige Ziel ist die Insel Caprera und wir müssen zuerst auf die Fähre nach La Maddalena. Nach der kurzen Schifffahrt, kommen wir in der Stadt an, Zeit für ein Kaffee, etwas für den Mittagpause kaufen und wir fahren schon Richtung Caprera los. Wie in ein Wunder, die Wolken verziehen sich und wir laufen in dem Sonnenschein. Hier ist das Heim Garibaldis, das Held der 2 Kontinenten, der Freiheitskämpfer der Italienische Einigungsbewegung. Wir bilden zwei Gruppen, die sportlichen laufen zügig mit Rebecca ab, sie starten zu eine Rundwanderung an, die gute Kondition und Tritt Sicherheit verlangt. Wir bleiben mit Heike, eine gemütliche Wanderung, Mittagessen am Strand mit Bademöglichkeit in der noch warmes Buchtwasser. Was will man noch mehr!

Und schon ist unsere Reise fast am Ende. Koffer packen, einsteigen. Doch es kann nicht so schnell vorbei sein, vor das einschiffen möchten wir doch nochmals etwas erleben. Wir fahren auf die Halbinsel Capo Testa, hier wollen wir doch noch die Valle della Luna sehen. Eine kurze Wanderung durch einen sehr schmalen Weg bringt uns zu einer irrealen Welt. Eine Bucht umkränzt von unzähligen geformten Felsen, eine Landschaft die uns in einer wirklich phantastischen Welt transportiert, wir sind hier auf dem Mond. Hier haben sich seit Jahren verschiedene Hippies gelegt, leben in den Höhlen zwischen den Felsen, verkaufen selbstgemachten Schmuckstücken, geniessen ihre Freiheit.

Es windet aber sehr stark und wir verzichten Heute auf das Bad in das glasklare Wasser, heute sind hohe Wellen zu sehen, man fühlt sich wie auf den Atlantik. Die Wanderung ist schon vorbei, wir kehren im Bus zurück, das Mittagessen geniessen wir heute lieber in der kleine Stadt Santa Teresa. Dann der herzliche Abschied von unsere Wanderleiterinnen, es wird zu teil emotional, die 4 Tagen mit alle die erlebte Ereignisse haben uns doch tief verbunden.

Noch ein kurzer Besuch in der Stadt Olbia, letzten Einkäufe, letzten Apero. Dann ab auf die Fähre, Morgen wird es schwierig werden von dieser wunderbaren Gruppe sich verabschieden zu müssen.

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