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Kärnten-Slowenien-Friaul

Bericht vom 26. – 30. September 2021 | Bus Nummer 3

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Es berichtet für Sie unser Reiseleiter

Klaus Burgener

Kärnten-Slowenien-Friaul

Der erste Tag nach Slowenien via Innsbruck /Rosenheim führte uns zum Dorf Kanjska Gora, umgeben von gesunden Wäldern und angenehmen herbstlichen Temperaturen. Im Hotel Kompass fand die Reisegruppe wohlwollende Aufnahme. Das Hotel Kompass mit Schwimmbad, sonst von Skisportgrössen im Winter besucht, liess keine Wünsche offen.

Am 2. Tag besuchten wir Bled, ein erster Höhepunkt. Auf der Fahrt nach Bled erklärte uns Sandra, unsere Lokalguide, Land, Leute und die schöne Landschaft von Oberkrain. Der Nationalpark Tiglav war unser Ziel. Vorbei am Jasna See führte uns Chauffeur Ernst zur mittelalterlichen Burg Blejski Grad mit interessanten Gegenständen von früheren Zeiten und einer einzigartigen Aussicht. Für sportliche Leute fuhren wir noch etwas weiter in Richtung eines Wasserfalls. Der Aufstieg führte über 550 Stufen hoch und belohnte die mutigen Leute mit einer berauschenden Aussicht auf den Wasserfall.

Am 3. Tag war das geschichtsträchtige Städtchen Villach im Bundesland Kärrnten unser Ziel. Villach liegt am Dreiländereck Slowenien/Österreich/ Italien und ist ein Drehpunkt von Eisenbahnen und Autobahnen die nach Nord, Süd ,West und Ost verlaufen. Die prächtige Altstadt gefiel nicht nur uns, sondern auch Napoleon und Kaiserin Maria Theresia. Die anschliessende Weiterfahrt nach Velden und Pörtschach mit Aufenthalt, liess die Herzen am allseits bekannten Wörthersee höher schlagen. Johannes Brahms und Gustav Mahler liessen sich von der einzigartigen Landschaft inspirieren. Vorbei an Villen am schimmernden Wasser erreichten wir dann Klagenfurt und bestaunten die wichtigsten Wahrzeichen der Stadt u.a. den bekannten Lindwurm. Klagenfurt hat die älteste Fussgängerzone Europas.

Am 4. Tag fuhren wir nach Udine im Friaul, das 1976 ein schweres Erdbeben erlebte. Die imposante Kathedrale Santa Maria Annunziate mit Tiepolo Fresken ist dem hl. Ulrich geweiht und besitzt 2 grosse Orgeln und datiert vom 13. Jahrhundert. Das Schloss Udine ,16 Jh, wurde ebenfalls von schweren Erdbeben heimgesucht. Der Besuch in San Daniele mit einer Schinkendegustation und Wein gefiel uns. Die Retourfahrt zum Hotel bescherte uns das einzige Gewitter dieser schönen Reise.

—— So verliessen wir Slowenien, das 2 Millionen zählt, am nächsten Tag mit einem lachenden Auge und kehrten zufrieden und glücklich in die Schweiz zurück.

E.Klaus Burgener

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