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Frühlingshit Insel Elba

Bericht vom 7. – 12. Mai 2017 | Bus Nummer 46

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

Barbara-Alheit-Neu

Barbara Alheit

«Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derjenigen die die Welt nicht angeschaut haben» (Alexander von Humboldt)

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Wie bist du Reiseleiterin geworden?

Ich sass mehr als 25 Jahre am Reisebüro Schalter und verkaufte Reiseträume – mein erlernter Beruf, dann habe ich mich fürs «Reisen mit Gästen» beworben und mir gefällts!

Was gefällt dir an dieser Tätigkeit besonders?

Ich bin einfach gerne in den vielen Ländern unterwegs und kann auch die Anzahl der Reisen auf mein Leben zuschneiden.

Was zeichnet dich als Reiseleiterin aus?

Ich mag Menschen, ich gehe gerne auf sie zu, ich arbeite gern im Team mit den Chauffeuren bzw. Chauffeusen! Ich liebe es auch individuell auf meine Gäste einzugehen. Es ist mir auch ein grosses Anliegen auch auf meine Einzelreisenden gut zu achten!

Worin siehst du die Vorteile / den Mehrwert einer Gruppenreise?

Abgesehen vom sehr guten Umweltgedanken, sagt der Name Gruppe schon viel aus. Man reist nicht alleine, lernt viele neue Menschen kennen- oft entstehen neue gute Bekanntschaften und auch Freundschaften.

Was gefällt dir an deinen Aufgaben als Reiseleiter bei Car Tours am besten?

Bei Cartours gefällt mir besonders, dass ich meine Persönlichkeit leben darf, ein gutes Verhältnis zu den Kolleginnen und Kollegen in Altendorf pflegen kann.

Welches Reiseziel in Europa ist dein liebstes und warum?

Dieses Jahr war die 12 tägige Skandinavien Reise, neben Sardinien mit der wunderbaren Chauffeuse Romy und Prag-Budapest-Wien mit dem legendären Yvo, eine der Höhepunkte- ein tolles Team mit Armin und Matthias als Chauffeure und einer ganz wunderbaren Reisegruppe. Besonders gerne bin ich generell auf längeren Reisen unterwegs!

Was ist das lustigste, was du auf einer Reise mit einer Gruppe erlebt hast?

Als ich mit den Chauffeuren Armin und Matthias in Skandinavien nach der Tagesetappe eine Fahrradtour unternahm. Wir hatten nur 2 Räder zu dritt zur Verfügung. So sass ich auf dem Gepäckträger. Einer der Reifen war aber schon recht lädiert, aber die Herren der Schöpfung wollten ihn doch noch aufpumpen- mit den Gedanken ganz offensichtlich bei Busreifen! Die Wetten, wie lange das halten würde, waren nach ca zehn Metern klar gegen mich ausgegangen, denn nach dem Knall mussten wir laut lachend zu Fuss zum Hotel zurück!

Was war dein schönstes Erlebnis bei Car Tours Reisen?

Meine schönsten Erlebnisse bestehen auch darin, dass ich oft auch nach meinen Reisen mit den Gästen Kontakt habe- sie schicken mir Fotos, ich lasse sie an meinen Reisen teilhaben, wir tauschen uns aus und daraus sind auch schon Freundschaften entstanden!

Los, ab ins Leben: Il sole, il mare, la dolce vita! Wer über die Alpen Richtung Süden braust, hat Traumbilder im Kopf!

In der Legende liess Aphrodite, die Schaumgeborene, ihre Perlenkette ins Wasser fallen. 7 Perlen bildeten das Toskanische Archipel mit der Insel Elba als grösste Perle in der Mitte

Über Mailand Richtung La Spezia und Piombino, wo wir früher als gedacht die Fähre nach Portoferraio erreichen. Nach einer Stunde legen wir in Elba an, das in der Toskana zu den bedeutendsten Naturwundern der Welt zählt.

Die Form der Insel gleicht einem Fisch, ist etwa so gross wie Liechtenstein, allerdings ist die bergige Landschaft mit der maximalen Höhe von 1000 Metern, eindeutig unwegsamer. Die kurvigen und schmalen Strassen führen uns in unser traumhaft gelegenes Hotel, wo uns bereits ein Apéro direkt auf der Terrasse, mit herrlichem Blick das glitzernde Meer, erwartet. Wir sind fasziniert vom Ausblick und der warmen Sonne und der Bezug der Zimmer wartet noch gerne.

Am nächsten Morgen, führt uns unsere örtliche Reiseleiterin Martina, die 150 km lange Küste entlang und erzählt uns, unter anderem auch über die abwechslungsreiche Flora, wie Ginster, Lavendel, Myrte, Korkeichen und Erdbeerbäume, die wir an uns vorbeiziehen sehen. Unser Chauffeur Werner kurvt uns sicher auf den schmalen Strassen in Richtung Portoferraio, den einstigen Eisenhafen, wie der Name auf Italienisch, verrät. Wir besuchen die auf Hügeln gebaute Stadt und sehen aus Sicht von Napoleon Bonaparte, aus einem der Fenster seiner Villa dei Mullini, auf die von Stadtmauern umgebene uneinnehmbare Festung Forte Stella.

Der folgende Tag zieht uns ans Wasser. Im türkisblauen Meer schippern wir der Möwenküste entlang, sehen bei den Zwillings Inseln hoch hinauf nach Capo Lieveri, das wir später auch zu Fuss erkunden.

In Porto Azzurro lassen wir uns die italienische Küche auf der Zunge vergehen- Cozze (Miesmuscheln), Pizza Monte e Mare, oder bunte Farfalla mit frischen Tomaten- aber das köstliche italienische Gelato muss einfach auch noch probiert werden- Kalorien zählen, geht hier gar nicht!

Im Osten handelt es sich um den «verrosteten» Teil von Elbas. Bis zur zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts war dies die wichtigste Einnahmequelle. An den Stränden finden wir rötlich in der Sonne reflektierenden Sand und wir nehmen noch ein paar wunderschöne Steine zur Erinnerung mit.

Elba ist nicht nur eine Insel, es ist auch Lebensgefühl und Herzenssache mit ihren heiteren Italienern! Sie lassen sich von Sorgen nicht die Stimmung vermiesen, sie knipsen sich Zeit ab für die kleinen Dinge, die glücklich machen- das «DOLCE-VITA-PRINZIP» entspricht ihrem Seelenzustand! Wir MÜSSEN einfach wiederkommen!

Arrivederci

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