Überspringen zu Hauptinhalt

Faszination Nordkap

Bericht vom 10. – 21.07.2017 | Bus Nummer 14

Weiterempfehlen / Teilen

Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

Wunderlich-Steffi-DSC_2263

Steffy Wunderlich

Die grösste Sehenswürdigkeit ist die Welt — sie sie dir an!

Weitere Infos

Wie bist du Reiseleiterin geworden?

Durch meine Kollegin Gisela Jähn. Sie arbeitet schon einige Zeit bei Cartours.

Was zeichnet dich als Reiseleiter aus?

Meine gute Laune und grosse Einsatzbereitschaft-immer das beste für die Kunden „rauszuholen“.

Welches Reiseziel in Europa ist dein liebstes und warum?

Zur Zeit Venedig. Ich bin einfach jedesmal überwältigt von dieser geheimnissvollen Stadt mit ihren hunderten Gassen. Man kann bei jedem Besuch etwas neues entdecken und kann nie sagen, man kennt schon alles.

Welche drei Dinge sind auf jeder Reise unverzichtbar?

Gute Laune, gute Vorbereitung, gute Zusammenarbeit mit Chauffeur.

Was ist das lustigste, was du auf einer Reise mit einer Gruppe erlebt hast?

Bei einem Aufenthalt in Venedig liessen sich ein paar Gäste von einem Cartoon-Maler malen. Aber ich musste es als Erste auf den Stuhl des Künstlers. Es wurden Tränen gelacht. Später wurden die Kunstwerke im Bus herumgezeigt. Ein Gaudi. Das Bild hängt als schöne Erinnerung in meiner Wohnung.

Welches war das schönste Kompliment, das du von einem Gast erhalten hast?

Es gibt immer wieder schöne Komplimente von den Gästen. Das schönste ist jedoch am Ende eines jeden Tages ein Lächeln auf den Gesichtern unserer Gäste.

Buchen Sie jetzt Ihr Reiseerlebnis!

 

Faszination Nordkap

12 Reisetage ab Fr. 1899.-

Reisedaten im Juli 2020

Nordkap_Top

Faszination Nordkap – Der erste, der bereits 1664 das (damalige) Ende der Welt besuchte, berichtete begeistert darüber. Aber nicht nur die Tatsache an Europas nördlichstem Punkt angekommen zu sein, fasziniert bis heute, sondern natürlich der atemberaubende Blick über die unendlichen Weiten und das tiefblaue Meer im Schein der Mitternachtssonne. Bei dieser wohl konkurrenzlosen car-tours Reise ist der Weg das Ziel! Die langen, aber herrlichen Tagesetappen führen uns durch aufregende Traumlandschaften – freuen Sie sich auf unermessliche Weiten, gletscherbedeckte Berge, Wälder und imposante Hochebenen, malerische Fischerdörfer sowie schmucke Städte!

Faszination Nordkap

… und auf geht’s auf eine lange Reise über viele Länder bis zum Nordkap.
Wir starten unsere Reise in Sargans bei leichtem Regen. Unsere beiden Chauffeure Ueli und Willi fahren vor und unsere Gäste sind trotz der frühen Morgenstunden gut gelaunt. Weiter geht die Fahrt über Pfäffikon, Luzern nach Basel. Endlich ist die Gruppe komplett und wir können unsere lange Reise starten. Drei Gäste werden heute Abend in Hannover zusteigen.

Schnell macht es sich jeder bequem – wird doch der Bus für die nächsten 12 Tage unser Wohnzimmer
sein. Es werden Decken und Kissen ausgepackt, ja sogar die Glücksbringer (Schaf, Teddy und
ein Lämmchen aus Plüsch) so mancher Gäste dürfen mit auf diese lange Reise an den Nordkap.
Wenn ich von lang rede, heisst dies knapp 8000 km in 12 Tagen durch die Schweiz, Deutschland,
Dänemark, Schweden, Finnland und Norwegen.

Unser 1. Reisetag führt uns bis zur Messestadt Hannover. Dort findet die weltbekannte
Computermesse Cebit statt und auch die Buchmesse. Wir übernachten im Hotel Media bei der
Hannover Messe. Alle sind müde von der langen Fahrt und es haben alle Gäste bewiesen, das sie
genug Sitzleder haben für die kommenden Tage.

An Tag 2 geht es von Hannover über Hamburg nach Fehmarn. Dort fahren wir mit der Fähre nach
Rödby/ Dänemark. Im nu hat die Fähre übergesetzt und wir fahren in Richtung Kopenhagen. Dort
steifen wir die Stadt der « kleinen Meerjungfrau» und des wunderschönen Bezirks Nyhavn. Nach
Kopenhagen überqueren wir die knapp 8 km lange Oeresundbrücke. Bevor es auf die Brücke geht,
die im Jahr 2000 eingeweiht wurde, fährt man durch einen Tunnel von knapp 4 km unter dem
Wasser durch und landet auf einer künstlich aufgeschütteten Insel. Erst dann geht es auf dieses tolle
Bauwerk. Die Höhe der Brücke lässt es zu, das Schiffe mit einer max. Höhe von 55 m drunter durch
fahren können. Unsere Gäste staunen so sehr über das architektonische Meisterwerk. Von der
Oeresundbrücke aus sieht man schon die Skyline von Malmö, ein Augenmerk ist der Tuning Torso mit
seinen 190 m Höhe der im 2015 eingeweiht wurde. Wir machen einen kurzen Nachmittagshalt in
Malmö und alle steigen mit zufriedenen Gesichter zur Weiterfahrt in Richtung Växjö in den Car ein.
Ein langer Tag mit schönen Eindrücken geht zu Ende. Unser Hotel Scandic in Växjö verwöhnt uns mit
einem feinen Abendessen und wir sagen gute Nacht.

Tag 3 bricht früh herein und es geht von Richtung Växjö nach Stockholm. Dort erwartet uns eine
interessante Stadtführung mit LG Gunlög die auch direkt beim schönsten Gebäude von Stockholm
beginnt-dem Stadshus. Ebenso bekommen wir die Möglichkeit die Wachablösung im Schloss der
Königsfamilie anzuschauen. Die interessante Stadtführung endet am Wasamuseum und wir fahren
zum Fährhafen. Wir werden die nächste Nacht auf dem Fährschiff MS Galaxy verbringen das uns von
Stockholm ( Schweden) nach Turku ( Finnland) bringen wir. Nach dem Check-in und Kabinenbezug
geht es direkt zum Buffet-die Vielfalt ist überwältigend, wenn man bedenkt, das wir auf einer Fähre
sind und nicht auf einem Kreuzfahrtschiff.
Die Nacht verläuft ohne grossen Seegang dafür mit einer wunderschönen Ausfahrt aus dem Hafen
Stockholms durch die Schärenlandschaft. Dort könnte man ewig zuschauen…

Tag 4 – Guten Morgen Finnland. Die Fähre legt pünktlich um 7 Uhr an und das Check out geht sehr
schnell. Schon steht unser Bus bereit und wir können unsere Fahrt nach Helsiniki antreten. Dort
haben wir eine Stadtführung mit LG Kielo ( übersetzt Maiglöckchen)- eine bezaubernd höffliche
Dame die uns Ihre Stadt zeigt. Unsere LG sind halt immer wieder eine Wucht-mit Emotionen und
strahlenden Gesichtern zeigen sie uns ihre Heimat.
Helsiniki: die Felsenkirche, Sibiliusdenkmal, Cathedrale und Markthalle sind nur einige Stationen in
Helsiniki zu nennen.
Wir machen uns auf den Weg nach Kuopio wo unser Hotel uns erwartet. Auch heute war wieder
« Sitzleder» gefordert von unseren Gästen für diesen langen Weg. Wir wurden dafür mit schönem
Wetter belohnt und sogar Elche haben wir gesehen an der Strasse und in einem Waldstück-ein
sechser im Lotto. Und noch eine kleine Belohnung -ein See vor dem Hotel auch wenn dort mit dem
Wasser sehr viele Mücken waren ( wir hatten ja vorgesorgt mit Mückenspray).

Tag 5 ist Weihnachten
Nach dem Frühstück machen wir uns im ströhmenden Regen auf den Weg nach Rovaniemi ins Santa
Claus Dorf. Dort angekommen ist uns der Wettergott hold und stellt den Regen ab. Das
Weihnachtsdorf wurde in den 80-iger Jahren gegründet. In unmittelbarer Nähe befindet sich der
Claus Park-ein grösserer Vergnügungspark für jung und alt.
Im Weihnachtsmanndorf ist der Polarkreis was für uns heisst:Polartaufe ! Mit der Übergabe der
Nordlandfahrer-Diplome und einem Appenzeller Schnäpsli für jeden Gast stossen wir an auf diesen
speziellen Ort. Der Weg führt uns nach Levi, ein grosses und sehr bekanntes Skigebiet hier in
Finnland. Unser Hotel heisst «Hullu Poro» was übersetzt heisst=verrücktes Rentier. Die Zimmer
waren sehr originell mit Rentieren an den Wänden bemalt. Am Abend hat sich dann auch noch die
Sonne gezeigt und es war die erste Nacht in der es nicht mehr dunkel wurde. Das ist schon sehr
speziell der Mittsommer hier oben im Norden in dem es von Anfang Juni bis Anfang August nicht
dunkel wird über Nacht.

Tag 6 ist der Tag der Tage! Nach einer «sonnigen»Nacht und gutem Schlaf heisst unser heutiges
«Sehnsuchtsziel» Nordkap. Alle Gäste drücken die Daumen das das Wetter gut bleibt bis mindestens
24 Uhr. Unterwegs sehen wir endlich die halbwilden Rentiere die hier von den Samen gezüchtet
werden. Diese laufen über die Strassen und lassen sich oft nicht stören. Alle haben die Kamera
gezückt und ein Lachen geht durch den Bus. Die Landschaft entlang des Porsangerfords wird immer
zauberhafter und der ein oder andere kann sich wohl vorstellen, hier mit dem Wohnmobil die
nächsten Ferien zu verbringen.
Auf dem Weg lag der Nordkaptunnel als Verbindung zur Nordkapinsel. Dieser ist 212 m unter dem
Meer an der tiefsten Stelle und hat eine Steigung/ Gefälle von 10%. Mit 6.8 km der längste
Unterwassertunnel im hohen Norden. Und schon waren wir auf der Nordkapinsel und unserem Ziel
ein Stück näher.
Unser Hotel Scandic in Honnigsvag erwartete uns mit dem Nachtessen und um 21 Uhr fuhren wir
zum Nordkap. In der Nordkaphalle mit Restaurant und Souveniershop konnte man in einem grossen
Kino für 15 min einen Film über das Nordkap in 4 Jahreszeiten schauen-so beeindruckend. Auch
draussen gab es einiges zu bestaunen. Der grosse Globus-das Wahrzeichen des Kaps war das
Fotoobjekt von wohl jedem Besucher. Auch wir verewigten uns. Das Wetter war und treu geblieben.
Wenn auch einige kleine Wolken vor der Mitternachtssonne standen so konnten wir doch dieses
Naturschauspiel so gut beobachten. Für mich als Reiseleiterin war es auch eine sehr speziell schöne
Nacht am Nordkap-am Ende der Welt. Dieser Ort hat eine spezielle Energie und es gab solch schöne
Fotos. Für mich und auch für die Gäste wird es immer in Erinnerung bleiben.
Um 1 Uhr in der Nacht waren wir wieder im Hotel und alle waren sehr müde. Bei strahlendem
Sonnenschein war bei einige Gästen gar nicht an Schlaf zu denken.

An Tag 7 sind alle noch hin und weg vom Erlebnis Nordkap. Nach der Durchfahrt des Nordkaptunnels
sehen wir im Wasser der kleinen Buchten einige Wale. Mit solch einem Naturschauspiel hatten wir
nicht gerechnet. Es ging wild durcheinander im Bus und die Gäste hielten die Augen offen und
wurden auch belohnt. Durch die schöne Norwegische Landschaft ging es in Richtung Alta und weiter
nach Yllälisjärvi in unser Hotel Lapland Saaga. Wir sind mitten in einem Skigebiet. Zur Zeit ist nicht so
viel Tourismus aber anhand der vielen Liftanlagen kann man sich ght vorstellen, was hier im Winter
so los ist.
Vor dem Hotel erregen nach dem Nachtessen 2 Rentiere unser aller Aufmerksamkeit. Diese trotten
gemütlich die Strasse entlang und lassen sich ohne Scheu fotografieren. Sie werden noch lange von
den Gästen mit der Kamera beobachtet. Es ist ja auch um 23.30 uhr noch taghell und man vergisst
fast, das man schlafen gehen sollte.

Gestärkt mit eine guten Frühstück beginnen wir den Tag 8 auch früh. Die «gestohlene»Stunde wird
uns an der Grenze zu Schweden wieder zurückgegeben. Leider hat der Wettergott heute schlechte
Laune und lässt es regnen. Unser Plan ist die Kirchenstadt Gammelstad bei Lulea. Dort stehen 400
Holzhäuser. Die Gläubigen kamen damals aus dem ganzen Land in die Stadt zu in die Kirche gehen
und konnten in de kleinen Holzhäusern übernachten. Heute sind diese Häuser fast alle in privaten
Eigentum, werden aber von Ihren Besitzern kaum genutzt da es keine Toiletten in den Häusern gibt.
Lediglich die Restaurants und öffentlichen kleinen Läden gehören noch der Stadt. Ein Bijou ist die
schöne Kirche.
Mit grossen Schritten näheren wir uns Umea. Sie hat auch den Namen « Stadt der Birken» . Nach
einem Grossbrand wurden mehr als 3000 Birken in der Stadt gepflanzt. Wir beziehen schon am
späten Nachmittag unser Hotel und unsere Gäste können noch ein wenig bummeln gehen in der
Stadt.

Tag 9 beginnt mit Sonnenschein und blauem Himmel. Himmlisch geschlafen haben auch die Gäste im
Hotel Dragonen und es wartet ein reichhaltiges Frühstücksbuffet auf alle.
Heute haben wir einen gemütlichen Tag vor uns- erstes Ziel ist die Hochkustenbrücke. Dort gibt es
einen Fotostop mit anschliessender Cafepause. Die Hänge-Brücke beeindruckt mit ihren Masen von
über 1.8 km länge und 17.8 m Breite.
Die Weiterfahrt bringt uns nach Sundsval. In der gemütlichen Stadt verbringen wir die Mittagspause
und es geht weiter nach Falun. Walter Steiner geb in Wildhausen SG ist ein Inbegriff für den Skisport.
Er ist wohnhaft in Falun seit 1990. Vor der bekannten Ski-Schanze machen wir ein Gruppenfoto bei
blauem Himmel und gut gelaunten Gästen.

Unsere Reise neigt sich so langsam dem Ende. Wir werden heute an Tag 10 ein gemütliches
Programm haben und zu erst nach Öjebro fahren. Dort steht der Besuch des Wasserturms auf dem
Programm. Dieser 58 m hohe Turm aus Beton speichert tatsächlich noch das Trinkwasser der Stadt.
Man kann mit dem Aufzug hinauf und hat von der Aussichtterasse einen tollen Blick auf die Stadt.
Der nächste Programmpunkt in Sjötorp. Dort ist der Anfang des Götakanals der 190 km lang ist und
58 Schleusen hat. Ein Grossteil des Kanals wurde von Hand von 58.000 Arbeitern ausgeschaufelt. Die
Sonne scheint und es könnte schöner nicht sein für eine Mittagspause in einem der zahlreichen
Restaurants um die Schleusen. Ein wahres Schauspiel. Alle fühlen sich sehr wohl und würden genau
hier die Zelte aufschlagen.
Wir fahren ins Hotel nach Skövde- unsere letzte Nacht in Skandinavien. Etwas Wehmut macht sich
bei den Gästen und auch bei mir breit. Wir haben ein schönes Hotel mit Schwimmbad und schönster
Aussicht auf Skövde. Ein sehr schmackhaftes Abendessen wartet auf uns und einige gehen noch
etwas laufen in der nahen Umgebung.

An Tag 11 stehen uns sehr viele Kilometer bevor. Von Skövde geht es über Malmö, Kopenhagen nach
Rödby zum Fährschiff nach Putgarden. Dann steht noch der Weg nach Hannover an. Aber auch
diesen Kilometerreichen Tag haben wir mit viel Spass gemeistert. Bleibt nur noch der letzte Tag an
dem es zurück in die Schweiz geht.
Der Stau auf den deutschen Autobahnen soll uns heute zu einem Weg durch das Elsass zwingen-eine
wunderschöne Strecke zum fahren. Wir kommen schnell voran uns sind doch sehr schnell an unseren
Aussteigeorten.

Es war eine tolle Reise mit knapp 8000 km mit landschaftlicher Schönheit, tollen und sehr lieben
Gästen die sich auch untereinander gut verstanden haben. 2 super Chauffeure mit Ueli und Willi die
alles für unsere Gäste machten ( langsam fahren damit wir die Rentiere fotografieren konnten,
Extrarunden im Kreisel bis jeder die schönen Häuser gesehen hat…)
Auch unser Senior Gaudenz hatte immer einen kessen Spruch für uns parat der uns alle täglich
schmunzeln liess.

Es war kurz aber sehr eindrücklich.
Gerne wieder
Eure Steffy mit Ueli und Willi

An den Anfang scrollen