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Europäischer Städtezauber

Bericht vom 10. – 16. August 2022 | Bus Nummer 1                             

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

Europäischer Städtezauber 1

Heidi Halter

Kaum zu Hause, zieht es mich wieder in die Ferne.

Weitere Infos

Wie wurdest du Reiseleiterin?

Nach Jahren in einem Bürojob wollte ich die letzten Jahre meines aktiven Berufslebens mit einer Tätigkeit ausfüllen die mir wirklich Spass macht.

Was gefällt dir an dieser Tätigkeit besonders?

Der Umgang mit Menschen, das Organisieren und Improvisieren, die immer wieder neuen Destinationen, die meist tollen Leute und die Zufriedenheit wenn sich die Gäste mit einem „danke, es war toll“ verabschieden nach einer Reise

Was zeichnet dich als Reiseleiterin aus?

Mein Bestreben, mit 100% zufriedenen Kunden von der Reise zurückzukommen.

Worin siehst du die Vorteile / den Mehrwert einer Gruppenreise?

Meist geht es auf einer Gruppenreise lustig zu, die Leute verstehen sich gut, können sich über das Erlebte austauschen und oft wird gelacht (oder gar gesungen) im Bus.

Was gefällt dir an deinen Aufgaben als Reiseleiterin bei car-tours.ch am besten?

Ich kann mich darauf verlassen, dass das Programm gut ausgearbeitet ist, dass die Hotels, Restaurants, etc. gut sind. Zudem kommt niemals Routine auf, jede Reise ist wieder anders.

Welches Reiseziel in Europa ist dein liebstes und warum?

Ich bin Schottland Fan geworden, ganz besonders die Highlands begeistern mich. Und…. Ich liebe Haggis.

Auf welchen Reiseleiter-Einsatz freust du dich jetzt schon?

Es gibt unzählige Reisen die ich gerne machen würde und wenig bis keine Destinationen die mich nicht interessieren. Der absolute Hit wäre natürlich eine Reise zu den Nordlichtern, da ich von Astronomie und allem was damit zusammenhängt fasziniert bin.

Was auf jeder Reise unverzichtbar?

Das NW Fähnli ist immer dabei

Welches Buch darf auf keiner Reise fehlen?

Habe während der Reisen keine Zeit zum lesen 🙂

Verrate uns deinen unerfüllten Reisetraum?

Sankt Petersburg habe ich privat schon besucht, würde aber eine car-tours-Reise dorthin absolut super finden.

Was ist das lustigste, was du auf einer Reise mit einer Gruppe erlebt hast?

Wir fuhren auf einen Parkplatz in Schottland, da sagte der Chauffeur „super, da um die Ecke sind ja auch gleich Toiletten“. So liess ich die Leute aussteigen und schickten sie in die Richtung dieser Toilette. Sie kamen alle wieder und sagten, dass sie keine Toiletten gefunden haben… Als ich dann nachschauen ging, kam ich zu einem Schild wo stand „To let“. Wir alle (auch der Chauffeur) haben uns köstlich darüber amüsiert und lachten wenn immer wir ein „to let“ Schild sahen während der ganzen Reise.

Welches war das schönste Kompliment, das du von einem Gast erhalten hast und dein schönstes Erlebnis bei car-tours.ch Reisen?

Eine ganze Gruppe Westschweizer Gäste dankte mir mit dem wunderschönen Lied La Montanara zum Abschied. Das ging echt unter die Haut, es waren sehr gute Sänger in der Gruppe und ich musste mir fast ein Tränchen der Rührung wegwischen.

Wohin reist du privat?

Für private Reisen zieht es mich in den asiatischen Raum.

Europäischer Städtezauber

Frühstück in London, Nachtessen in Paris, Romantische Grachtenfahrt in Amsterdam, Besuch beim Manneken Pis in Brüssel, Venedig des Nordens in Brügge, über den Ärmelkanal auf die Insel, Big Ben in London, Notre Dame in Paris.

Wenn Sie all das erleben möchten, kommen Sie mit auf die Reise Europäischer Städtezauber. Was sich erst vielleicht nach Stress anhört ist es in keiner Weise, im Gegenteil, in jeder der besuchten Städte bleibt viel Zeit für Besichtigungen und eigene Erkundungen. Aber fangen wir am Anfang an.

Die erste der 5 Städte die wir besuchen, ist die niederländische Hauptstadt Amsterdam. Zuerst lots unsere lokale Reiseführerin Jacqueline unseren Chauffeur Ueli durch die recht ruhigen Strassen der Stadt. Wir profitieren, dass noch Ferien sind und kommen so recht zügig voran, vorbei an schönen Monumenten, dem Königspalast, der New Kirk, bis hinaus zum grossen Hafen. Dann dürfen wir uns in eines der Boote setzen und eine romantische Grachtenfahrt geniessen. Wir gleiten an extravaganten Hausbooten, malerischen Zugbrücken, lauschigen Hofjes und verschnörkelten Hausfassaden vorbei und geniessen das frische Lüftchen, denn auch in Amsterdam herrschen sehr hohe Temperaturen. Dann gehen wir auf individuelle Entdeckungstouren, einige zieht es in die Fussgängerzonen der Altstadt, andere interessieren sich mehr für die langgezogene Einkaufssmeile oder sitzen am Rande einer der Grachten und sehen den vorbeiziehenden Booten zu. Alle sind wir uns einig, Amsterdam ist eine grossartige, quirlige und interessante Stadt.

Dann machen wir uns auf nach Belgien. In Gent werden wir die nächsten zwei Nächte verbringen. Der erste Ausflug bringt uns nach Brüssel, der Hauptstadt von Belgien. Wir haben Termin mit unserem lokalen Reiseführer vor Brüssels grösster Attraktion, dem Atomium. Die Kameras und Handys klicken, wir gehen staunend auf die grossen Kugeln zu und sind erstaunt über deren Ausmasse. Das Atomium wurde für die Expo 1958 errichtet. Das 102 m hohe Bauwerk ist aus 9 Atomen, aus Hohlkugel ausgeführte Kugeln, vereinigt durch Rohre. Das Atomium wurde als Symbol für das Atomzeitalter und der friedlichen Nutzung der Kernenergie entworfen. Dann geht unsere Fahrt weiter durch diese schöne Stadt, bekannt für ihre grosszügigen Parkanlagen, vorbei an etlichen, durch König Leopold errichteten oder bekannt gewordenen Gebäuden. Den letzten Teil machen wir zu Fuss. Durch eine lange Galerie, gesäumt von bekannten Chocolatiers und sonstigen Luxusläden erreichen wir den Grand Place, sicherlich einer der schönsten Plätze der Welt. Und welches Glück wir haben! Eben sind Gärtner daran, den weltbekannten Blumenteppich auf dem Grand Place zu vervollständigen. Es ist ein äusserst eindrucksvolles Bild das sich uns bietet, einfach nur wunderschön. Wir können uns fast nicht sattsehen an den Blumenornamenten, die den ganzen Patz bedecken. Aber wir haben noch eine andere Sehenswürdigkeit zu besuchen und machen uns auf den Weg zum Wahrzeichen der Stadt, dem Manneken Pis . Diese kleine Statue im Zentrum der politischen Hauptstadt steht für Meinungsfreiheit, Widerstandsgeist und demokratische Werte. Er isch scho echli chli, denken wohl viele. Da steht er und pisst in den Brunnen, der kleine Mann wohl nicht grösser als ca. 60 cm. Der Manneken Pis hat bekanntlich viele Kleider und wird entsprechend eingekleidet, zum Beispiel mit dem Trikot der belgischen Nationalmannschaft bei Länderspielen oder an den Geburtstagen von Elvis Presley oder Wolfgang Amadeus Mozart. Heute ist kein spezieller Tag, der kleine Junge steht nackt da und pisst vergnügt in den Brunnen.

Nach einem freien Nachmittag in dem wir von den köstlichen und bekannten belgischen Fritten, den Waffeln und der ausgezeichneten Schokolade, mit einem Glas belgischen

Bier profitieren, geht die Fahrt zurück nach Gent.

Der kommende Tag führt uns von Gent ins Venedig des Nordens, nach Brügge. Nach den zwei Weltstädten Amsterdam und Brüssel, geniessen wir hier die wunderbare Ruhe und flanieren bei einer Stadtbesichtigung durch die holprigen Gassen und entlang der romantischen Grachten. Hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Auf dem Place Central, wo die Führung zu Ende geht, kommen wir in den Genuss des mittäglichen Glockenspiels. Wunderschön! Auch hier haben wir Zeit für ein letztes belgisches Bier, die letzten ausgezeichneten Fritten oder Waffeln. Alle haben den einzigartigen Charme dieser ehemaligen Handelsstadt genossen.

Dann geht die Fahrt weiter nach Calais. Die Zollkontrollen am Fährhafen gehen zügig und problemlos vor sich und bald fährt uns Ueli mit dem Bus auf die Fähre, die uns in einer 90 minütigen Fahrt über den Ärmelkanal bringen wird. Die See ist ruhig während der Überfahrt und bald schon haben wir einen herrlichen Blick auf die Kreidefelsen von Dover. Auch England erwartet uns mit Rekordtemperaturen. Von Dover geht es durch die Grafschaft Kent auf dem direkten Weg nach London zu unserem Hotel, wo wir die nächsten zwei Nächte verbringen werden. Ja, das Hotel Mama Shelter in London Storeditch ist schone einige Worte wert J. Top modern und unkonventionell liegt dieses Hotel im In Quartier Shoreditch, nur einige Km vom Zentrum Londons entfernt. Ich muss gestehen, dass unsere Ankunft dort schon etwas speziell war und für einige grosse Augen sorgte J Keine Lampe war wie die andere, nichts war wie es üblicherweise ist, die Zimmer hatten schwarze Decken und einen hypermodernen Wasserkocher, der an Grossmutters Zeiten erinnerte. Einige von uns waren von Beginn begeistert über das Hotel, bei andern brauchte es etwas länger.

Die sehr gute Lage des Hotels erlaubt uns einen Spaziergang im Finanzviertel am kommenden Tag. Unsere lokale Reiseführerin Renate zeigt uns bei einem kurzen Spaziergang ein Teil von London den man sonst nicht unbedingt sieht. So stehen wir doch nur einige Meter von einem der eindrücklichsten Gebäuden Londons, dem Wahrzeichen der Stadt: dem Gherkin. Weiter geht unser Spaziergang an diesem Sonntagmorgen zum verlassen daliegenden Leadenhall Market.

Mit dem Bus geht es weiter und unser nächster Stopp ist ein Einkaufszentrum, mit dessen Lift wir in die sechste Etage hinaufschweben und dort einen atemberaubenden Blick auf die Skyline dieser Weltstadt haben. Direkt vor uns sehen wir die Saint Pauls Cathedral.

Weiter geht unsere Fahrt zum Zentrum der Stadt mit all ihren Sehenswürdigkeiten, wir drehen den Kopf von links nach rechts, von rechts nach links, um ja nichts zu verpassen. Big Ben, Houses of Parliament, 10,Downing Street, Westmister Abby, Piccadilly Circus, und, und, und. Die Kameras und Handys laufen heiss.

Dann haben wir den ganzen Nachmittag für eigene Entdeckungen. Jeder und jedes hat etwas Spezielles zu erzählen als wir gegen Ende Nachmittag zurück zum Hotel fahren. Welch wunderbare Stadt wir da entdeckt haben!

Am kommenden Tag müssen wir uns von der Insel verabschieden und die Fähre bringt uns über den Ärmelkanal zurück auf den Kontinent und weiter zur nächsten Weltstadt, nach Paris. Nach dem Bezug unserer Zimmer in einem Hotel im gepflegten Stadtteil Bercy, nahe der Seine, bringt uns Ueli ins Zentrum der Stadt zur Brasserie Mollard, eine der besten Adressen von Paris. Dort kommen wir in den Genuss eines feinen Nachtessens und auf der Fahrt zurück zum Hotel zu einer Fahrt durch eine wunderbar beleuchtete Stadt. Sogar der Eiffelturm grüsst mit glitzernden und leuchtenden Lichtern.

Am kommenden Tag entdecken wir die Stadt der Liebe mit Sabine, unserer lokalen Reiseführerin. Wir sind früh unterwegs, das erlaubt uns ein gutes Durchkommen durch den ansonsten so chaotischen Verkehr dieser grossen Stadt. Wir sehen den Place de la Concorde, fahren über die Champ-Elysées, nahe dem Arc de Triomphe und der Opera vorbei und machen beim Eiffelturm einen Fotostopp. Bei der Kirche Notre Dame sehen wir die Fortschritte des Wiederaufbaus nach dem verheerenden Feuer.

Ja, und dann geht’s in Richtung Schweiz und unsere abenteuerliche Reise durch 5 Städte geht langsam dem Ende zu. Wir sind müde, ja, sicher, aber auch glücklich und zufrieden von all dem Erlebten dem Gesehenen und unseren Eindrücken.

Liebe Teilnehmer dieser wunderbaren Reise: ein ganz herzliches Dankeschön! Ihr habt mit eurem Mitmachen, eurem Humor, eurem Lachen und eurem gegenseitigen Verstehen und Unterstützung sehr viel zum guten Gelingen dieser Reise beigetragen. Ich werde gerne und oft an euch alle zurückdenken.

Lieber Ueli, dir gebührt ein ganz besonderer Dank. Du hast uns ruhig und sicher durch all diese Städte geführt, bist nie verzweifelt über der prekären Parksituation in den grossen Städten und warst uns ein hervorragender Chauffeur. Vielen Dank!

Ja, an was werden wir zurückdenken? An die Grachten in Amsterdam, an den Blumenteppich in Brüssel, an die Ruhe in Brügge, an das quirlige Durcheinander in London, an die wunderbaren Gebäude in Paris. Es gibt so vieles, das uns in Erinnerung bleiben wird und ich hoffe sehr, dass Euch diese Bilder noch lange erheitern, verzaubern und beleben werden.

Hoffentlich bald auf einer anderen car-tours.ch Reise.

Herzlichst,

Heidi

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