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Dresden und die sächsische Schweiz

Bericht vom 29. Mai – 2. Juni 2017 | Bus Nummer 1

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

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Steffy Wunderlich

Die grösste Sehenswürdigkeit ist die Welt—sie sie dir an!!

Weitere Infos

Wie bist du Reiseleiterin geworden?

Durch meine Kollegin Gisela Jähn. Sie arbeitet schon einige Zeit bei Cartours.

Was zeichnet dich als Reiseleiter aus?

Meine gute Laune und grosse Einsatzbereitschaft-immer das beste für die Kunden „rauszuholen“.

Welches Reiseziel in Europa ist dein liebstes und warum?

Zur Zeit Venedig. Ich bin einfach jedesmal überwältigt von dieser geheimnissvollen Stadt mit ihren hunderten Gassen. Man kann bei jedem Besuch etwas neues entdecken und kann nie sagen, man kennt schon alles.

Welche drei Dinge sind auf jeder Reise unverzichtbar?

Gute Laune, gute Vorbereitung, gute Zusammenarbeit mit Chauffeur.

Was ist das lustigste, was du auf einer Reise mit einer Gruppe erlebt hast?

Bei einem Aufenthalt in Venedig liessen sich ein paar Gäste von einem Cartoon-Maler malen. Aber ich musste es als Erste auf den Stuhl des Künstlers. Es wurden Tränen gelacht. Später wurden die Kunstwerke im Bus herumgezeigt. Ein Gaudi. Das Bild hängt als schöne Erinnerung in meiner Wohnung.

Welches war das schönste Kompliment, das du von einem Gast erhalten hast?

Es gibt immer wieder schöne Komplimente von den Gästen. Das schönste ist jedoch am Ende eines jeden Tages ein Lächeln auf den Gesichtern unserer Gäste.

Dresden und Sächsische Schweiz

Montag, 29.05.2017
Vom schönen und um 6 Uhr in der Früh sehr warmen Bern starten wir mit unseren gut gelaunten Gästen und Chauffeur Arthur in Richtung Luzern, Pfäffikon und Sargans. In Sargans dürfen wir wieder im Hotel Post einkehren für die Cafepause mit Gipfeli und das ganze auf der Terrasse bei sommerlichen Temperaturen. Ebenso erwarten wir noch einen Zubringerbus wo Gäste von Zürich, Winterthur, Wil, St.Gallen bringt. Zudem erfolgt noch der Chauffeurwechsel: Marcel übernimmt den Bus und fährt mit uns die nächsten 5 Tage nach Dresden und Umgebung.
Alle sind da und endlich kann die Reise losgehen auf die alle Gäste sich so sehr freuen. Wir fahren über Hohenems durch den Pfändertunnel nach Deutschland. Im Bus ist es noch sehr ruhig, die Gäste sind noch müde-musste doch der ein oder andere sehr früh aufstehen. Die Mittagspause machen wir in der Autobahnraststätte Lohnetal. Es ist doch fast schon zu heiß zum im kleinen Garten zu sitzen beim Mittag. Gut gelaunt geht’s weiter in Richtung Dresden-doch auf einmal Fahrplanänderung: Marcel gibt die Durchsage das ein Kilometerlanger Stau gemeldet ist und entscheidet sehr schnell, von der Autobahn abzufahren und eine „Landpartie“ zu machen. Wir finden es alle sehr schön und nach einigen Kilometern und gesparter Zeit geht es zurück auf die Autobahn: siehe da der Stau hat sich fast aufgelöst und wir kommen wieder gut voran. Es wird 20 Uhr bis wir unser Hotel Quality Inn Kesselsdorf erreichen. Dort wartet der Chef Dirk schon auf uns mit dem Abendessen. Wir werden sehr herzlich willkommen geheißen. Solch Gastfreundschaft erlebt man nicht alle Tage. (Vielen Dank an das ganze Team). Schnell sind unsere Gäste auf dem Weg ins Bett nach dem heißen und langen Tag.

Dienstag 30.05.2017
Und wir werden geweckt von der Sonne und Vogelgezwitscher… und er verspricht sehr heiß zu werden heute. Nach einem guten Frühstück machen wir uns auf den kurzen Weg in Richtung Dresden. Wir fahren zum Zwingerteich und dort wartet unsere Guide Simone. Sie wird uns Ihre Stadt Dresden in einer Rundfahrt zeigen. Und unsere Gäste werden ihr blaues Wunder erleben: eine große Elbbrücke die hellblau angestrichen ist überfahren wir. Sie tragt den Namen: Blaues Wunder. Wir halten kurz für einen Fotostop an der Elbe an mit Aussicht auf die drei Elbschlösser Schloss Eckberg( erbaut 1859 bis 1863 beherbergt ein Hotel +Restaurant), Schloss Albrechtsberg ( erbaut 1850 bis 1854 durch Adolf Lohse) und das Linghnerschloss ( erbaut 1850 bis 1852) und die neue Waldschlösschen-Brücke dessen Bau für Dresden zur Folge hatte, das die Elbwiesen den Titel UNESCO Weltkulturerbe aberkannt bekamen. Weiter ging es zur Carola Brücke wo Marcel den Bus parkieren konnte. Wir liefen mit unserer Gästescharr in 2 Gruppen in Richtung Stadt. LG Linah begleitete uns ebenfalls. Es war sehr interessant die Geschichte der Stadt zu erfahren und unsere Gruppe war sehr wissbegierig. Es ging vorbei an der Frauenkirche, Semperoper, und die wunderschöne Anlage des Zwingers. In so kurzer Zeit kann man nur einen Streifzug durch alle Geschichtsepochen machen-ein Zückerli für unsere Gäste zum mal wieder einen Besuch in Dresden einzuplanen. Nach der Stadtführung haben alle freie Zeit. Die einen machen eine Führung durch die Semperoper ( Erbaut durch den gleichnamigen Gottfried Semper), einen Besuch im Porzellanmuseum oder auch einen Aufstieg auf die Kuppel der Frauenkirche. Der Ausblick von dort oben auf die Stadt Dresden ist einfach fantastisch. Auch ich habe diesen Aufstieg nach langer Zeit mal wieder gewagt-traumhaft! Dresden bietet für jeden etwas und sei es nur ein Café mit eine Stück Eierschecke-eine Kuchenspezialität aus Sachsen. Um 17 Uhr heisst es für alle die wo Lust haben Transfer ins Hotel. Es sind noch immer 31 Grad und ein wenig müde sind unsere Gäste schon. Aber glücklich von den vielen schönen Eindrücken vom heutigen Tag. Im Hotel gibt es wieder ein sehr feines Nachtessen und viele gute Gespräche unter unseren Gästen.

Mittwoch 31.05.2017
Es hat doch wirklich etwas geregnet über Nacht. Die Luft ist etwas frischer heute morgen. Alle haben ausgeschlafen und nach einem gemütlichen Frühstück starten wir gute gelaunt nach Meissen. Dort besuchen wir die Porzellanmanufaktur, die seit 1710 produziert und deren Markenzeichen die 2 sich kreuzenden Schwerter sind. In der Raumtonführung erfahre unsere Gäste die genauen Herstellungsschritte und nach der Führung wissen wir alle, warum das Meissener Porzellan so hoch im Preis ist. Die Mittagspause verbringen wir im kleinen Städtchen Meissen mit dem sehr schön sanierten Fachwerkbauten. Der Verein Altstadtsanierung restauriert erst seit 1990 die alte Innenstadt-zu DDR Zeiten hat man vieles verfallen lassen. Unsere Gäste sind hin und weg von dem schönen Plätzchen. Die einen steigen auf den Kirchturm der Frauenkirche-die anderen erklimmen über viele Treppenstufen die Albrechtsburg und geniessen den Ausblick auf die Stadt. Und viele kehren ein in eine alte Weinstube « Vinzenz Richter» direkt neben der Frauenkirche. Leider geht die Freizeit viel zu schnell vorbei und wir machen uns auf den Weg nach Schloss Moritzburg. Dort erwartet uns bei Sonnenschein und wenig Wolken die «Märchenwelt» von Aschenbrödel. Nach einer spannenden und sehr informativen Führung im Schloss haben wir noch Zeit die schönen Parkanlagen zu bestaunen und den Schuh des Aschenbrödels zu suchen. Er ist auf einer Treppe zu finden. Wem er wohl passen mag? Voller vieler schöner Eindrücke fahren wir zurück ins Hotel zum Nachtessen. Und unsere Gäste sind schon sehr gespannt auf den morgigen Tag.

Donnerstag 01.06.2017
… und es stehen weitere Highlight auf unserem Programm: mit Pfeiffen und schwarzen Dampf fährt die Weisseritztalbahn in den Bahnhof von Freital ein. Die Fotografen unserer Gruppe stehen schon am Bahnsteig um Foto und Video zu machen. Schnell sind unsere Gäste in den reservierten Wagon eingestiegen und es geht los-unsere gemütliche Fahrt ( 30 km pro Std ) nach Dipoldiswalde. Es ist vor allem für unsere Herren eine schöne ¾ Stunde mit Volldampf und glühenden Kohlen. Wir halten an einigen Bahnhöfen u.a. in Rabenau-der Schmiede der Stuhlherstellung. Dort kann man sogar ein Stuhlmuseum besichtigen in dem die Jahrhundert alte Tradition ausgestellt ist. In Dipoldiswalde angekommen holt uns Marcel ab und es geht in Richtung Glashütte. Dort werden seit 1845 von Adolf Ferdinand Lange Uhren produziert. Auch heute kann man die in Deutschland und der Welt beliebten Uhren erwerben in den unterschiedlichsten Preisklassen. Unser Ziel für die Mittagspause ist die Stadt Pirna, die «Tor zur sächsischen Schweiz» genannt wird. Die Stadt der Giebel und Türme. Wir fahren an die Elbe und dort ergibt sich ein perfektes Panorama für ein Gruppenfoto. Danach darf jeder die Stadt auf eigene Faust erkunden. Mit zufriedenen und lächelnden Gesichtern kehren alle zurück aus der Pause-die Männer haben die Einkaufstüten in den Händen und die Frauen strahlen?. Weiter geht es in Richtung Königsstein mit der gleichnamigen Festung Königsstein. Auch der Tafelberg Lilienstein mit seinen 415 müM liegt grad auf unserem Weg. Unser Ziel heisst jedoch Bastei. Wir zeigen unseren Gästen das Elbsandsteingebirge und den Aussichtpunkt von der Bastei über das Land. Ebenso die bekannte Basteibrücke. Ein « Oh» und « Ah» geht durch die Gästescharr und ein jeder ist begeistert ob der Naturschönheit.

Leider geht dieser wunderschöne Sommertag viel zu schnell vorbei. Und wieder einmal bin ich begeistert: tolle und nette Gäste, ein super Chauffeur und das alles verpackt in eine traumhafte Landschaft. So soll es doch sein.
Mit sonnigen Grüssen
Ihre Steffy Wunderlich
Reiseleiterin Cartours

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