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Buenos Dias Mallorca

Bericht vom 17. – 23. Mai 2019 | Bus Nummer 17

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

Franziska-Megert-Neu

Franziska Megert

Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen. (Johann Wolfgang von Goethe)

Weitere Infos

Wie bist du Reiseleiter geworden?

Zufall? Ich war schon immer ein „Reisefüdli“, lernte deshalb Fremdsprachen. Alle Reisen für mich und die Familie organisierte ich selber, nur Tickets kaufte ich im Reisebüro. Eines Tages fragte mich der Chef dieses Reisebüros, ob ich nicht für sie als Reiseleiterin in Spanisch sprechenden Ländern arbeiten möchte. Für mich war die Sache klar – ich musste nur noch meine Familie überzeugen und wie Sie sehen, es gelang mir.

Was gefällt dir an dieser Tätigkeit besonders?

Meinen Gästen das Reisen zum Genuss zu machen und sie an den Schönheiten jedes Landes auch durch meine Augen teilhaben zu lassen.

Was zeichnet dich als Reiseleiter aus?

Meine langjährige Erfahrung, meine Ausstrahlung von Ruhe auch in kritischen Momenten sowie meine eigene Begeisterung die ich gerne weitergebe.

Worin siehst du die Vorteile / den Mehrwert einer Gruppenreise?

Keine langwierige Vorbereitungszeit – eintauchen und entspannen. Für alles, inkl. interessante Informationen, wird durch den Reiseleiter gesorgt.

Was gefällt dir an deinen Aufgaben als Reiseleiter bei Car Tours am besten?

Wir Reiseleiter sind sehr nahe an unseren Gästen, da wir auch während der Hin- und Rückreisen ständig in Kontakt mit Ihnen sind. Wir bedienen sie mit Getränken und so kommt es ab und zu auch zu einem Schwätzchen.

Was unterscheidet Car Tours Reisen von anderen Reisegesellschaften?

Ich war noch nie mit einem anderen Car-Unternehmen unterwegs, aber Car Tours hat auf jeder Reise einen Reiseleiter im Bus, wogegen die anderen meistens nur eine Hostess zum Servieren dabei haben.

Was war dein schönstes Erlebnis bei Car Tours Reisen?

7 Tage bei schönstem Wetter – vom Norden in den Süden und vom Westen in den Osten – Sardiniens Schönheiten erleben zu dürfen.

Ländlicher Genuss auf Mallorca

5 Reisetage ab Fr. 1459.-

Reisedatum 30. März 2020 - 3. April 2020

Mallorca Top

Auf dieser wunderbaren Reise entführen wir Sie, ausgehend von unserem wunderschönen Finca-Hotel, in das ländliche Mallorca. Freuen Sie sich dabei auf tägliche Genusserlebnisse und auf gemeinsames Kochen, Backen und Likörherstellen.

Buenos dias Mallorca

Buenos días meine lieben Mitreisenden und Reiselustige!

Wie in der Ausschreibung versprochen, haben wir Mallorca zur schönsten Reisezeit, vom 17. bis am 23. Mai 2019 einen Besuch abgestattet und wunderschöne Erinnerungen mit nach Hause genommen.

Die Anfahrt war zwar ziemlich lange, jedoch die Fahrt von der Schweizergrenze bis nach Toulon, wo uns eine tolle Fähre erwartete, war alleine schon eine Reise wert. Zuerst die schöne Berglandschaft der Französischen Alpen, danach das Rhônetal hinunter und den letzten Abschnitt noch durch die Provence – langweilig wurde es niemandem.

Die Überfahrt mit der Fähre, wo jeder in der gebuchten Kabine schlafen konnte, haben alle sichtlich gut überstanden. Das Meer war bis auf ungefähr zwei Stunden um Mitternacht ruhig und am nächsten Morgen um 06.15 Uhr sind wir in den Hafen von Alcúdia eingelaufen. Hier erwartete uns bereits María, unsere lokale, perfekt Deutsch sprechende Führerin. Ausser am nächsten Tag, wird sie uns 3 Tage begleiten und uns Mallorca landschaftlich wie geschichtlich näher bringen. Heute beginnen wir unseren Ausflug bereits um 07.30 Uhr und vom Hafen fahren wir auf die Halbinsel Formentor, entlang steil abfallender Felsen an die nördliche Spitze, wo wir in der felsigen Landschaft von einem Aussichtspunkt aus, einen Blick hinunter auf das offene Meer geniessen und uns den Wind durch die Haare blasen lassen können. Später fahren wir die schmale Strasse wieder hinunter ans Meer in das Städtchen Formentor, wo wir nach Lust und Laune unsere Mittagspause geniessen können.

Die Haupteinkaufsmeile entlang des Meeres lockt so ziemlich alle weiblichen Gäste zum lädele vor dem Essen. Hier hat der Sommerverkauf schon begonnen und nach den kalten und traurigen Tage zuhause ist es doch das einzig richtige, die verschiedenen Boutiquen mit den schönen, in leuchtenden Farben ausgestellten Sommerkleidern unter die Lupe zu nehmen und hallo, bei den Preisen das eine oder andere zu probieren und einpacken zu lassen. Nach der Mittagspause fahren wir denselben Weg wieder zurück. Zurück in Alcúdia machen wir noch einen Rundgang durch die schöne Altstadt, welche sich innerhalb von Stadtmauern aus der Renaissance befindet. Anschliessend fahren wir nach Palma, wo wir unser gebuchtes Hotel nach ungefähr einer Stunde erreichen. Unser Hotel an der Playa de Palma gelegen heisst Hotel JAVA. Es ist nicht weit vom Meer entfernt und hat schöne, dem Meer zugewandte Zimmer. Das Essen, jeden Abend ein vielfältiges Buffet mit allem was das Herz begehrt. Zum Frühstück konnte jeder der Lust hatte sogar ein Glas Schaumwein trinken. Also sicher immer einen guten Start in den neuen Tag!

Die nächsten Tage gingen im ähnlichen Stil weiter. Jeder mit einem eigenen Highlight. Zum Beispiel die Hauptstadt Palma, mit ihrer grandiosen Kathedrale Sa Seu, die als Glanzstück gotischer Architektur weit über die Grenzen Mallorcas hinaus berühmt ist. Das Gewirr der engen Gässchen mit vielen Sehenswürdigkeiten erkunden wir zu Fuss auf einem gemütlichen Spaziergang und anschliessend hat jeder Zeit zur freien Verfügung bevor wir diesmal etwas früher ins Hotel zurück fahren.

Ein weiterer fantastischer Tag war einer Inselrundfahrt gewidmet, auf welcher wir sehr viel von der unterschiedlichen Landschaft dieser wirklich wunderschönen Insel, die zu dieser Jahreszeit, noch ohne den grossen Touristenandrang, wirklich ein kleines Paradies ist.

Die Fahrt zur Bucht von La Calobra mit Bus, Bahn und Boot – bei diesem Wetter fantastisch.

Die Fahrtern mit den antiken „Trämli und Bähnli’s“ waren ein Augenschmaus. Rechts und links präsentierten sich grössere und kleinere Olivenhaine, Orangengärten, Dattelpalmen, Feigenbäume und viele andere Pflanzen. Sollér, das Dorf mit typisch mallorquinischen Häusern erreichen wir mit diesem wirklich nostalgischen Bähnchen. Die Rückfahrt über den Coll de Puig, eine von lauter Haarnadelkurven gebaute, nur einspurig zu befahrende Strasse musste dann wieder unser Privatchauffeur übernehmen. Gottlob hatten wir ja einen perfekten Bus mit einem super guten Fahrer. Sascha hat uns während dieser Reise über viele unterschiedliche Strassen gefahren. Einerseits die schönen, breiten Autobahnen durch Frankreich, andererseits diese Strecken mit Haarnadelkurven in die auf Mallorca schon „hoch“ gelegenen Ausflugsziele wie Valdemossa oder Sollér. Hier hat bei einigen von uns mal der Atem gestockt, aber Sascha hat die engen Kurven und manchmal auch Tunnels mit Bravour gemeistert. Ab und zu war wirklich nur eine Handbreite hier oder da Luft. Ein Applaus am Ende des Tages war ihm immer sicher. Er hat zwar Freude gehabt, dann aber bescheiden gesagt, dass man in der Schweiz und besonders im Wallis viele solche engen Strassen und Kurven fahren müsse. Diese Sicherheit ist wohl auch der Grund, dass wir mit „unseren“ Bussen und Fahrern auf die Inseln fahren.

Wir sind auch an diesem Tag alle gut und begeistert im Hotel angekommen mit der Vorfreude auf den nächsten Tag, der einen weiteren Höhepunkt für uns bereit hält. Wir fahren mit Sascha an die westliche Küste zum ehemaligen Fischerdorf Porto Cristo. Das heisst, wir überqueren die Insel und können nochmals die unterschiedliche Vegetation der Insel beobachten. Porto Cristo, ein natürlich gewachsener Hafenort, ist heute eine respektable Kleinstadt mit schönem Blick aufs Meer und einer grossen Anzahl von kleineren bis grossen exklusiven Jachten, die hier ihren Ankerplatz an bester Lage gefunden haben. Wir machen hier einen kleinen Spaziergang dem Meer entlang und fahren von hier zu den berühmten Drachenhöhlen mit ihren unterirdischen Kathedralen. Wie immer, wenn man in solche Höhlen hinuntersteigt ist man überwältigt von den fantastischen Gebilden der Stalaktiten und Stalagmiten, die sich wie auch hier, im Glanze des Wassers wiederspiegeln.

Am Ende der Höhle erwartet uns noch eine Überraschung. Es gibt so etwas wie eine kleine bestuhlte Tribüne, auf welcher wir Platz nehmen dürfen und einer per Boot vorbei fahrenden, zu dieser speziellen Ambiance passenden Musikdarbietung lauschen können. Nach diesem schönen Konzert geht es zurück durch die Höhle ans Tageslicht. Jetzt statten wir noch einem Factory Exhibition Shop der weltbekannten MAJORICA Perlen einen Besuch ab und einige nutzen die Chance, hier ein kleines Andenken an diese schöne Reise zu erstehen. Die Auswahl ist gross und die Perlen sind wunderbar verarbeitet. Ein Augenschmaus.

Der letzte Tag auf der Insel wird zu einem weiteren Höhepunkt. Wir haben Valdemossa auf dem Programm. Die malerisch im Grünen gelegene, von Bergen umrahmte Kleinstadt, welche mit seinen engen, blumengeschmückten Gassen, den Treppen und den Durchgängen zu den schönsten Orten auf der Insel gehört. Besonders bekannt ist der Ort wegen des ehemaligen Kartäuserklosters und Frédéric Chopin, der hier mit George Sand den Winter 1838/1839 verbracht haben soll. Es verwundert nicht, dass sich auch heute noch viele Künstler von Valdemosse inspiriert fühlen und hier ihre Ateliers haben. Wir dürfen auch in diesem schönen und eindrücklichen Ort nach einem Rundgang und dem Besuch des Klosters herumflanieren bis die Zeit zur Rückkehr ruft.

Mit schon so vielen schönen Eindrücken der letzten Tage fahren wir jetzt wieder bergab in Richtung Palma. Noch zum letzten Mal muss Sascha seine Fahrkünste beweisen und wir können uns getrost in die Sitze lehnen und nochmals die heute sehr grüne Landschaft an uns vorbeiziehen lassen. Im Hotel angekommen bleibt uns noch etwas Zeit zum Meer zu spazieren oder sich auszuruhen, denn morgen fahren wir schon sehr früh vom Hotel Richtung Alcúdia weg, wo wir diesmal die Tagesfähre nach Toulon nehmen.

Im Morgengrauen fahren wir vom Hotel weg und brauchen zirka eine Stunde bis nach Alcúdia, wo wir uns 2 Stunden vor Abfahrt einzufinden haben. Alles in Allem wird dieser Tag lang. Das Meer ist heute sehr ruhig und wir sind nur etwa 300 Personen auf dem Schiff, welches im Normalfall 1’500 Personen fasst. Wenigstens haben alle genügend Platz sich irgendwo hinusetzen/-legen, bis wir am Abend wieder Toulon erreichen. Nach der Ankunft

fahren wir wieder zirka eine Stunde nach Aix-en-Provence, wo wir noch ein Abendessen geniessen und schlafen. Der nächste Tag wird dann endgültig der Letzte dieser Reise sein. Wir fahren diesmal über Lyon, damit wir nicht genau denselben Weg wie bei der Hinfahrt machen. Es ist den ganzen Tag über Sonnenschein, auch bei uns im Bus. Alle geniessen nun noch die letzten Stunden und trotz der Begeisterung der letzten Tage, freuen sich alle auch wieder auf das Zuhause.

Liebe Mitreisende, ich bedanke mich bei Euch allen für das harmonische Zusammensein und freue mich auf eine nächste Reise in Eurer Mitte.

Franziska

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