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André Rieu in Maastricht

Bericht vom 29. Juli – 1. August 2022 | Bus Nummer 1                              

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

Maria Abegg

André Rieu in Maastricht

Als ich am morgen früh eine halbe Stunde vor Reisebeginn beim Bus eintreffe, ist bereits ein grosser Teil der Teilnehmer, welche in St. Gallen einsteigen, schon da. Und so geht das die ganze Zeit. Unsere Gruppe ist nicht nur pünktlich, sondern überpünktlich und das erleichtert mir als Reiseleiterin die Arbeit sehr. Unterwegs sammeln wir noch an verschiedenen Orten Gäste ein. In Basel sind wir dann komplett und sehen das erste Mal unseren Parallelbus. Obwohl wir der Bus 1 sind, ist der andere Bus meist vor uns vor Ort?!

Am ersten Tag steht Bonn auf unserem Programm. Dort werden wir auch schon von unseren Stadtführern erwartet. In Bonn wandeln wir auf den Spuren von Ludwig van Beethoven, welcher an sehr vielen Orten präsent ist. In das Geburtshaus von Beethoven kommen wir nur gestaffelt herein, da die Räume sehr klein und niedrig sind. Unsere Führer erzählen uns viel über das nicht einfache Leben Beethovens. Dank des Gipsabdruckes, welcher von Beethovens Gesicht genommen wurde, wissen wir genau, wie sein Gesicht ausgesehen hat. Ob es mit dem Gips zu tun hat, dass er grimmig aussieht oder doch mit seinem schwierigen Charakter, können wir nicht beurteilen.

Wir bestaunen die vielen alten Hörgeräte, welche der an schwindendem Hörverlust leidende Komponist ausprobiert hat. Mit der Zeit haben auch die nichts mehr genützt und so musste er sich schriftlich mit seinem Gegenüber unterhalten. Daraus sind die Notizbücher entstanden, welche ausgestellt sind. Trotzdem komponierte er weiter. Dank ihm wurde das Tonspektrum erweitert und auch die Kombination von Chormusik und Orchester war neu, was in der 9. Symphonie zur hören ist, welche auch vom berühmten Geiger André Rieu gespielt wird.

Aber auch ohne Beethoven ist Bonn sehenswert. Das Kürfürstliche Schloss, das heute eine Universität ist, sowie das alte Rathaus sind die bekanntesten Wahrzeichen Bonns. Vor dem Rathaus stolpern wir über die Erinnerungsstätte, die auf die Bücherverbrennung während des 2. Weltkrieges aufmerksam macht. Weil die wiederaufgetauchten Bücher leicht aus dem Boden ragen, stolpert man darüber und schaut sie an. Die Fussgängerzone im Zentrum ist weitläufig und so flanieren wir gemütlich durch die Gassen.  Wer keine Lust auf Shopping hat, spaziert der schönen Rheinpromenade entlang. Hier sehen wir, wie wenig Wasser der Rhein auch hier hat.

Am nächsten Morgen können wir ausschlafen. Viele Gäste sitzen im Hotelgärtchen und geniessen den Morgen, andere gehen spazieren. Ganz in der Nähe befinden sich zwei Baggerseen, wo man sich wie in einer anderen Welt fühlt. So ein Idyll in der Nähe des Flughafens haben wir nicht erwartet.

Gegen Mittag fahren wir los Richtung Maastricht. Als praktisch an jeder Stange ein Plakat von André Rieu hängt, wird klar, dass wir in Maastricht sind. Zu Beginn haben wir auch hier eine Führung. Maastricht ist ein bezauberndes Städtchen, wo man sehr gerne Zeit verbringt. Obwohl Sonntag ist, wirkt das Städtchen sehr lebendig. Alle nehmen am grossen Fest von André Rieu teil und sind stolz auf ihn, dass er ein Maastrichter ist. Die Restaurants um den Vrijthof verkaufen Terrassenarrangements, d.h. sie haben die Tische gedeckt und für das Konzert reserviert. Auch wenn die Gäste keine freie Sicht auf die Bühne haben, hören sie die Musik und können das Konzert über grosse Bildschirme verfolgen.

Im Konzertgelände gibt es viel zu sehen. Vor dem Konzert marschiert die königliche Harmonie über das Festgelände und spielt Marschmusik. Es gibt Verpflegungsstände und es ist spannend, die Leute zu beobachten. Auch unsere Gäste haben sich für diesen Anlass extra herausgeputzt. Als Umkleidekabine muss der Bus herhalten.

Das Konzert beginnt um 21 Uhr. Rund 12’000 Zuschauer sitzen auf dem Platz und warten gespannt auf den Star des Abends, André Rieu. Die Musiker*Innen kommen in wunderschönen Kostümen. Wir beneiden sie nicht, denn obwohl die Sonne am Untergehen ist, bleibt es noch sehr warm auf dem Platz. Die Show ist grossartig: Es schneit und regnet Gold; natürlich dürfen Feuerwerke nicht fehlen; auch die wechselnde Kulisse ist faszinierend.

Als André Rieu den Walzer spielt, stehen die Leute auf und tanzen, ob sie es können oder nicht, Hauptsache es wird mitgemacht. Als der Chor einmarschiert, scheint der Strom an Sängern nicht abreissen zu wollen – kein Wunder bei 150 Sängern! Beschreiben lässt sich die Stimmung nur schwer, das muss man einfach selber gesehen haben! Pünktlich um Mitternacht ist das Konzert zu Ende und 20 Minuten später fahren wir schon zurück zum Hotel. Ich staune, dass es auch beim Rausgehen kein Gedränge gibt – es geht alles in geordneten Bahnen. Die vielen Reisebusse auf dem Marktplatz geben ein eindrückliches Bild ab. Auf der Heimfahrt zum Hotel ist es verständlicherweise sehr still.

Normalerweise muss am Abreisetag früh aufgestanden werden, aber nicht auf dieser Reise. Da Ueli, der Fahrer, seine neun Ruhestunden braucht, können wir ausschlafen und den Morgen gemütlich angehen. Am späten Abend kommen wir in der Schweiz zurück, mit vielen schönen Erinnerungen, Begegnungen und Bildern im Kopf und Herz.

Es war mir eine Freude mit Euch unterwegs zu sein. Immer wieder habe ich Gelächter gehört und wenn ich euch angeschaut habe, habt ihr um die Wette gestrahlt.

Ein herzliches Dankeschön geht natürlich auch an Ueli, unseren super Fahrer!

Hoffentlich sehen wir uns auf einer anderen Reise wieder.

Herzlichst

Maria

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