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Andorra

Bericht vom 21. – 28. September 2022 | Bus Nummer 2                             

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

Andorra 1

Viviana Coray

Andorra – atemberaubend anders!

Diese Aussage hat uns neugierig gemacht.. Wir sollten es nicht bereuen !

Unsere Reise beginnt in St.Gallen. Dani, unser Chauffeur von Hello Travel wird in den folgenden Tagen hinter dem Lenkrad sitzen. In der Raststätte Deitingen gibt es eine Pause, denn einige Teilnehmer sitzen nun schon seit drei Stunden im Bus. Der nächste Halt ist in Bern. Dort steigen noch die letzten Mitreisenden zu uns, und die Plätze im Bus sind jetzt fast alle belegt. Weiter fahren wir nun westwärts bis zur Grenze. Auf den französischen Autobahnen fahren wir mit zwei Pausen zum Hotel in Nîmes. Die Zimmer sind eng und gemütlich, das Essen gut, die Bedienung mit 43 Gästen fast ein bisschen überfordert.

Zweiter Reisetag

Nicht ganz programmgemäss kommen wir in den Genuss einer kurzen Rundfahrt durch die Altstadt von Nîmes, vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Anschliessend geht die Fahrt parallel zur Mittelmeerküste bis Perpignan, und dort biegen wir ab zu den Pyrenäen. Bei der Mittagspause in Prades geniessen einige Teilnehmer in einer Crèperie ihr Essen und bummeln anschliessend auf den Spuren des weltberühmten Cellisten Pau Casals durch das Städtchen, während die anderen unendlich lange auf ihre Pizza warten, so dass sich die Abreise um fast um eine halbe Stunde verschiebt.

Nun aber ist Dani gefordert. Die Strasse wird immer schmaler und steiler. Aber für ihn ist das kein Problem. Sicher und mit angepasster Geschwindigkeit führt er uns über drei Pässe.  Über den letzten ,den Pass della Casa, erreichen wir unser Ziel in Soldeu. Hier sind wir die nächsten Tage und Nächte Gäste im Hotel Piolets.

Dritter Reisetag

Für die nächsten zwei Tage werden wir von der Reiseleiterin Fernanda geführt. Wir erfahren, dass es in Andorra eine Besonderheit gibt, die kein anderes Land der Welt hat. Die Funktion des Staatsoberhauptes teilen sich zwei ausländische Amtsträger. Das sind der französische Staatspräsident und der spanische Bischof von Urgell. Eine eigene Armee kann der Staat nicht finanzieren und steht somit unter dem militärischen Schutz von Spanien und Frankreich.

Talabwärts fahren wir in Richtung Andorra la Vella, dann in ein Seitental und auf den Coll de la Botella. Bei einem kurzen Aufenthalt geniessen wir die Aussicht auf die Berge ringsum, auch den höchsten sehen wir, den Coma Pedrosa mit 2944 Meter.

Unser nächstes Ziel liegt wieder im Tal: das Städtchen Ordino. Dort besichtigen wir ein Museum und sehen, wie man früher gelebt hat. Ein Rundgang durch die Altstadt hätte sich gelohnt, aber wir haben noch einen fixen Termin. Und nochmals lenkt uns Dani bergauf nach Arinsal zur Likörfabrik. Wir degustieren à discretion die reichhaltige Auswahl von Likören und Hochprozentigem– und das auf leeren Magen! Um 14 Uhr sind wir wieder im Hotel und geniessen die Wellness Anlage.

Vierter Reisetag

Wieder fahren wir talabwärts, diesmal über die Landesgrenze hinaus in die spanische Stadt. La Seu d’ Urgell. Hauptattraktion gemäss Programm ist der Wochenmarkt. Leider findet er wegen Bauarbeiten in verkleinerter Version statt. Die vielen historischen Gebäude und die Kathedrale in der gut erhaltenen Altstadt sind ein ungeplanter Höhepunkt.

Auf der Rückfahrt bekommen wir in Andorra la Vella die Gelegenheit zum Besuch der über 3 km langen Einkaufsstrasse. Hier werden unsere Regenschirme erstmals nass. Ein weiterer Aufenthalt, welcher gemäss Programm am 6. Tag vorgesehen war, führt uns in die Klosterkirche Meritxell. Wir sehen eine gut gelungene Kombination von romanischer und zeitgenössischer Architektur.

Fünfter Tag

Die Berge rings um Soldeu sind verschneit. Auch die Wiesen an der Strasse sind mehr weiss als grün. Ab heute ist Anthony unser Guide. Er führt uns zunächst zurück nach Frankreich und dann in Spanien über eine Panoramastrasse nach Ribes de Freser. Dort besteigen wir eine Zahnradbahn, die uns in 45 Minuten ins einsame Val Nuria fährt. Alle Fahrzeuge dieser Bahngesellschaft wurden in der Schweiz gebaut, und unser Wagen war viele Jahre zwischen Brig und Zermatt im Einsatz. Auf 2000m Höhe geniessen wir die unberührte Natur, essen im Restaurant und wandern um den See. Einige Gäste fahren noch mit der Gondelbahn zum Aussichtspunkt. Leider machen Wolken den Spielverderber, und eine aggressive Mutterkuh bedrängt die harmlosen Touristen. Die Rückfahrt zum Hotel führt über dieselbe Route.

Sechster Tag

Heute fährt uns ein einheimischer Busfahrer zunächst in den historischen Teil von Andorra la Vella und nach einer kurzen Führung geht es weiter durch eine enge Schlucht in das spanische Bergdorf Os de Civis. Dort erwartet uns zuerst eine Degustation von einheimischen Produkten. Danach wird uns ein üppiges Mittagessen mit traditionellen Gerichten serviert. Gut genährt fahren wir zum letzten Mal ins Hotel zurück.

Siebter Tag

Adios Andorra! Für die Heimreise hat sich Dani eine andere Route ausgesucht. Statt über die drei Pässe folgt er nach dem Grenzort Pas de la Casa dem Fluss Ariège bis Foix, und ab Carcassonne über die Autobahn nach Lyon. Abendessen und Übernachtung im Hotel Lyon Est.

Letzter Tag

Die Heimreise von Lyon in die Schweiz ist recht kurz, und bereits am Mittag erreichen wir Bern, wo wir mit der ersten Gruppe den Bus und die Mitreisenden verlassen.

Hasta la vista

Viviana

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