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Advent mit Mozarts Traummelodien

Bericht vom 2. – 5. Dezember 2016 | Bus Nummer 7

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Es berichtet für Sie unsere Reiseleiterin

Franziska-Megert-Neu

Franziska Megert

Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen. (Johann Wolfgang von Goethe)

Weitere Infos

Wie bist du Reiseleiterin geworden?

Zufall? Ich war schon immer ein „Reisefüdli“, lernte deshalb Fremdsprachen. Alle Reisen für mich und die Familie organisierte ich selber, nur Tickets kaufte ich im Reisebüro. Eines Tages fragte mich der Chef dieses Reisebüros, ob ich nicht für sie als Reiseleiterin in Spanisch sprechenden Ländern arbeiten möchte. Für mich war die Sache klar – ich musste nur noch meine Familie überzeugen und wie Sie sehen, es gelang mir.

Was gefällt dir an dieser Tätigkeit besonders?

Meinen Gästen das Reisen zum Genuss zu machen und sie an den Schönheiten jedes Landes auch durch meine Augen teilhaben zu lassen.

Was zeichnet dich als Reiseleiter aus?

Meine langjährige Erfahrung, meine Ausstrahlung von Ruhe auch in kritischen Momenten sowie meine eigene Begeisterung die ich gerne weitergebe.

Worin siehst du die Vorteile / den Mehrwert einer Gruppenreise?

Keine langwierige Vorbereitungszeit – eintauchen und entspannen. Für alles, inkl. interessante Informationen, wird durch den Reiseleiter gesorgt.

Was gefällt dir an deinen Aufgaben als Reiseleiter bei Car Tours am besten?

Wir Reiseleiter sind sehr nahe an unseren Gästen, da wir auch während der Hin- und Rückreisen ständig in Kontakt mit Ihnen sind. Wir bedienen sie mit Getränken und so kommt es ab und zu auch zu einem Schwätzchen.

Was unterscheidet Car Tours Reisen von anderen Reisegesellschaften?

Ich war noch nie mit einem anderen Car-Unternehmen unterwegs, aber Car Tours hat auf jeder Reise einen Reiseleiter im Bus, wogegen die anderen meistens nur eine Hostess zum Servieren dabei haben.

Was war dein schönstes Erlebnis bei Car Tours Reisen?

7 Tage bei schönstem Wetter – vom Norden in den Süden und vom Westen in den Osten – Sardiniens Schönheiten erleben zu dürfen.

Weihnachtsmärchen Salzburg

Christkindl-Märkte Salzburg und rund um den Wolfgangsee

Rauhreif, der die Landschaft mit einem winterlichen Kleid umhüllt, ist der schönste Einstieg in unsere Adventsreise. Mit nur wenigen Gästen und bei Tagesanbruch beginnt unsere Reise in Thun. Je mehr reisefreudige und neugierige , vorwiegend weibliche Wesen an weiteren Haltestellen in unseren 50 Plätzer-Bus einsteigen, je mehr Stimmung kommt auf. Die Sonne ist bereits aufgegangen und der blaue Himmel begleitet uns auf der ganzen Reise. In St. Gallen steigen die letzten Passagiere zu und wir zählen vier Herren, welche sich nicht scheuen mit 45 Damen an die Christkindlmärkte zu fahren.

Bei einer Temperatur um die Nullgradgrenze und postkartenblauem Himmel, verschneiten Bergspitzen durch Vorarlberg und das Tirol, fühlen sich alle in unserem, von Bärtis ruhiger und sicherer Fahrweise und geheiztem Bus wohl und geborgen.

Kurz vor Salzburg beginnt es leicht zu nieseln, was mir für den morgigen Tag in Salzburg etwas Sorgen macht. Doch glücklicherweise lässt sich meine aufgestellte und zufriedene Reisetruppe nicht beeindrucken. Jetzt freuen sie sich alle auf unsere Herberge, das Hotel SCHLICK am Fuschlsee und auf ein gutes Nachtessen.

Der nächste Morgen erwartet uns zwar nicht mit strahlendem Sonnenschein, aber wenigstens ist es trocken. Wir ziehen uns alle warm an und komme was will, wir sind gewappnet.

Am Rande der Altstadt steigen wir aus und Salzburg mit seinem Charme und der weihnächtlichen Dekoration lässt die Augen aller erstrahlen. Unser Guide Pierre, übrigens ein fantastischer Erzähler, macht von uns auf dem Platz vor dem Schloss Mirabelle ein Gruppenfoto, dann führt er uns über die sogenannte Liebesbrücke in und durch die Altstadt. Überall sind die Gässchen und Häuser wundervoll dekoriert. Ein Spaziergang durch die wohl Schönste, die Getreidegasse, stimmt uns voll auf Weihnachtszeit ein. Von hier spazieren wir über den Residenz- und den Domplatz, welche später von allen das Ziel sein wird. Hier ist nämlich der berühmte Christkindlmarkt mit über 200 Ständen von Handwerksbetrieben für Adventskränze, Filzkreationen sowie Krippenfiguren, Weihnachtsschmuck für die Tannenbäume und natürlich Spezialitäten für Leib und Seele. Aber vorerst ist noch etwas Kultur angesagt; „die ganze Stadt ist eine Bühne…“ hat Max Reinhardt gesagt. Der Dom, die vielen alten Kirchenbauten im Barockstil, sowie das Geburtshaus von Mozart gehören zu Salzburg’s Highlights wie die Festung Hohensalzburg, welche die ganze Stadt von oben überwacht.

Mit Beginn der Dämmerung wird die ganze Altstadt in ein Lichtermeer getaucht und wir dürfen uns auf das grossartige Mozart Dinner im wunderschönen, eleganten St. Peter Stiftskeller freuen. Ein Augen- und Ohrenschmaus par excellance. Zwar müde, jedoch voller Zufriedenheit fahren wir gegen Mitternacht wieder zurück in unser Hotel am Fuschlsee.

Ein Blick durch das Fenster auf den See am nächsten Morgen verspricht uns schönes Wetter, was unseren Tag an den Wolfgangsee zu einem weiteren Highlight verhilft. Schon die Fahrt nach St. Wolfgang ist bei der morgendlichen Stimmung ein richtiger Aufsteller. St. Wolfgang selber ist ein sehr heimeliges Dorf mit Häusern im traditionellen Stil erbaut. Die Stände, welche sich der Strasse entlang aneinander reihen, bieten auch hier eine grosse Auswahl für jeden Geschmack an Handwerklichem an. Ich glaube es kaum, aber nachdem gestern alle schon mit grösseren oder kleineren Einkaufstüten den Tag beendeten, kommen auch heute wieder die meisten mit einer Tüte zum „Weissen Rössl“, dem durch die Operette von Ralph Benatzky bekannten Restaurant, wo wir zu Kaffee und Kuchen eingeladen sind.

Frisch gestärkt bummeln wir zurück zum Parkplatz wo Bärti unseren Bus schon wieder vorgewärmt hat und kaum zu glauben, meine lieben Damen haben immer noch nicht genug „gelädelet“. Also machen wir in Strobl nochmals eine Stunde Zwischenhalt. Hier gibt es zwar nur einen sehr kleinen, aber sehr feinen Christkindlmarkt. Stände gibt es nicht so viele, aber dafür einen „Naturstand“ mit Hirschen der bis an den See hinunter reicht. Die meisten genehmigen sich zum Abschluss des Tages noch einen Glühwein oder Punsch und wärmen sich damit innen wie aussen noch etwas auf. Dann heisst es zurückfahren ins Hotel, da unser Wirte-Ehepaar mit dem Abschiedsessen auf uns wartet.

Am nächsten Morgen in der Früh heisst es Abschied nehmen von dem heimeligen Hotel, wo wir ausserordentlich liebevoll und super betreut worden sind!

Die lange Fahrt in die Schweiz zurück vergeht im Fluge. Alle haben sich etwas zu erzählen und schwärmen von den erlebnisstarken Tagen.

Für mich war es eine wunderbare Reise in mein Salzburg, welches ich immer wieder gerne besuche. Den fünfundvierzig Damen und den vier Herren gebührt ein grosses Dankeschön für ihr Interesse und die jeweilige Pünktlichkeit. Es war schön mit Euch!

Franziska Megert, Eure Car-Tours Reiseleiterin

 

 

 

 

 

 

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